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Aufgrund des Verdachts der Terrorfinanzierung kündigt Booking dem iranischen Banker Ali Ansari kurzerhand due Freundschaft

Auch in Deutschland streicht Booking Hotels aus seinen Listen

NTG24 - Aufgrund des Verdachts der Terrorfinanzierung kündigt Booking dem iranischen Banker Ali Ansari kurzerhand due Freundschaft

 

Dem iranischen Banker Ali Ansari wird eine Nähe zur Islamischen Revolutionsgarde IRGC nachgesagt, welche ihrerseits vor Kurzem durch die EU als Terrororganisation eingestuft wurde. Das zieht immer weitere Kreise und erreicht nun auch die Buchungsplattform Booking.

Letztere hat sich dazu entschlossen, Hotels im Besitz von Ali Ansari von ihrer Plattform ersatzlos zu entfernen. Davon betroffen ist unter anderem das Hilton Hotel Frankfurt City Centre und das Steigenberger Golf-Ressort Camp de Mar auf Mallorca. Zuerst berichtete die „Financial Times“ über die recht rasche Anpassung seitens Booking (US09857L1089).

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Der Hilton-Konzern wollte sich bisher zur Verbindung mit Ansari nicht weiter äußern. Die Kette setzt auf ein Franchisemodell, weshalb einzelne Standorte stets von unterschiedlichen Unternehmern geführt werden. Da Ansari seine Immobilien über diverse Offshore-Firmen hält, fällt die Verbindung vielleicht nicht direkt auf. Öffentlich bekannt wurde das Ganze erst vor Kurzem. Einem Konzern wie Hilton darf aber vielleicht unterstellt werden, genauer über die Eigentümer von Häusern mit dem eigenen Namen Bescheid zu wissen.

Booking scheint weniger zurückhaltend vorzugehen und bei Verbindungen zu Gruppen, die von der EU als Terrorgruppen angesehen werden, kurzen Prozess zu machen. Ob sich Terroristen bzw. deren Finanziers davon nachhaltig beeindrucken lassen, sei dahingestellt. Booking pflegt vor allem sein eigenes Image und macht sich wenig angreifbar gegenüber möglichen Klagen.

 

Booking: Auf Nummer sicher

 

Gerade in der EU werden Unternehmen gerne mal dafür in die Pflicht genommen, wer auf den firmeneigenen Plattformen Geschäfte machen kann. Aus Sicht von Booking ist es da nur nachvollziehbar, Verbindungen zu trennen und sich keinen unnötigen Risiken hinzugeben. Ob hinter dem Ganzen noch mehr stecken mag, darüber soll an dieser Stelle nicht spekuliert werden. Für Anleger ist es ohnehin bestenfalls eine Randnotiz, und entsprechend reagierte auch die Booking-Aktie. Am Freitag ging es um nicht weiter nennenswerte 0,3 Prozent auf 4457,17 US-Dollar aufwärts.

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09.02.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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