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IBM wächst, Logitech erhöht Prognose und Halliburton kehrt mehr aus - BÖRSE TO GO

IBM weist das stärkste Quartalswachstum seit mindestens 10 Jahren aus - Aktie steigt nachbörslich

NTG24 - IBM wächst, Logitech erhöht Prognose und Halliburton kehrt mehr aus - BÖRSE TO GO

 

IBM performt stärker als erwartet. Vor allem das Softwaregeschäft entwickelt sich positiv. Logitech erhöht die Prognose. Trotz eines schwachen 3. Fiskalquartals erhöhte das Unternehmen die Jahresprognose beim Umsatz und Gewinn. Halliburton kann sich vor Aufträgen kaum retten. Das Geschäft läuft so gut, dass man die erste Dividendenerhöhung seit 2014 durchführt. 

Asien handelt heute früh geschlossen im Minus. Alle Benchmarks in der Region geben deutlich ab und werden dabei vom Hang Seng Index, dem Nikkei 225 Index (-1,69 %) und dem KOSPI tiefer geführt. Die Futures schließen sich dem schwachen Umfeld in Asien an und fallen geschlossen. Der DAX-Future wird vor Eröffnung der europäischen Vorbörse bei 15.176 Punkten (-0,63 %) gesehen.

Die deutschen Benchmarks wurden zum Wochenauftakt regelrecht in den Keller geschickt. Der beste Performer des Tages - der DAX - beendete den Tag mit einem Verlust von -3,80 % und erreichte im Tief 14.952,67 Punkte. Der MDAX rutschte um -4,17 % auf 32.239,83 Punkte ab und der TecDAX schloss nahe des Tagestiefs bei 3.344,11 Punkten (-4,57 %). Am schlimmsten erwischte es den SDAX, der um -5,86 % auf 14.463,86 Punkte fiel. 

Die Wall Street öffnete schwach und fiel dann weiter stark. Der Dow verlor zwischenzeitlich mehr als -1.000 Punkte und der Nasdaq Composite Index erreichte im Tief einen Kurs von 13.094,70 Punkten. Der VIX stieg dabei auf ein Niveau von knapp 39 Punkten. In den letzten Handelsstunden kamen dann jedoch die Dip-Buyer zurück und zogen den Markt wieder hoch. Es war eines der größten Intraday-Reversals in der Geschichte der Wall Street. Der Nasdaq Composite ging als Tagesgewinner mit einem Plus von 0,63 % auf 13.855,10 Punkte aus dem Rennen. Der Dow Jones Industrial Average Index stieg um 0,29 % auf 34.364,50 Punkte und der S&P 500 Index verbesserte sich um 0,28 % auf 4.410,13 Punkte.

 

IBM schlägt die Erwartungen

 

Die Zahlen zum 4. Quartal von IBM (US4592001014) sind besser als erwartet ausgefallen. Der IT-Konzern konnte den Umsatz um 6,5 % auf 16,7 Mrd. US-Dollar steigern, was das stärkste Wachstum seit mindestens 10 Jahren war. Die Analystenerwartungen lagen im Vorfeld bei 16,0 Mrd. US-Dollar. Das Wachstum resultierte im Wesentlichen aus der Softwaresparte, wozu bei IBM auch die hybriden Cloud-Angebote gezählt werden. Die Sparte trug allein 7,3 Mrd. US-Dollar (+8,2 %) zum Umsatz bei. Das Quartal war darüber hinaus von dem Spin-off der IT-Infrastruktursparte geprägt, die IBM in eine neue Gesellschaft namens Kyndryl ausgliederte und an die Börse brachte. Die Aktien von IBM hatten im regulären Handel bei 128,82 US-Dollar (-0,41 %) geschlossen und stiegen nachbörslich um 2,39 % auf 131,90 US-Dollar. In der Spitze notierte die Aktie nachbörslich bis zu 7,5 % höher. 

 

IBM Corp.

 

Logitech erhöht die Prognose

 

Logitech (CH0025751329) überraschte nachbörslich positiv mit einer neuen Prognose. Bisher hatte der Schweizer Spezialist für Computerzubehör für das laufende Fiskaljahr 2022 mit einer Umsatzentwicklung von -5 % bis +5 % gerechnet. Den Gewinn sah die Geschäftsführung bis dato bei 800 bis 850 Mio. US-Dollar. Diese Prognosen erhöhte man heute Nacht. Beim Umsatz wird nun mit einer Spanne von 2 % bis 5 % gerechnet und der Gewinn soll zwischen 850 und 900 Mio. US-Dollar liegen. Im abgelaufenen 3. Fiskalquartal ist der Umsatz allerdings um -2 % auf 1,63 Mrd. US-Dollar gefallen und der Gewinn je Aktie rutschte um -44 % von 2,22 auf 1,24 US-Dollar je Aktie ab.

 

Halliburton erhöht die Dividende

 

Halliburton (US4062161017) profitiert stark von der hohen Nachfrage in der Energiebranche. Der Zulieferer für die Öl- und Gasbranche verzeichnet einen regelrechten Boom in seinen Auftragsbüchern, nachdem die Preise für fossile Energieträger seit 2020 wieder stark steigen. Die Budgets für die Erschließung neuer Bohrlöcher sind deutlich gestiegen und werden für die Region Nordamerika im Jahr 2022 voraussichtlich 25 % über dem Vorjahr liegen. Den Gewinn je Aktie vor Sondereinflüssen konnte Halliburton auf 0,36 US-Dollar steigern und lag damit 2 Cents über den Erwartungen der Analysten. Das Unternehmen erhöhte daher auch die Dividende. Die vierteljährliche Auskehrung wird nun 0,12 US-Dollar je Aktie betragen. Für die Halliburton-Aktionäre ist dies die erste Dividendenerhöhung seit Ende 2014. 

 

Tagestermine

 

Der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland steht heute Vormittag um 10:00 Uhr im Mittelpunkt. Die Ökonomen erwarten eine Stagnation auf dem Niveau von Dezember bei 94,7 Punkten. Der Index der aktuellen Lageeinschätzung wird leicht tiefer bei 96,3 Punkten und der Geschäftserwartungsindex leicht höher bei 93,0 Punkten gesehen.

 

25.01.2022 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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