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BioNTech, Moderna und Valneva im Corona-Abhängigkeits-Trilemma – Forschungslabore wie z.B. CHARLES RIVER oder MEDPACE als geeignetste Alternativen (TEIL 2)

Update zum Themendepot Zukunftstechnologien 05.09.2021

NTG24 - BioNTech, Moderna und Valneva im Corona-Abhängigkeits-Trilemma – Forschungslabore wie z.B. CHARLES RIVER oder MEDPACE als geeignetste Alternativen (TEIL 2)

 

Im gestrigen Teil 1 unseres Berichts „Corona-Impfstoffhersteller vs. Forschungsinstituts-Betreiber“ haben wir deutlich herausgestellt, warum und in welchem Maße sich nach jeglichem Analysten-Konsens ab 2023, vollkommen deckungsgleich mit unserer Überzeugung, bei den aktuell und ggfs. künftig führenden Corona-Impfstoffherstellern BIONTECH, MODERNA und VALNEVA eine von da an sowie in 2024 weiter beschleunigt fortgesetzte Gewinnzenit-Überschreitung einstellen dürfte.

Entsprechend erscheinen uns gemäß dem gerade unter institutionellen Großanlegern üblicherweise primär verfolgten und dabei völlig branchenunabhängigen 2 Jahres-Gewinnantizipations-Horizont ihrer Strategieausrichtungen die zuletzt eingeleiteten Korrekturen dieser Aktien auch völlig stichhaltig und bergen aus unserer Sicht daher in jedem Fall das Risiko in sich, dass der zuletzt eingeschlagene Korrekturtrend in den Aktien von BIONTECH, MODERNA und VALNEVA in den kommenden Wochen und Monaten durchaus noch weiter an Dynamik gewinnen könnte.

Als probateste Ausweichlösung gegen derart wahrscheinliche Zenitüberschreitungs-Tendenzen bietet sich daher aus unserer Sicht nun an, in punkto Risikograd eines Corona-Aktieninvestments von nun an (wie auch internationale Großanlager-Adressen dies seit Wochen vorexerzieren) mindestens ein, wenn nicht gar mehrere Gänge zurückzuschalten, d.h. vor allem Direktanlagen in BIONTECH, MODERNA oder VALNEVA (FR0004056851) nun zunehmend durch abrundende Aktienanlagen in Covid 19-Impfstoffproduktions-begleitenden, darüber hinaus jedoch noch weit diversifizierter und damit defensiver aufgestellten Pharma- und Biotech-Laborinstituten zu ergänzen, wenn nicht sogar (je nach individueller Investment-Risikoneigung) gegebenenfalls völlig zu ersetzen.

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Werbebanner DenkworkIm Segment der europäischen, mit BIONTECH (US09075V1026) und MODERNA (US60770K1079) vertraglich direkt kooperierenden Impfstoff-Forschungs-, Entwicklungs-, Koproduktions- und Logistikkonzerne haben wir ja die grundsätzlich stark ertragsstabilisierenden Geschäfts- und Diversifikationsstrukturen unserer aktuell bzw. zurückliegend in den Depots allokierten Aktien von DERMAPHARM (DE000A2GS5D8), LABORATORIOS FARMACEUTICOS ROVI (ES0157261019), LONZA (CH0013841017) und SIEGFRIED HOLDING (CH0014284498) bereits zurückliegend schon in diversen Analyseberichten herausgestellt.

Einen entsprechenden Artikel zu DERMAPHARM (weiter kaufenswert) finden Sie z.B. nochmals hier, zusätzlich zu LABORATORIOS FARMACEUTICOS ROVI (wegen laufender Todesfalluntersuchungen in Japan im möglichen Zusammenhang mit nachweislich fahrlässigen Moderna-Vakzin-Verunreinigungen aktuell kein Kauf) an dieser Stelle, darüber hinaus zu LONZA (aus Bewertungsgründen kurzfristig nur haltenswert) unter anderem in diesem Bericht oder zu SIEGFRIED HOLDING (weiter kaufenswert) schließlich auch hier.

