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Commerzbank erhöht Jahresprognose, eBay enttäuscht und Gilead stagniert - BÖRSE TO GO

Commerzbank erhöht die Jahresprognose deutlich - 2,2 Mrd. Euro Gewinn erwartet

NTG24 - Commerzbank erhöht Jahresprognose, eBay enttäuscht und Gilead stagniert - BÖRSE TO GO

 

Die Commerzbank trumpfte am Mittwochmorgen mit sehr starken Zahlen auf. Vor allem der starke Zinsüberschuss führte dazu, dass der Vorstand die Gewinnprognose für 2023 deutlich auf 2,2 Mrd. Euro anhob. eBay enttäuschte hingegen bei der Prognose in der Nacht. Man verbesserte sich im Jahresvergleich, wird aber voraussichtlich im 4. Quartal stagnieren. Auch Gilead stagniert. Die Zahlen für das 3. Quartal boten keine echte positive Überraschung. 

Asien präsentiert am Mittwochmorgen ein einheitlich negatives Bild. Zwischenzeitlich konnten sich noch einige Benchmarks in die Gewinnzone vorarbeiten, doch zum Ende der Sitzung hin notieren alle Benchmarks tiefer. Einzig und allein der TAIEX notiert leicht im Plus. Den größten Verlust weist der KOSPI aus, der zeitweise mehr als -0,9 % im Minus notiert. Der Terminmarkt ist ebenfalls negativ gestimmt. Vor Eröffnung der europäischen Vorbörse liegt der DAX Future -0,41 % tiefer bei 15.157 Punkten. 

Am Dienstag kam der Optimismus noch zurück nach Frankfurt. Der Rückenwind vom US-Aktienmarkt trieb auch in Deutschland die meisten Benchmarks höher. Am stärksten profitierte der TecDAX, der sich um 1,03 % auf 2.972,92 Punkte steigern konnte. Auch der MDAX kletterte kräftig um 0,80 % auf 25.107,61 Punkte, während der DAX sich nur leicht über dem Schlusskurs vom Montag halten konnte und bei 15.152,64 Punkten (+0,11 %) schloss. Der SDAX hingegen gab um -0,33 % auf 12.731,38 Punkte ab. 

Einheitliche Gewinne in New York. Trotz der skeptischen Äußerungen aus den Reihen der Fed kletterten alle amerikanischen Benchmarks und wurden dabei von den Risk-On Assets angeführt. Der Nasdaq Composite Index kletterte um 0,90 % auf 13.639,86 Punkte. Mit deutlichem Abstand folgte der S&P 500 Index, der sich um 0,28 % auf 4.373,38 Punkte verbesserte, und der Dow Jones Industrial Average Index, der leicht um 0,17 % auf 34.152,60 Punkte stieg. 

 

Commerzbank erhöht Prognose deutlich

 

Der Zinsüberschuss treibt die Profitabilität bei der Commerzbank (DE000CBK1001). Die Bank erhöhte daher heute die Prognose für das laufende Geschäftsjahr deutlich. Konkret geht man nun von einem Gewinn von „rund“ 2,2 Mrd. Euro aus. Das ist eine deutliche Veränderung zu der bisherigen Aussage, die lediglich vage ausdrückte, dass man einen Gewinn erwartet, der „deutlich“ über dem Vorjahreswert liegen wird. Der Vorjahreswert betrug 1,44 Mrd. Euro. Den Nettozinsüberschuss erwartet der Vorstand für 2023 nun bei 8,1 Mrd. Euro und die Rendite auf das materielle Eigenkapital wird bei „etwa“ 7,5 % gesehen, was über dem für 2024 genannten Ziel liegen würde. 

 

Commerzbank AG

 

eBay enttäuscht bei der Prognose

 

Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte sich eBay (US2786421030) stabilisieren. Der Umsatz stieg leicht um 5 % auf 2,5 Mrd. US-Dollar, was der Prognose der Analysten entsprach und aus dem Verlust von -70 Mio. US-Dollar im Vorjahr wurde ein Gewinn nach Steuern von 1,31 Mrd. US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 1,03 US-Dollar ebenfalls leicht über den Prognosen, die sich bei 1,00 US-Dollar eingependelt hatten. Allerdings sieht die Plattform im laufenden 4. Quartal nur eine Stagnation beim Umsatz. Die hauseigene Vorhersage geht von 2,47 bis 2,53 Mrd. US-Dollar aus, während die Wall Street mit mindestens 2,6 Mrd. US-Dollar gerechnet hatte. Die Enttäuschung führte nachbörslich dazu, dass die Notierungen deutlich um -6,67 % auf 38,05 US-Dollar fielen.

 

Gilead stagniert

 

Die Bullen hatten auf eine positive Überraschung spekuliert, doch Gilead (US3755581036) stagnierte im 3. Quartal. Der Umsatz des Spezialisten für Krebserkrankungen und chronische Krankheiten erreichte ein Niveau von 7,05 Mrd. US-Dollar nach 7,04 Mrd. US-Dollar im Vorjahr. Insbesondere die Erlöse von Veklury (Remdesivir) und für Hepatitis C Medikationen blieben tiefer als im Vorjahr. Die Profitabilität konnte Gilead aber deutlich erhöhen. Nach einem Gewinn von 1,79 Mrd. US-Dollar im Vorjahresquartal verdiente man nun 2,18 Mrd. US-Dollar bzw. 1,73 US-Dollar je Aktie. Da die Prognose für das Gesamtjahr nur marginal verändert wurde, sank der Kurs nachbörslich weiter um -1,38 % auf 79,50 US-Dollar. 

 

Tagestermine

 

Um 11:00 Uhr erwartet die Börse die Entwicklung der Einzelhandelsumsätze der Euro-Zone im Monat September. Im Jahresvergleich wird eine Kontraktion um -3,1 % erwartet. Eine Ausweitung der Kontraktion, nachdem die Einzelhandelsumsätze schon im August mit einer Rate von -2,1 % geschrumpft waren. Im Vergleich zum Vormonat wird für September mit einer Kontraktion um -0,2 % gerechnet.

 

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08.11.2023 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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