als .pdf Datei herunterladen

Cursor bereitet IPO vor, Gewinnwarnung von BMW und RWE prognostiziert Gewinnsteigerung - BÖRSE TO GO

Cursor bereitet IPO vor - angestrebte Unternehmensbewertung liegt bei 50 Mrd. US-Dollar

NTG24 - Cursor bereitet IPO vor, Gewinnwarnung von BMW und RWE prognostiziert Gewinnsteigerung - BÖRSE TO GO

 

Cursor bereitet sein IPO vor. Die beliebte AI-IDE braucht frisches Kapital und strebt eine Unternehmensbewertung von 50 Mrd. US-Dollar an. BMW warnt, dass der Gewinn vor Steuern in diesem Jahr erneut fallen wird. Große Hoffnung hegt man weiterhin für die Neue Klasse. RWE prognostiziert eine Gewinnsteigerung im laufenden Jahr. Wind und Sonne sollen die Kassen füllen. 

Anzeige:

Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDer asiatische Aktienhandel steht erneut unter Druck, nachdem sich der Krieg im Iran in der Nacht ausgeweitet hat. Der Preis für Rohöl sprang wieder über 100 US-Dollar / Barrel, nachdem zwei Öltanker (Safesea Vishnu und Zefyros) vor der Küste und im Hoheitsgebiet des Iraks angegriffen wurden. Der Nikkei 225 Index sank in der Folge um -1,05 % auf 54.449,50 Punkte und der KOSPI gab leicht um -0,48 % auf 5.583,25 Punkte ab. Der Hang Seng Index wird vor Börsenschluss -0,8 % tiefer gehandelt. Deutlich sind die Verluste am Terminmarkt. Vor Börsenbeginn in Europa wird der DAX-Future (März) -0,67 % tiefer bei 23.437,50 Punkten gesehen.

Frankfurt tauchte schon am Mittwoch ab. Alle deutschen Benchmarks schlossen tiefer und wurden dabei vom DAX angeführt, der um -1,37 % auf 23.640,03 Punkte fiel. Dicht gefolgt vom SDAX, der um -1,33 % auf 17.086,27 Punkte zurückfiel, und dem MDAX, der um -1,04 % auf 29.414,84 Punkte sank. 

New York verhielt sich bis zum Handelsschluss hingegen ruhiger. Abgesehen vom Dow Jones Industrial Average Index, der um -0,61 % auf 47.417,27 Punkte sank, konnten der S&P 500 Index und der Nasdaq 100 Index nahe den Schlusskursen vom Dienstag den Handel beenden. Der größte Verlierer im Dow waren die Aktien von Sherwin-Williams (US8243481061), die um -2,30 % auf 322,74 US-Dollar nachgaben und damit ihre Verluste seit dem Ex-Tag weiter ausgebaut haben.

 

Video -

 

Cursor bereitet IPO vor

 

Bevor der Hype zu Ende geht, will Cursor sich noch schnell eine weitere Quelle für frisches Kapital sichern. Die Plattform stellt eine integrierte AI-Entwicklungsumgebung, die für alle gängigen Programmiersprachen zur Verfügung steht. Der Clou ist das seit zwei Jahren äußerst beliebte Vibe-Coding, wo die integrierte AI wesentliche Teile der Programmierarbeiten übernimmt und somit die Produktivität massiv erhöht. Diesen Hype will Cursor ausnutzen und bereitet derzeit ein IPO in den USA vor. Angestrebt wird eine Unternehmensbewertung von 50 Mrd. US-Dollar. Für Cursor ist es wichtig, schon so früh an die Börse zu gehen, denn die Plattform beginnt, ihre Alleinstellungsmerkmale zu verlieren, da die Konkurrenten die Funktionalitäten nachahmen. Insbesondere Anthropic und OpenAI setzen Cursor mit vergleichbaren Angeboten unter Druck. Cursor selbst hat kein eigenes LLM, sondern ist quasi nur ein Fork von Visual Studio Code und ist von der Einbindung externer LLMs abhängig.   