 

US-Forschungsinstitute im Corona-Kontext nochmals defensiver als ihre europäischen Pendants

 

Auch wenn bereits diese europäischen Aktien auf Basis der jeweiligen aktuellen Konzernkooperationen mit BioNTech bzw. Moderna und ihrer zusätzlichen ebenfalls äußerst profitablen Forschungsaktivitäten langfristig in jedem Fall weiterhin sehr gute Kaufgelegenheiten darstellen (mit dem derzeit einzigen „Ausnahme-Sonderfall“ Rovi), so weisen exemplarisch nachstehend weitere präsentierte US-Forschungsinstitute unseres Themendepots Zukunftstechnologien, wie CHARLES RIVER LABORATORIES (US1598641074) oder MEDPACE HOLDINGS (US58506Q1094) darüber hinaus die nochmals defensiveren Vorzüge auf, dass derartige weltführende US-Laborforschungsinstitute auch wegen ihrer hypothetisch durchaus direkten nationalen US-Konkurrenzpositionen zu den praktisch völlig eigenständig „inhouse“ betriebenen Impfstoff-Forschungsaktivitäten der Giganten Moderna und BioNTech/Pfizer selbst bis heute fast durchweg keinerlei exklusive Kooperationsvereinbarungen ausschließlich mit diesen 2 speziellen Corona-Impfstoffentwicklern unterhalten, sondern in ihrem generellen operativen Selbstverständnis praktisch durchweg (außer im Falle nur sehr kleiner Geschäftsdimensionen) nur das reine fallweise Auftrags- oder auch individuelle Basisforschungs-Geschäft in allen nur denkbaren Therapiesparten und für alle potenziellen, weltweit interessierten Pharma- und Biotech-Kunden betreiben und diese Forschungsergebnisse dann an jeden dieser Kunden bzw. Interessenten vertraglich nahezu völlig gleichartig gestaltet und gleichberechtigt gegen die entsprechenden Lizenzeinnahmen verkaufen.

Insofern gehören, dies vorausgeschickt, CHARLES RIVER wie auch MEDPACE bereits schon generell Coronaforschungs- und -konjunkturtechnisch einer nochmals niedrigeren Aktienrisiko-Stufe an als dies den von Moderna und BioNTech/Pfizer interkontinental zwingend direkt zu verpflichtenden europäischen Koproduktions- und Logistik-Partnern DERMAPHARM, ROVI, SIEGFRIED und LONZA beizumessen ist.

Worin zuletzt die (sicher auch u.a. von Pfizer/BioNTech und Moderna gegen Lizenzzahlungen ebenso in Anspruch genommenen) Forschungs- und Entwicklungsbeiträge von Charles River sowie Medpace im direkten Zusammenhang mit der Ausbreitung der Corona-Pandemie gelegen haben und worin deren darüber traditionell noch weit hinausgehende, hoch profitable Diversifikationsaktivitäten liegen, werden wir daher nun im Folgenden näher darlegen.

 

Chart: CHARLES RIVER LABORATORIES versus MEDPACE (jeweils in Euro)

 

 

Die seit Mai 2021 nun auch in den S & P 500-Index aufgestiegene CHARLES RIVER LABORATORIES mit Sitz in Wilmington / Massachusetts wurde bereits 1947 gegründet und stellt damit, wie auch aus der aktuell 22 Mrd. USD betragenden Aktienmarktkapitalisierung hervorgeht, eines der traditionsreichsten und größten sowie schon allein deshalb diversifiziertesten klinischen Pharma- und Biotechnologie-Forschungsinstitute der gesamten USA dar.

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Werbebanner ISIN-Watchlist Der Konzern, ausgestattet mit einer Belegschaft von über 18.400 Mitarbeitern, verfügt aktuell weltweit über mehr als 100 Forschungslabore in mehr als 20 Ländern der Erde (Konzernumsatzanteile: USA 56 %, Europa / hier allein 11 unterschiedliche Landes-Präsenzen: 28 %, Kanada: 11 %, Asien-Pazifik-Region: 5 %) und zeichnete sich für ihre anzahlmäßig nicht näher quantifizierte Anzahl weltweiter Kunden des Pharma-, Biotech-, Agrochemie-, Regierungs- und Wissenschaftsorganisations-Sektors allein innerhalb der USA nach eigenen Angaben in den letzten 3 Jahren für die Forschungsunterstützung von nicht weniger als sage und schreibe 80 % aller in diesem Zeitraum FDA-zugelassenen Medikamente und Therapien verantwortlich.

