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US-Verschuldung erreicht 40 Billionen $, Peking blockt Ceconomy Untersuchung und Uniqa mit starken Zahlen - BÖRSE TO GO

US-Staatsverschuldung erreicht 40 Billionen $ - muss die Fed die Zinsen erhöhen?

NTG24 - US-Verschuldung erreicht 40 Billionen $, Peking blockt Ceconomy Untersuchung und Uniqa mit starken Zahlen - BÖRSE TO GO

 

Das wird Präsident Trump nicht in den Kram passen - die US-Staatsverschuldung steigt auf einen neuen Rekordwert von 40 Billionen US-Dollar. Muss die Federal Reserve jetzt die Zinsen erhöhen? Peking droht Brüssel und verweigert die Untersuchung des Ceconomy-Deals. Die EU sieht eine Wettbewerbsverzerrung. Uniqa beeindruckt mit einem starken Halbjahresabschluss. Die Prognose will die Versicherung aber nicht anheben. 

Erholung in Asien. Der Aktienhandel entwickelt sich am Donnerstagmorgen deutlich freundlicher als in den vergangenen Tagen. Heraus sticht vor allem der KOSPI, der sich um 5,89 % auf 6.852,58 Punkte steigern konnte. Auch der Nikkei 225 Index schneidet gut ab und verbesserte sich um 1,46 % auf 66.278,00 Punkte. Der Hang Seng Index wird vor Handelsschluss zeitweise mehr als 1,30 % höher gesehen. Der Terminmarkt ist insgesamt positiv vor Börseneröffnung in Europa gestimmt, auch wenn der DAX-Future (September) unverändert bei 26.183,00 Punkten notiert.

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Der Handel in Frankfurt verlief am Mittwoch noch durchwachsen. Positiv stach der SDAX heraus, der zum Handelsschluss noch einmal richtig loslegte und so um 0,59 % auf 18.534,04 Punkte stieg. Der größte Gewinner im Small Cap Index war dabei die Stabilus (DE000STAB1L8), die sich um 3,54 % auf 16,98 Euro bewegte. Der TecDAX (+0,18 %), der MDAX (-0,05 %) und der DAX (-0,14 %) schlossen alle drei in der Nähe der Schlusskurse vom Dienstag.

Auch an der Wall Street hielten sich die Kursausschläge in engen Grenzen. Nach der angekündigten Intervention des US-Finanzministeriums lag der Fokus vor allem auf dem Anleihemarkt, wo die Renditen deutlich fielen. Der Aktienmarkt reagierte hingegen verhalten. Der S&P 500 Index (+0,21 %) und der Dow Jones Industrial Average Index (+0,22 %) verbesserten sich leicht, während der Nasdaq 100 Index (-0,22 %) leicht fiel. 

 

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US-Verschuldung erreicht 40 Billionen US-Dollar

 

Das ist ein Weckruf für die politische Elite in Washington. Die Staatsverschuldung der USA erreicht nun ein Niveau von 40 Billionen US-Dollar. Ein Allzeithoch und auch ein Rekord im Hinblick auf die jährliche Ausweitung der Verschuldung. Allein über das letzte Jahr betrachtet, wuchs der Schuldenberg um sagenhafte 3 Billionen US-Dollar. Allein in den letzten 10 Jahren hat sich eine Verdoppelung ergeben. Dazu trägt unter anderem der Haushalt bei, der alles andere als ausgeglichen ist, aber auch die deutlich erhöhten Renditen am Anleihemarkt. Denn alle neuen Staatsverschulden, die emittiert werden, tragen das im Vergleich zur letzten Dekade deutlich erhöhte Zinsniveau. Der stetig steigende Anteil teurerer Staatsschulden erhöht somit sukzessive den Schuldendienst. Noch problematischer: Die Gläubiger verlangen zunehmend höhere Kupons, um die Staatsschulden noch zu halten, und drängen auch darauf, dass die Federal Reserve im September die Zinsen am kurzen Ende erhöht, um die langfristigen Inflationserwartungen in den Griff zu bekommen. 

 

Ceconomy: Peking droht Brüssel

 

Die Übernahme von Ceconomy (DE0007257503) durch JD.com (US47215P1066) wird zum Politikum. Die Animositäten Brüssels gegenüber Peking haben dafür gesorgt, dass die Europäische Union eine Untersuchung eingeleitet hat, ob der chinesische Käufer in seiner Heimat staatliche Unterstützungen für die Übernahme bekommt. Man verfolgt gezielt den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung, beispielsweise durch steuerliche Vorteile, vergünstigte Kredite und Zuschüsse aus der Staatskasse. JD.com bietet für die Elektronikketten MediaMarkt und Saturn insgesamt 2,2 Mrd. Euro. Ceconomy ist nun alles andere als eine Perle am deutschen Einzelhandelsmarkt und leidet seit langem unter der Konkurrenz des Online-Versands. Die Frage ist also, warum Brüssel derart an dieser Übernahme interessiert ist oder ob die Untersuchung dafür genutzt wird, politischen Druck an anderer Stelle zu erzeugen. Die Reaktion Pekings ist zumindest harsch. Das chinesische Justizministerium hat die Untersuchung abgelehnt und allen Befragten verboten, Informationen an Brüssel weiterzuleiten. Für Ceconomy könnte dies am Ende bedeuten, dass der Deal doch noch durchfällt. 

 

 

Uniqa beeindruckt mit starken Zahlen

 

Der Halbjahresbericht des österreichischen Versicherungskonzerns beeindruckt. In den ersten sechs Monaten konnte die Uniqa (AT0000821103) alle Kennzahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung deutlich steigern. Die verrechneten Prämien konnten um ordentliche 12 % auf 4,92 Mrd. Euro gesteigert werden, wobei vor allem die Schaden- und Unfallversicherung (+16,2 %) sehr starkes Geschäft hatte. Insgesamt wuchs der Konzern vor allem im Ausland. Der einzige Wermutstropfen war das versicherungstechnische Ergebnis (-4,9 %), aber das überkompensierte man mit einem starken Kapitalanlageergebnis, das um 46,7 % auf 586,7 Mio. Euro sprang. Unter dem Strich ein Konzernergebnis von 258,4 Mio. Euro, was 11,1 % über dem Vorjahresniveau liegt. Die Jahresprognose bestätigte der Vorstand am Morgen allerdings nur und sieht weiterhin für das Jahr 2026 ein Vorsteuerergebnis zwischen 540 und 570 Mio. Euro. 

 

Tagestermine

 

Die Inflationswelle geht in die nächste Runde. Der Erzeugerpreisindex für den Monat Juli sprang in Deutschland von 1,8 % auf 3,0 % im Jahresvergleich. Die Ökonomen hatten bereits mit einer deutlichen Erhöhung der Preise auf Produzentenebene gerechnet, aber nur um 0,5 % im Vergleich zum Juni. Stattdessen stiegen die Preise mehr als doppelt so stark um 1,1 %.

 

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20.08.2026 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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