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RWE stärkt der Bundesregierung bei Plänen für einen Industriestrompreis den Rücken

Aus Sicht von RWE sind Subventionen eine nette Angelegenheit

NTG24 - RWE stärkt der Bundesregierung bei Plänen für einen Industriestrompreis den Rücken

 

Die neue Bundesregierung hat sich auf die Fahne geschrieben, der lahmenden Industrie im Land wieder etwas auf die Beine zu helfen. Gelingen soll dies unter anderem durch Entlastungen bei den Strompreisen. Die Stromsteuer für produzierende Gewerbe wurde bereits gesenkt und im Koalitionsvertrag finden sich Pläne für einen sogenannten Industriestrompreis.

Letzteres bedeutet im Prinzip, dass die Bundesregierung die Industrie mit Subventionen unterstützt und damit die Strompreise senkt. Natürlich ist dieser Ansatz nicht überall beliebt. Auf Gegenliebe stößt man damit aber bei RWE (DE0007037129). Dort sprach sich der Vorstandsvorsitzende Markus Krebber zuletzt gegenüber Journalisten bei der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung in Düsseldorf für einen solchen Ansatz aus.

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Laut Krebber sei die Anzahl der Unternehmen, welche für einen Industriestrompreis in Frage kämen, sehr überschaubar. Daher würden sich auch die Kosten im Rahmen halten, welche nach seiner Schätzung im Bereich von zehn bis 15 Milliarden Euro jährlich liegen dürften. Dies verglich er mit Kosten für den Krankenstand, die in Deutschland jährlich bei 85 Milliarden Euro lägen. Daher könne der Industriestrompreis „nicht das Problem sein“. Vielleicht ist an dieser Stelle aber die Frage erlaubt, ob dadurch wenn weniger Menschen krank werden würden. Ansonsten erscheint der Vergleich dezent willkürlich.

RWE erkennt strukturelle Nachteile bei der Energieversorgung und weist darauf hin, dass Deutschland immer Energieimportland bleiben werde. Um dabei nicht letztlich klimaschädliche Energie zu importieren, spricht sich der Konzern für eine gezielte Förderung und Unterstützung auf der Kostenseite aus. Die solle aber nicht „mit der Gießkanne“ geschehen.

 

RWE wird es nicht schaden

 

Ob und in welchem Umfang der Industriestrompreis kommen mag, bleibt noch abzuwarten. Klar ist aber, dass eine solche Maßnahme RWE nicht schaden wird. Denn die Nachfrage dürfte dann wieder ansteigen, ohne dass die Margen der Energieversorger sinken. Auch aus Anlegersicht ist die Idee daher durchaus attraktiv. Vielleicht auch deshalb hinterlässt die RWE-Aktie weiterhin eine gute Figur. Trotz einiger Abschläge in den letzten Wochen notierte das Papier am Donnerstagmorgen mit 35,01 Euro rund 18 Prozent höher als zu Jahresbeginn.

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28.08.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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