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Boeing einigt sich nach Monaten mit der Gewerkschaft IAM und kann die Produktion von Militärflugzeugen wieder aufnehmen

Schaltet Boeing jetzt in den Wachstumsmodus?

NTG24 - Boeing einigt sich nach Monaten mit der Gewerkschaft IAM und kann die Produktion von Militärflugzeugen wieder aufnehmen

 

Eigentlich befindet sich die Luftfahrtbranche in einem regelrechten Boom und die Flugzeugbauer kommen mit Bestellungen überhaupt nicht hinterher. Für Boeing sollten das hervorragende Voraussetzungen für neues Wachstum sein. Die Chancen konnte der US-Konzern aber zuletzt nicht recht nutzen. Zu kämpfen hatte man mit diversen Begehrlichkeiten innerhalb der Belegschaft.

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Dazu gehörte ein Streik im militärischen Bereich, der bereits Anfang August begann und die Produktion des F-15EX heftig ausbremste. Nun meldete Boeing (US0970231058) endlich eine Einigung. Zuvor ließ das Unternehmen wissen, dass von jener auch die Arbeitsplätze der Beschäftigten abhingen würden. Festgelegt wurde nun für die rund 3.200 Mitglieder der Gewerkschaft IAM eine Lohnerhöhung von 24 Prozent mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Außerdem ist eine Einmalzahlung in Höhe von 6.000 US-Dollar vorgesehen.

Das durchschnittliche Grundgehalt wächst damit von 75.000 auf 109.000 Dollar an und die Produktion wurde wohl schon am gestrigen Sonntag wieder aufgenommen. An der Börse hielt die Erleichterung sich etwas in Grenzen. Die Boeing-Aktie tappte am Freitag auf der Stelle und konnte lediglich den allgemeinen Verkaufsdruck etwas abfedern. Sorgenfrei ist das Unternehmen aber noch nicht.

 

Folgenschwere Entwicklungen für Boeing

 

Auf den ersten Blick kehrt Boeing zwar zur Normalität zurück und wird seine Produktion wohl endlich wieder hochfahren können. Allerdings haben bereits beigelegte Streiks im zivilen Sektor weitreichende Folgen. Dadurch bedingt verzögert sich die Auslieferung der Boeing 777X bis ins Jahr 2027 und nicht jeder Kunde ist mit einer Engelsgeduld gesegnet. Wie „Flight Global“ berichtet, wackeln wohl rund 92 von insgesamt 565 Bestellungen für den neuen Flugzeugtyp.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeAußerdem könnte es schon im nächsten Jahr wieder heikel werden, wenn im Oktober die nächste Tarifrunde ansteht. Damit muss der Vorstand sich schon heute beschäftigen und die Anleger haben das Ganze ebenfalls im Blickfeld. Eine entspannte Rückkehr zum Normalbetrieb und damit eine stärkere Partizipation am Boom der Branche ist das eher nicht. Es bleibt dabei, dass vor allem Konkurrent Airbus seine Auftragsbücher füllt.

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18.11.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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