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Barrick Gold meldet Ertragszahlen

Barrick Gold mit gutem Quartal

 

Das kanadische Goldminenunternehmen Barrick Gold (CA0679011084) veröffentlichte heute die Ertragszahlen für das 4. Quartal 2014. Über die Produktionsergebnisse hatte der Konzern bereits Ende Januar berichtet, worauf wir in unserem Beitrag vom 20.01.2020 eingingen.

Wie Barrick nun heute vor Handelsbeginn mitteilte, lag die Goldproduktion im Berichtsquartal mit 1,44 Mio. Unzen um 14 % über dem Vorjahr. Getrieben wurde das Wachstum insbesondere durch höhere Mengen aus der Joint Venture mit Newmont Gold Corp. in der Nevada Gold Mine. Der Durchschnittsverkaufspreis stieg von 1.223 Dollar im Vorjahr auf 1.483 Dollar im Berichtszeitraum.

Der Gewinn je Aktie betrug im Berichtsquartal 2,26 Dollar. Der adjustierte Gewinn je Aktie legte gegenüber dem Vorjahr um 46 % zu. Die Nettoverschuldung konnte gleichzeitig auf 2,2 Mrd. Dollar halbiert werden.

Die Aktionäre können sich zudem über eine Dividendenanhebung freuen. Für das abgelaufene Quartal will Barrick 7 Cent je Aktie zahlen, was einer Erhöhung von 40 % gegenüber dem 3. Quartal 2019, welche ihrerseits bereits um 25 % über dem 2. Quartal 2019 lag.

Für das Gesamtjahr ergibt sich eine Goldproduktion von 5,465 Mio. Unzen, was am oberen Ende der eigenen Prognose lag. Die Produktion  von Kupfer war ebenfalls höher als zuvor kommuniziert und lag bei 432 Mio. Pfund.

CEO Mark Bristow betonte bei der Vorstellung der Zahlen, dass man seit dem Zusammenschluss mit Randgold in Nevada den weltgrößten Goldabbau-Komplex geschaffen habe. Zudem konnte eine Einigung mit der Regierung von Tansania über die Minderheitsbeteiligung an den Minen North Mara, Bulyanhulu und Buzwagi.

Daneben ist Barrick auf gutem Weg, sich von nicht-strategischen Vermögenswerten zu trennen wie etwa die Kalgoorlie Goldmine in Australien und das Massawa-Projekt im Senegal.

Verbessert wurde auch die dezentrale operative Steuerung des Unternehmens, was zu der erreichten Steigerung der Profitabilität beitrug.

Nun verfüge der Konzern über eine flexiblere Steuerung, hat die Nettoverschuldung deutlich reduziert, und verfügt über eine wachsende Liquidität. Damit sei man gut gerüstet, auch Marktchancen bei der Konsolidierung des Goldminensektors zu nutzen. Jedoch würde das organische Wachstum bereits ausreichen, um den 10-Jahres-Produktionsplan zu erfüllen.

Für das Geschäftsjahr 2020 ist er denn auch zuversichtlich. Barrick erwartet eine Produktion zwischen 4,8 Mio. und 5,2 Mio. Unzen Gold zu nachhaltigen Gesamtkosten (AISC) von 920 Dollar und 970 Dollar sowie eine Kupferförderung zwischen 440 Mio. Pfund und 500 Mio. Pfund zu AISC-Kosten zwischen 2,20 Dollar und 2,50 Dollar.

Die jährliche Ressourcen- und Reservenschätzung des Konzerns zeigt zudem einen Anstieg der Goldreserven um 14,5 % mit einem um 7,7 % höheren Erzgehalt.

Ein Bild, das Text, Karte enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

Die Aktie von Barrick Gold befindet sich seit ihrem deutlichen Anstieg im Sommer 2019 weiter in einer Seitwärtskonsolidierung.

 

Fazit

 

Barrick Gold hat solide Ertragszahlen vorgelegt. Die Dividendenerhöhung sowie die Erhöhung der Goldressourcen- und Reserven zeigen, dass das Unternehmen auf dem richtigen Wachstumspfad ist. Wir halten die Aktie deshalb auch weiterhin in unserem erfolgreichen Themendepot Basis- und Edelmetalle.

 

 

 12.02.2020 - Arndt Kümpel - ak@ntg24.de

 









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