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Fortschritte bei der internationalen Expansion können die Anleger von BYD über Einbrüche in der Heimat nicht hinwegtrösten

Das China-Geschäft von BYD schrumpft im hohen Tempo

NTG24 - Fortschritte bei der internationalen Expansion können die Anleger von BYD über Einbrüche in der Heimat nicht hinwegtrösten

 

Kürzlich erst nahm BYD laut Medienberichten erste Testläufe in seinem neuen Werk in Ungarn auf. Damit soll die internationale Expansion vorangetrieben werden, welche in Zukunft das Wachstum des Unternehmens hauptsächlich schultern soll. Doch die Aussichten sind dünner als zuvor und gleichzeitig meldete das Unternehmen nun einen herben Einbruch der Verkaufszahlen in der chinesischen Heimat.

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Im Januar verkaufte BYD (CNE100000296) etwas mehr als 210.000 Fahrzeuge und damit 30,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Es ist das fünfte Mal in Folge, dass die Absatzzahlen sich negativ entwickelten. Auch die Produktion ließ im hohen Tempo nach. Das Unternehmen sprach von einem Minus in Höhe von 29,1 Prozent. International blieb man mit 100.482 exportieren Autos hingegen auf Wachstumskurs.

Speziell in Europa freute BYD sich bereits im vergangenen Jahr über ein rapides Wachstum. Prozentual konnte sich kaum ein Hersteller besser entwickeln. Allerdings kam BYD auch von einem denkbar niedrigen Niveau und verbleibt bislang noch in der Nische. Zudem wurden die Aussichten bereits etwas gestutzt. Vor Kurzem stellte BYD noch 1,6 Millionen exportierte Fahrzeuge für 2026 in Aussicht. Mittlerweile ist „nur“ noch von 1,3 Millionen die Rede.

 

Kurssturz bei BYD

 

Letzteres würde noch immer einem Plus von knapp 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entsprechen. Damit würden sich die heftigen Einbrüche in China aber wohl nicht ausgleichen lassen. Was genau die Absatzzahlen im Januar derart hat einbrechen lassen, darüber äußerte sich BYD nicht weiter. Experten machen vor allem den Preiskampf im Land und die immer härtere Konkurrenz dafür verantwortlich.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeWährend BYD von seinen Wachstumsplänen weiterhin nicht abweicht, scheinen die Anleger ihr Urteil bereits gefällt zu haben. Die BYD-Aktie reagierte auf die unschöne Meldung mit Verlusten von über sieben Prozent am Montagmorgen. Hierzulande rutschte das Papier erstmals seit September 2024 unter die 10-Euro-Linie und erreichte bei 9,75 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Der Abwärtstrend im Chart könnte sich nun noch weiter beschleunigen.

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03.02.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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