 

Charles River: Unverzichtbare Basisforschungen für den gesamten Corona-Bereich

 

In diesem exzellenten Forschungsprofil deckt Charles River dabei auch sämtliche unverzichtbaren Aspekte einer Medikamentenentwicklung ab, angefangen von jeglichen biowissenschaftlichen Grundlagenforschungen über die Entwicklung und Optimierung von Pharmasubstanzen, systematischen Effizienz-, Verträglichkeits- und Haltbarkeits-Testungen jeglicher Pharmasubstanzen, der Unterstützung einer Medikamenteneinführung in jegliche klinische Testphasen bis hin zu fallweise direkten Koproduktions-Beteiligungen an neu zu lancierenden Medikamenten.

Hinsichtlich ihrer Beiträge zur Corona-Virus- und -Impfstoffforschung erstreckten und erstrecken sich die breitflächigen Beiträge von Charles River im Einzelnen auf folgende Felder:

- Screening, Isolation und Sequenzierung von Virussträngen sowohl auf der Ebene des tierischen SarsCov2- wie auch des menschlichen Covid19-Virus
- Basierend hierauf Entwicklung und Testung jeglicher antiviraler Lösungen (sog. Assays) als Vorstufe potenzieller Impfstoff-Entwicklungen in sog. In Vitro-Diagnostik-Umgebungen, d.h. auf Basis von modellhaften Simulationsstudien
- In Vivo-Antivirus-Assay-Testungen in Tierversuchen an Mäusen
- In Vitro- und In Vivo-Immunisierungstestungen von Gensequenzen vor/nach Behandlung mit den Assays
- Toxizitäts-Testungen jeglicher Corona-Impfstoffkandidaten durch Evaluierung der jeweiligen Immunreaktionen auf ein injiziertes Antigen bzw. einen gesamten Impfstoff-Vektor.
- Durchführung von Wirkungsstreuungs-Studien für antivirale Vektor-Impfstoffe (wie z.B. durch AstraZeneca entwickelt)
- Immunpathologische Auswirkungsuntersuchungen des SarsCov2- und Covid 19-Virus, z.B. des sog. Atmungsblockade-Syndroms (ARDS), der chronischen Lungenfunktions-Erkrankung (COPD) oder der Auslösung klassischer Grippe- (Influenza-)Symptome
- Mitentwicklung von bisher 85 % der durch die FDA genehmigten SarsCov2-Impfstoffe, Gentherapien und monoklonalen Antikörper für Kaninchen, Nagetiere und Großtiere

Die Beiträge sämtlicher einzelner Forschungsfelder zur ihrer Konzernumsatz- wie auch Gewinnentwicklung weist Charles River zwar traditionell in keiner Weise separat aus, jedoch wird bereits aus vorstehender Aufzählung nochmals völlig klar, dass diese Forschungsdienstleistungen des Konzerns im Bereich des SarsCov2- oder auch Covid19-Virus derart elementarer und unverzichtbarer Grundlagen-Natur sind, dass diese Aktivitäten natürlich weltweit von praktisch allen Impfstoff- und selbst auch nur -Kandidaten-Entwicklern nachgefragt und diesen zuteil werden (und längst nicht nur z.B. etwa Moderna oder Pfizer/BioNTech), so dass schon allein durch diese immense Kundendiversität Charles River selbst bei einem globalen Abebben der Corona-Pandemie künftig hieraus weiterhin ein wesentlich stabilerer Forschungs-Ertragsstrom zufließen dürfte, als den unter einem direkten Absatzerfolgsrisiko der Impfstoffe stehenden Produzenten dieser Vakzine selbst,.

Zudem gab der Vorstand von Charles River, angeführt von seiner „Lichtgestalt“ James C. Foster in seiner Dreifach-Position als CEO, Chairman und Präsident des Konzerns zu erkennen, dass das letzte Gesamtjahr 2020 gerade in der therapieübergreifenden allgemeinen sog. Division „Research & Models“ (Konzernumsatzbeitrag: rd. 20 %) Lockdown-bedingt umsatzseitig sogar klar negativ von der Corona-Pandemie belastet gewesen sei (Hauptauslöser des organischen Divisions-Umsatzrückgangs in 2020 um - 3,3 %) und dies sich damit erst 2021 wieder zum Besseren wenden wird.

 

Weiteres gigantisches Forschungs- und Analysespektrum über Corona hinaus

 

Neben den ausführlich vorgestellten, völlig elementaren und gänzlich kundenübergreifend angebotenen Corona-Forschungsdienstleistungen von Charles River erstreckt sich ihr analytisches Forschungsspektrum jedoch darüber hinaus in ihrer weltweit erstklassigen Reputation gleich auf das nahezu vollständige Spektrum aller weiteren medizinischen Therapiefelder.

