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Boeing scheint sich wieder besser zu schlagen und bei den Auftragseingängen wieder an Airbus vorbeiziehen zu können

Lässt Boeing die Krisen endlich hinter sich?

NTG24 - Boeing scheint sich wieder besser zu schlagen und bei den Auftragseingängen wieder an Airbus vorbeiziehen zu können

 

In den vergangenen Jahren befand sich der Flugzeughersteller Boeing in einer Art Dauerkrise. Heftige Probleme bei der Produktion, diverse Skandale um die Sicherheit der Maschinen und intensive Arbeitskämpfe sind nur einige Beispiel für Entwicklungen, welche dem Aktienkurs und auch den Bestellungen sichtlich zugesetzt hatten. Wie es scheint, kann der US-Konzern vieles davon aber hinter sich lassen.

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Signale dazu lieferte ausgerechnet Airbus-Chef Guillaume Faury in einem Interview mit dem französischen Radiosender „France Inter“. Darin hieß es, dass Boeing (US0970231058) im laufenden Jahr beim Bestelleingang wohl die Nase vorn haben dürfte. Unter Berücksichtigung von Stornierungen werde der Konkurrent wohl auf 908 Bestellungen kommen. Bei Airbus werden es voraussichtlich etwa 700 sein.

Allerdings betont der Airbus-Chef, noch immer auf einen deutlich höheren Auftragsbestand zu blicken und in diesem Jahr auch weiterhin mehr Flugzeuge auszuliefern als Boeing. Als eine Wachablösung möchte man das Ganze also nicht verstanden wissen. Nachgeholfen hat beim Auftragseingang des Mitbewerbers wohl auch die US-Regierung unter Donald Trump mit ihren ständigen Zollandrohungen.

 

Boeing: Aufwind durch Trump?

 

Laut Faury habe Boeing davon profitieren können, dass Flugzeugaufträge Teil von Verhandlungen mit mehreren Ländern zur Lösung von Zollstreitigkeiten waren. Auch einige Analysten sprachen zuweilen davon, dass vor allem in Asien Bestellungen bei Boeing als Hebel genutzt wurden, um das Weiße Haus zu besänftigen. Aus Branchenkreisen ist jedoch auch zu hören, dass die Bestellungen bei Boeing unabhängig von Zollreibereien gut laufen würden.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeOhnehin kann sich Boeing auf solchen Entwicklungen kaum ausruhen. Denn in der Luftfahrtbranche stehen die Zeichen mittlerweile wieder weitgehend auf Zollfreiheit. Aufgrund der angespannten Lage und teils jahrelangen Lieferzeiten bleibt auch kaum etwas anderes übrig. Die beste Nachricht für Boeing ist erst einmal, dass das Geschäft wieder besser zu laufen scheint und die zahlreichen Krisen der Vergangenheit wohl letztlich abgehakt werden können – so denn keine neuen Rückschläge auf Unternehmen und Anleger lauern mögen.

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12.12.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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