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Volkswagen kehrt zur Rüstung zurück, ARM steigt ins CPU-Geschäft ein und SpaceX will IPO-Antrag stellen - BÖRSE TO GO

Volkswagen will (wieder) Rüstungskonzern werden - Gespräche mit Israel laufen

NTG24 - Volkswagen kehrt zur Rüstung zurück, ARM steigt ins CPU-Geschäft ein und SpaceX will IPO-Antrag stellen - BÖRSE TO GO

 

Volkswagen will (wieder) Rüstungskonzern werden. Wolfsburg steht in Verhandlungen mit Israel, um Komponenten für den Iron Dome in Osnabrück zu bauen. ARM steigt in die Chipproduktion ein. Noch in diesem Jahr soll die erste AI-CPU namens AGI auf den Markt kommen. SpaceX IPO rückt näher. Elon Musks Raumfahrtkonzern, der im Februar xAI übernommen hatte, will noch diese Woche einen Antrag auf Börsenzulassung stellen. 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDer Aktienhandel in Asien entwickelt sich am Mittwochmorgen sehr optimistisch. Alle Benchmarks in der Region können deutlich steigen, und das, obwohl sich der Krieg im Iran wieder zu intensivieren beginnt. Der Nikkei 225 Index wird zwischenzeitlich mehr als 3 % im Plus gesehen, und der KOSPI mehr als 1,7 %. Auch der Terminmarkt ist ausgesprochen freundlich. Der DAX-Future (Juni) wird vor Eröffnung des vorbörslichen Handels 1,22 % höher bei 23.112,50 Punkten gesehen.

Der Rebound setzte sich am Dienstag in Frankfurt nicht fort. Einzig und allein der SDAX konnte sich um 0,33 % auf 16.517,29 Punkte verbessern, angeführt von den Gerresheimer (DE000A0LD6E6) Aktien, die um 8,67 % auf 20,80 Euro sprangen, nachdem das amerikanische Verpackungsunternehmen Silgan (US8270481091) Interesse an den Deutschen anmeldete. Der DAX und der MDAX gaben hingegen ab, und der TecDAX war der größte Tagesverlierer mit einem Abschlag von -0,55 % auf 3.416,31 Punkte. Hier stachen die Verluste bei Nagarro (DE000A3H2200) heraus, die um -9,60 % auf 43,70 Euro weiter abrutschten, da der Abschluss für 2025 enttäuschend war. 

An der Wall Street sanken die Kurse. Alle US-Benchmarks gaben am Dienstag ab, wobei der Dow Jones Industrial Average Index sich mit einem kleinen Abschlag um -0,18 % auf 46.124,06 Punkte am besten hielt. Der S&P 500 Index sank um -0,37 % auf 6.556,37 Punkte und der Nasdaq Index sank am deutlichsten um -0,77 % auf 24.002,45 Punkte. 

 

Volkswagen will Rüstungskonzern werden

 

Es rumort bereits seit letztem Herbst. Die Schwäche in der Automobilbranche zwingt Volkswagen (DE0007664039) dazu, sich nach alternativen Umsatzströmen umzusehen. Da die Basis nach der ersten Werksschließung in Deutschland begann, unruhig zu werden, stach man im vergangenen Jahr durch, dass der Autokonzern ins Rüstungsgeschäft einsteigen will. Kein überraschender Schritt angesichts des hohen Auftragseingangs für die Branche. Auch gingen in der Vergangenheit Automobilkonzerne regelmäßig in die Rüstung, wenn es opportun war. Aktuell sucht man Rüstungsaufträge, um das Werk Osnabrück wieder zum Leben zu erwecken und eine Schließung zu verhindern, die bis zu 2.300 Arbeitsplätze vernichten würde. Dazu befindet man sich unter anderem in Gesprächen mit der israelischen Rafael Advanced Defense Systems über die Produktion von Komponenten für den Iron Dome. Dazu würden die Schwertransporter zählen, die die Raketen transportieren, die Abschussvorrichtungen und elektrische Generatoren. Das letzte Wort hat jedoch die Gewerkschaft, die der Produktion von Rüstungsgütern in Osnabrück zustimmen muss.

 

 

ARM steigt in die Chipproduktion ein

 

Bis dato ist ARM (US0420682058) ein reiner Chip-Designer. Die Kunden können die Designs des britischen Unternehmens lizensieren. Die Gewinnmarge daraus ist hoch, aber die Umsätze sind vergleichsweise klein. Das möchte ARM, die weiterhin mehrheitlich zu Softbank (JP3436100006) gehören, und steigt daher nun in die Chipproduktion ein. Man wird eine eigene CPU vertreiben, die sich auf die Verarbeitung von AI-Prozessen fokussiert und daher passenderweise den Namen AGI CPU bekommen hat. Am Dienstagabend stellte das Unternehmen in San Francisco seine Roadmap vor und erwartet, dass das neue Geschäftsfeld den Gesamtumsatz von ARM in fünf Jahren auf 25 Mrd. US-Dollar heben kann, was eine Verfünffachung wäre. Zu den ersten Kunden wird Meta (US30303M1027) zählen.  

 

SpaceX IPO rückt näher

 

Schon seit Jahresbeginn ist es an der Wall Street im Gespräch: Jetzt beginnt es ernst zu werden. Wie aus New York zu hören ist, wird noch in dieser Woche ein offizieller Antrag auf Börsenzulassung durch SpaceX erwartet. Der Börsengang des Raumfahrtunternehmens ist das am meisten erwartete Event an der amerikanischen Börse. Im Gespräch ist, dass SpaceX Erlöse aus dem Verkauf eigener Aktien in Höhe von 75 Mrd. US-Dollar anstrebt. Das wäre das größte IPO der Geschichte. Die Unternehmensbewertung wird auf rund 1,75 Billionen US-Dollar geschätzt, nachdem man nicht nur den Löwenanteil der amerikanischen Raumfahrt abwickelt, sondern auch im Februar 2026 noch xAI für 250 Mrd. US-Dollar übernommen hat. Den Titel des größten IPO der Geschichte hält bisher seit 2019 Saudi Aramco (SA14TG012N13), die seinerzeit 29,4 Mrd. US-Dollar erlösten. 

 

Tagestermine

 

Am Vormittag um 10:00 Uhr erwarten wir den ifo Geschäftsklimaindex für Deutschland im Monat März. Erwartet wird ein Rückgang der Stimmung von zuletzt 88,6 auf nun 86,2 Punkte. Der Geschäftserwartungsindex soll deutlich von 90,5 auf 85,8 Punkte gerutscht sein und der Index der aktuellen Lageeinschätzung soll sich leicht von 86,7 auf 85,6 Punkte verschlechtert haben. 

 

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25.03.2026 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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