Dies sind im Einzelnen die Generalbereiche Immunologie, Entzündungen, körpereigener Mikroorganismen-Haushalt (Mikrobiome), Neurologie, Augenheilkunde, Nierenfunktionsstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infektionen, Atemwegs- und Stoffwechselerkrankungen, Muskel- und Knochenerkrankungen, Onkologie sowie das gesamte Gebiet statistisch seltenster / schwierigst therapierbarer, entweder angeborener oder chronisch-degenerativer Erkrankungen.

Einhergehend mit dieser ohne Zweifel weltweit kaum erreichten medizintherapeutischen Forschungs- und Analysevielfalt verbuchte Charles River somit von 2014 – 2020 bei einem völlig lückenlosen Umsatzanstieg um gewaltige + 125 % gleich ein nochmals weit stärkeres Nettogewinnwachstum um + 187 %.

Im Jahr 2021 dürfte ein weiterer Umsatzanstieg um + 22 % sowie eine Nettogewinnausweitung um + 25 % folgen.

Und auch von Ende 2021 – Ende 2023 erwarten die Analysten im Konsens, und dies dabei per Saldo fast unberührt von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie (diametraler Gegensatz zu BioNTech, Moderna und Valneva) ein ungebrochenes weiteres Umsatzwachstum um + 25 % sowie gar einen weiteren Nettogewinnanstieg um + 39 %, dem gleichzeitig dann z.B. von BioNTech ein deutlicher Nettogewinnrückgang um rd. - 27 % entgegenstehen dürfte.

Dieses Beispiel illustriert somit überdeutlich die von den Analysten und auch von uns in den kommenden Jahren wieder zunehmend gesehene divergierende Ertragsentwicklung zugunsten breit diversifizierter medizinischer Forschungslabore gegenüber den Corona-Impfstoffherstellern und erklärt hiermit auch, warum selbst auf ihrer natürlich vergleichsweise höheren, jedoch gemessen an den intakten Wachstumsperspektiven völlig akzeptablen KGV-Bewertung (2023e) von rd. 33 die Aktie von Charles River anders als selbst die Aktie von BioNTech (und erst recht Moderna oder Valneva) derzeit in unseren Augen weiterhin unzweifelhaft als kaufenswert einzustufen ist.

 

Chart: CHARLES RIVER LABORATORIES gegen MSCI WORLD-Index (jeweils in Euro)

 

 

Von kaum minder hochgradiger Unternehmens- und Aktienanlagequalität ist derzeit unseres Erachtens die Anlage von MEDPACE HOLDINGS geprägt.

Sicher, das Unternehmen mit Sitz in Ohios Hauptstadt Cincinnati wurde erst 1992 gegründet, und weist mit seiner Börseneinführung erst in 2016 sowie einer erreichten Aktienmarktkapitalisierung von 7 Mrd. USD bislang noch nicht an die Größe und weltweite Reputation von Charles River heran.

Dennoch zählt auch Medpace in den USA, auf die weiterhin 96 % des Konzernumsatzes entfallen, bis heute weiterhin zu den absolut anerkanntesten sowohl pharmatherapeutischen (Schwerpunkt: Testverfahren) wie auch (über Charles River hinaus) IT-Prozesse steuernden Medizindienstleistern auf dem gesamten Gebiet der Corona-Pandemie, und zwar in folgenden Segmenten:

- Landesweit führende Entwicklung von quantitativ (z.b. Messung von körpereigenen Virenausbreitungsgeschwindigkeiten) wie qualitativ ausgerichteten Covid 19 / SarsCov2-PCR-Tests
- Covid 19 / SarsCov2-Antikörper-Testauswertungen, derzeit vorrangig für die in Europa hauptansässigen Pharma- und Medizinforschungs-Großgesellschaften SIEMENS HEALTHINEERS, ROCHE sowie die italienische DIASORIN
- Tests von COVID 19-Entzündungs- und hiermit einhergehenden Zellvergrößerungs- (Cytokin-) Markern

Hinzu kommen innerhalb ihrer noch wesentlich breiter aufgestellten General-Division „Virus- und Infektionserkrankungen“ (Konzernumsatzanteil 2020: 11 %) folgende vielfältige Dienstleistungen, die auch, aber nicht nur speziell das Corona-Segment zum Gegenstand haben:

