als .pdf Datei herunterladen

RWE will Schadensersatz, Elliott attackiert Salesforce und Citadel verdient 16 Mrd. US-Dollar - BÖRSE TO GO

RWE kündigte Schadensersatzforderungen für Unruhen in Lützerath an

NTG24 - RWE will Schadensersatz, Elliott attackiert Salesforce und Citadel verdient 16 Mrd. US-Dollar - BÖRSE TO GO

 

RWE kündigte Schadensersatzforderungen für die Unruhen in Lützerath an. Auf dem Gelände des Konzerns ist es zu umfassenden Schäden durch die Randale gekommen. Ein neuer Aktivist bedrängt Salesforce. Elliott Management ist mit einem milliardenschweren Investment eingestiegen. Citadel steigt zum erfolgreichsten Hedgefonds aller Zeiten auf. Der Netto-Gewinn erreichte 2022 16 Mrd. US-Dollar.

Der asiatische Aktienhandel entwickelt sich vor dem Hintergrund von niedrigerem Handelsvolumen sehr positiv am Montag. Der Nikkei 225 Index stieg deutlich um 1,33 % auf 26.906,04 Punkte. Nahezu alle anderen Börsenplätze handeln heute nicht. Der Börsenhandel in China und Taiwan bleibt in dieser Woche aufgrund des Neujahrsfestes geschlossen. Die Börse Hongkong wird bis zum 25. Januar einschließlich geschlossen bleiben. Die Börsen in Singapur und Südkorea werden heute und morgen aufgrund des Neujahrsfestes geschlossen bleiben. Der Terminmarkt entwickelt sich am Montagmorgen weitgehend indifferent. Der DAX-Future notiert vor Eröffnung der europäischen Vorbörse bei 15.165 Punkten. 

Frankfurt beendete am Freitag eine durchwachsene Woche mit einem freundlichen Abschluss. Alle deutschen Benchmarks verbesserten sich deutlich, wobei der MDAX die Liste der Gewinner anführte und um 1,34 % 28.476,56 Punkte stieg. Dicht gefolgt vom SDAX, der sich um 1,18 % auf 13.158,16 Punkte verbesserte. Der DAX stieg um 0,76 % auf 15.033,56 Punkte, während der TecDAX noch ein Plus von 0,38 % auf 3.153,30 Punkte erreichte. Auf die gesamte Woche gesehen gaben jedoch alle Benchmarks ab. Einzig der MDAX konnte sich leicht verbessern.

Das gleiche Bild auch an der Wall Street. Hier schaffte es nur der Nasdaq Composite Index auf Wochenbasis ins Plus, nachdem der Index am Freitag stark um 2,66 % auf 11.140,43 Punkte kletterte. Der Dow Jones Industrial Average Index und der S&P 500 Index schlossen beide über die gesamte Woche gesehen im Minus, obwohl sie am letzten Handelstag um 1,00 % und 1,89 % steigen konnten.

 

RWE kündigte Schadensersatzforderungen an

 

Die Unruhen in Lützerath sollen ein juristisches Nachspiel haben. RWE (DE0007037129) kündigte an, dass die Störer mit Schadensersatzforderungen zu rechnen haben. Das Gelände des Versorgers war illegal besetzt worden. Es kam zu Randale und umfassenden Sachbeschädigungen. Unter anderem wurden Brunnen, Fahrzeuge und Schaltanlagen des Konzerns zerstört. Auch musste das Gelände aufwendig geräumt werden, da die Störer es in einem desolaten und verschmutzen Zustand hinterlassen hatten. RWE bezifferte die entstandenen Schäden als „erheblich“. Im Jahr 2021 erhob der Konzern eine Schadensersatzklage in Höhe von 1,4 Mio. Euro gegen einen Störer, der sich an die Gleise eines Kohlekraftwerkes gekettet hatte und damit das Herunterfahren der Anlage erzwang. 

 

Weiterer Aktivist bedrängt Salesforce

 

Das Management von Salesforce (US79466L3024) ist seit Längerem verbesserungswürdig. Jetzt grätscht ein weiterer bekannter Aktivist der Unternehmensführung rein und übt Druck aus. Elliott Management hat eine milliardenschwere Beteiligung an Salesforce erworben und reihte sich damit bei Starboard Value ein, die im Oktober eine große Beteiligung bekannt gegeben hatten. Beide Aktivisten drängen den Mitgründer und Co-CEO Marc Benioff, um das Unternehmen wieder auf einen Shareholder-Value Kurs auszurichten. Elliott Management ist an der Wall Street zur Legende geworden, nachdem man sich einen juristischen Kampf gegen die argentinische Regierung geleistet hatte und nach mehr als 1 ½ Dekaden seine rechtmäßigen Ansprüche durchsetzte. Heute ist Elliott Management besonders stark im Technologiesektor engagiert und hier besonders in der Softwarebranche. 

 

Salesforce Inc.

 

Citadel verdient 16 Mrd. US-Dollar

 

Die Erfolgssträhne von Ken Griffin geht weiter. Der Hedgefonds Citadel meldete, dass man im vergangenen Jahr für seine Investoren 16 Mrd. US-Dollar verdient hat. Die Gesellschaft verwaltet ein Vermögen von 54 Mrd. US-Dollar und erzielte im Jahr 2022 eine Performance von 38,1 % im größten Fonds. Insgesamt verdiente Citadel rund 28 Mrd. US-Dollar und die Investoren erhielten davon rund 16 Mrd. US-Dollar nach Gebühren. Der größte absolute Jahresgewinn, den Citadel jemals erreicht hat. Damit hat Ken Griffin sogar den Rekordgewinn von John Paulson übertroffen, der 2007 mit Wetten gegen Subprime-Investments 15,6 Mrd. US-Dollar verdient hatte. Gleichzeitig hat Citadel damit Bridgewater vom Thron gestoßen und ist nun der erfolgreichste Hedgefonds aller Zeiten.

 

Tagestermine

 

Keine wichtigen Veröffentlichungen von Wirtschaftsdaten am Montag geplant. 

 

23.01.2023 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

Wenn Sie bei weiteren Nachrichten und Analysen zu einem in diesem Artikel genannten Wert oder Unternehmen informiert werden möchten, können Sie unsere kostenfreie Aktien-Watchlist nutzen.









Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



Bewertungen, Kommentare und Fragen an den Redakteur

 

 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)