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Costa Coffee bleibt wohl bei Coca-Cola, da die Gebote für die Kaffeehauskette zu gering ausfielen

Was Coca-Cola nun für die Zukunft plant, bleibt ungewiss

NTG24 - Costa Coffee bleibt wohl bei Coca-Cola, da die Gebote für die Kaffeehauskette zu gering ausfielen

 

Mehr als fünf Milliarden US-Dollar nahm Coca-Cola im Jahr 2018 in die Hand, um sich die Kaffeehauskette Costa Coffee einzuverleiben. Damit wollte der Konzern die eigene Diversifizierung vorantreiben und gleichzeitig im hart umkämpften Markt mit Branchengrößen wie Starbucks konkurrieren. Daran haben die Verantwortlichen allerdings zwischenzeitlich schon wieder das Interesse verloren.

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Im vergangenen Jahr bemühte sich Coca-Cola (US1912161007) um einen Verkauf der Sparte und zeitweise schien es bereits, als wäre ein solcher in greifbarer Nähe. Nachdem es nun eine Weile lang keine Neuigkeiten gab, scheint die Sache aber abgeblasen worden zu sein, wie die „Financial Times“ berichtet. Coca-Cola habe demnach die Pläne wieder verworfen.

Grund dafür soll allerdings nicht sein, dass der Getränkegigant plötzlich frisches Potenzial bei Costa Coffee erkannt hätte. Stattdessen fielen wohl schlicht die Gebote für eine Übernahme für den Geschmack von Coca-Cola zu gering aus. Zu den Bietern gehörten dem Vernehmen nach unter anderem die britische Supermarktkette Asda und der Finanzinvestor TDR Capital.

 

 

 

Was nun weiter mit Costa Coffee geschehen mag, bleibt erst einmal offen. Zunächst dürfte der Betrieb wie gewohnt weitergeführt werden. Die Verkaufsabsicht verrät aber bereits, dass Coca-Cola mit der Sparte nicht vollends zufrieden ist. Denkbar wären daher vielleicht auch Sparmaßnahmen mitsamt Stellenabbauten. Konkret angekündigt wurde bisher aber noch nichts.

 

Die Coca-Cola-Aktie kann es verschmerzen

 

Obschon Coca-Cola mit der Absage eine fast schon fest eingeplante Finanzspritze entgeht, können die Anleger den Rückschlag offenbar verkraften. Die Coca-Cola-Aktie wertete am Dienstag sogar um 1,1 Prozent auf 71,24 US-Dollar auf und setzte damit den im Herbst begonnenen Aufwärtstrend fort. Immerhin verschwindet mit der endgültigen Entscheidung etwas Unsicherheit und eventuell erkennt mancher Anleger auch das Potenzial, dass Costa Coffee in einigen Jahren einen größeren Beitrag zur Bilanz beitragen könnte.

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14.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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