- Viren-, Bakterien- und Pilz-Infektions-Analysen
- Molekular- und Genotyp-Analysen aller Art
- Isolation und Identifikation von Phagen (= bakterienzerstörende Viren)
- In Vitro-Pharma- und Impfstoff-Effizienztestungen
- Spezielle Tuberkulose-Testverfahren (TB = symptomverwandt mit und auslösbar durch COVID-19)
- Blut-Antikörper/Antigen- (= Serologie-)Testungen während/nach Infektionskrankheiten
- Virale Ansteckungs- und Ausbreitungs-Geschwindigkeiten
- Bestimmung und Messung von Virus-Titern (= Erhöhung/Absenkung von serologischen Antikörpern)
- Atemwegs-Vireninfektions-Testungen auf PCR-Basis
- Basisanalysen und Koproduktionen für Entwicklungen von entzündungshemmenden Medikamente und Impfstoffe nahezu aller Anwendungsbereiche
 

Medpace: Zusätzliche hoch profitable Verwaltungs- und IT-Prozessabwicklungs-Dienstleistungen

 

Darüber hinaus ist Medpace, ebenso Corona-spezifisch wie auch allgemein, in folgenden medizinischen Verwaltungs- und IT-Prozessabwicklungs-Dienstleistungen tätig:

- Aufbau und geräte- wie IT-technische Ausstattung von Bioanalyse-Laboren
- Operative und technische Konzipierung sowie Durchführung von Pharma-Studienreihen
- Administrative / technische Begleitungen von allen Medikamenten-, Substanz- und Testverfahrensentwicklungen durch die klinischen Testphasen I bis IV
- Entwicklung diverser Real Time-IT-Tools zum digitalen Austausch elektronischer Patientenakten sowie dem Patienten-Live- und Fernüberwachungs-Monitoring

Nicht anders als auch im Falle von Charles River haben alle vorgenannten Aktivitätsfelder von Medpace jedoch nicht nur das Therapiegebiet der Virus- und Infektionskrankheiten (s. oben; Konzernumsatzanteil 11 %) zum Gegenstand, sondern decken darüber hinaus sehr breitflächig auch noch folgende Segmente ab: Krebsheilkunde / Onkologie (31 %), Stoffwechselerkrankungen (14 %), Herz-Kreislauf-Erkrankungen (10 %), Neurologie (10 %) sowie Übrige (24 %), wozu z.B. auch der Bereich der Endokrinologie zählt.

Auch MEDIPACE gelang in diesem hervorragend vielfältigen wie auch ausgewogenen medizinischen Analyse- und Entwicklungsspektrum, welches noch weit stärker als bei CHARLES RIVER sogar ebenso um begleitende IT- und verwaltungstechnische Abwicklungsdienstleistungen ergänzt wird, von 2014 – 2020 ein fulminantes Ergebniswachstum, welches infolge der geringen Unternehmens-Tradition und -Größe sogar noch wesentlicher dynamischer als bei Charles River ausfiel.

So explodierte bei Medpace im genannten 7 Jahres-Zeitraum der Umsatz um nicht weniger als + 184 %, und im gleichen Zeitraum wurde ein ursprünglicher Nettoverlust von - 16 Mio. USD (2014) nun sogar in einem ebenso kontinuierlichen Anstieg bis auf einen Nettogewinn von + 145 Mio. USD (2020) verwandelt.

Von Ende 2020 bis Ende 2023 gehen die Analysten darüber hinaus von einem weiteren hoch dynamischen Umsatzanstieg um + 66 %, gepaart mit einem Nettogewinnwachstum um zumindest ca. + 58 % aus.

Hierdurch errechnet sich auf für MEDPACE ein ziemlich exakt auf dem Niveau von CHARLES RIVER liegendes KGV (2023e) von 32, was damit ebenso bestens mit den langfristig hoch intakten Wachstumsperspektiven des Konzerns korrespondiert und weshalb wir auch diese Aktie längerfristig als ein hoch attraktives Investment zur Abrundung / Ersetzung einer Anlage in BIONTECH, MODERNA oder VALNEVA einstufen.

 

Chart: MEDPACE gegen MSCI WORLD-Index (jeweils in Euro)

 

 

13.09.2021 - Matthias Reiner

Unterschrift - Matthias Reiner

 

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