 

Gewinnwarnung von BMW

 

Der Vorstand von BMW (DE0005190003) zeigt sich zufrieden mit dem Start der Neuen Klasse. Der iX3 ist das erste Modell, das in Ungarn gebaut wird. Die Nachfrage reicht für einen Zweischichtbetrieb. BMW gibt an, dass aktuell jedes dritte bestellte vollelektrische Auto ein iX3 ist. Obendrein will man in den kommenden Wochen das zweite Modell der Neuen Klasse - den BMW i3 - vorstellen. Für das Unternehmen ist die Neue Klasse ausgesprochen wichtig, denn BMW hat sehr viele Ressourcen in die neue Plattform investiert. Den Aktionären bietet man mit der neuen Prognose nicht viel an. BMW rechnet mit einer Stagnation der Auslieferungen auf dem Vorjahresniveau (2025: 2,46 Mio. Fahrzeuge) und sieht auch im Hinblick auf den Absatzanteil der vollelektrischen Fahrzeuge eine Stagnation. Für die Segmente Automobile und Motorräder prognostiziert man eine EBIT-Marge von 4 % bis 6 % (2025: 5,3 % und 5,7 %). Der Vorsteuergewinn soll in diesem Jahr erneut sinken, nachdem er bereits 2025 um -7 % auf 10,2 Mrd. Euro sank. Die Dividende für das Geschäftsjahr 2025 will der Vorstand leicht erhöhen. Bei den Stämmen schlägt man 4,40 Euro je Aktie vor, nach 4,30 Euro im Vorjahr. Der Vorschlag für die Vorzüge liegt marginal darüber mit 4,42 Euro.  

 

 

RWE prognostiziert Gewinnsteigerung

 

RWE (DE0007037129) hat 2025 mehr produziert, aber weniger erlöst und verdient. Das bringt die G&V des vergangenen Jahres auf den Punkt. Man erzeugte 122.342 GWh und damit 4 % mehr als im Vorjahr, aber der Außenumsatz brach um -27 % ein. Die Profitabilität schrumpfte entsprechend und selbst auf „bereinigter“ Basis muss die RWE deutlich Rückgänge ausweisen. Nach Steuern und Anteilen Dritter kippt das Ergebnis um -39 % auf nur noch 3,13 Mrd. Euro bzw. auf 4,30 Euro je Aktie ab. Die Dividende für das Geschäftsjahr 2025 wird dennoch erhöht. Nach 1,10 Euro je im Vorjahr will man nun 10 Cents mehr bzw. 1,20 Euro je Aktie ausschütten. Auf aktuellem Kursniveau ergibt das eine Bruttodividendenrendite von 2,2 %. Der Vorstand betonte darüber hinaus, dass man die Dividendenzahlungen um 10 % pro Jahr anheben möchte. Für das Geschäftsjahr 2026 hat man sich als Ziel eine Ausschüttung von 1,32 Euro je Aktie vorgenommen. Die Profitabilität will man im laufenden Jahr vor allem durch die Offshore-Wind-Aktivitäten erhöhen, aber auch durch die Onshore-Wind- und -Solar-Aktivitäten. Im Hinblick auf das „bereinigte“ EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögensgegenstände) stellte RWE hier Zuwächse von bis zu 38 % und 29 % in Aussicht.  

 

Tagestermine

 

Die Agenda am Donnerstag ist kurz und es gibt wenige Wirtschaftsdaten, die zur Veröffentlichung anstehen. Der Fokus wird sich daher auf die amerikanische Handelsbilanz richten, deren Entwicklung im Monat Januar um 13:30 Uhr vor Börsenbeginn veröffentlicht wird. Erwartet wird ein Handelsbilanzdefizit von -66,6 Mrd. US-Dollar nach zuvor -70,3 Mrd. US-Dollar. 

Zeitgleich werden auch die Anträge auf Arbeitslosenhilfe bekanntgegeben, die nach den schwachen Arbeitsmarktdaten nun in den Vordergrund rücken. Prognostiziert werden 1,87 Mio. Anträge. Seit Ende 2021 liegen die Anträge konstant unter 2 Millionen. 

 

BMW AG St.-Aktie: Kaufen oder verkaufen?

 

Die neuesten BMW AG St.-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BMW AG St.-Aktionäre. Lohnt sich aktuell ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen?

Konkrete Empfehlungen zu BMW AG St. - hier weiterlesen...

 

 

12.03.2026 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

Auf Twitter teilen     Auf Facebook teilen


Informiert bleiben - Wenn Sie bei weiteren Nachrichten und Analysen zu einem in diesem Artikel genannten Wert oder Unternehmen informiert werden möchten, können Sie unsere kostenfreie Aktien-Watchlist nutzen.








Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



 

 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)