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Ryanair erhöht Jahresprognose, Gold knackt 5.000 $ Marke und Vorwerk verdoppelt Gewinn - BÖRSE TO GO

Ryanair kann endlich seinen wichtigsten Engpass abbauen - Boeing liefert mehr Flugzeuge

NTG24 - Ryanair erhöht Jahresprognose, Gold knackt 5.000 $ Marke und Vorwerk verdoppelt Gewinn - BÖRSE TO GO

 

Ryanair hebt die Jahresprognose an. Die Nachfrage ist weiterhin hoch und Boeing liefert endlich mehr Maschinen aus, was den Engpass auf der Angebotsseite verringert. Gold hat die psychologisch wichtige Marke von 5.000 US-Dollar geknackt. Die Angst vor Trump treibt das Edelmetall weiter in die Höhe. Friedrich Vorwerk schlägt die eigene Jahresprognose deutlich. Der Auftragsbestand ist allerdings im Jahresvergleich rückläufig. 

Der Aktienhandel in Asien liefert am Morgen eine schwache Vorgabe für Europa. Nahezu alle Benchmarks notieren im Minus. Der KOSPI beendete den Handel -0,81 % tiefer bei 4.949,59 Punkten und der Nikkei 225 Index rutschte sogar um -1,83 % auf 52.861,00 Punkte ab, nachdem Gerüchte aufkamen, dass die USA Japan bei einer Intervention am Devisenmarkt zugunsten des Yen unterstützen werden.

 

Video -

 

Ryanair hebt Jahresprognose an

 

Boeing (US0970231058) beginnt endlich mehr zu liefern. Ryanair (IE00BYTBXV33) leidet seit Jahren darunter, dass ihr einziger Lieferant von neuen Flugzeugen kontinuierlich Jahr für Jahr weniger geliefert hat, als das, was man vereinbart und bestellt hatte. Dadurch hat sich bei der irischen Billig-Airline ein enormer Nachfrageüberhang aufgebaut, den man seit Langem nicht abbauen kann. Im Rahmen der Zahlen für das 3. Fiskalquartal meldete man am Montagmorgen jedoch, dass sich die Lage nun zu entspannen beginnt. Man hob entsprechend die Jahresprognose für die erwarteten Gäste an, wird aber gleichzeitig auch die Ticketpreise anheben können, da die Nachfrage weiterhin sehr hoch ist. Insgesamt will man nun 208 Mio. Gäste (+4 %) im Fiskaljahr 2026 transportieren. Die Ticketpreise sollen um mehr als 7 % steigen. Den Jahresgewinn sieht man daher nun zwischen 2,13 und 2,23 Mrd. Euro. Im 3. Fiskalquartal konnte man die Zahl der transportierten Gäste um 6 % auf 47,5 Millionen steigern und die Ticketpreise um 4 % erhöhen. Insgesamt stieg der Umsatz um 9 % auf 3,21 Mrd. Euro. Der „bereinigte“ Gewinn sank um -22 % auf 115 Mio. Euro. Der echte Gewinn schrumpfte um -80 % auf nur noch 30 Mio. Euro, nachdem die italienische Wettbewerbsbehörde der Airline eine Strafe in Höhe von 85 Mio. Euro verpasst hatte. 

 

 

Gold stürmt über die Marke von 5.000 US-Dollar

 

Ohne jegliche Mühe ist der Preis für Gold im asiatischen Handel heute erstmals über die Marke von 5.000 US-Dollar je Feinunze gesprungen. Der Break zeichnete sich bereits am Freitagabend ab, aber die Kraft der Händler reichte in der letzten Minute nicht mehr. Insgesamt sprang das Edelmetall am Morgen in der Spitze bisher um mehr als 2,1 % auf mehr als 5.100 US-Dollar. Die Rallye wird im Wesentlichen durch die Politik von Präsident Trump getrieben, der US-Dollar-Investoren verschreckt und die Nachfrage nach sicheren Häfen erhöht. Insbesondere der befürchtete Verlust der Unabhängigkeit der US-Notenbank sorgt die Anleger, die im US-Dollar investiert sind. Silber zieht weiterhin in Sympathie mit nach oben und erreichte im frühen Handel am Montag sogar neue Rekordkurse von mehr als 109 US-Dollar je Feinunze.  

 

Vorwerk schlägt Jahresprognose deutlich

 

Die vorläufigen Eckdaten für 2025 von der Friedrich Vorwerk Group (DE000A255F11) fallen deutlich besser als prognostiziert aus. Das Unternehmen bietet Energieinfrastrukturlösungen in den Bereichen Gas-, Strom- und Wasserstoffanwendungen. Das Unternehmen selbst hatte für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 650 bis 680 Mio. Euro avisiert, konnte nun aber den Umsatz von zuvor 498,4 Mio. Euro um 41 % auf 704,3 Mio. Euro steigern. Noch beeindruckender entwickelte sich das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögensgegenstände). Nach 80,5 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2024 stieg die operative Profitabilität um 103 % auf 163,3 Mio. Euro bzw. auf eine Marge von 23,2 %. Die Prognose für die Marge lag bei 20 bis 22 %. Die starke Performance resultierte im Wesentlichen aus einem starken Schlussquartal. Allerdings lag der Auftragsbestand zum Jahresende mit 1,02 Mrd. Euro deutlich unter dem Vorjahresniveau von 1,2 Mrd. Euro. 

 

Tagestermine

 

Am Vormittag erwarten wir um 10:00 Uhr den ifo-Geschäftsklimaindex für den Monat Januar. Erwartet wird beim Gesamtindex eine Verbesserung von 87,6 auf 88,3 Punkte. Der Geschäftserwartungsindex stand zuletzt im Dezember bei 89,7 Punkten und der Index der aktuellen Lageeinschätzung bei 85,6 Punkten. 

 

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26.01.2026 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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