Der Irankrieg verleiht der DroneShield-Aktie neuen Rückenwind und die Nachfrage nach Drohnenabwehr dürfte in den nächsten Jahren nicht nachlasse
Geht die DroneShield-Aktie nun in den Rallye-Modus?
Der Ausbruch des Kriegs im Nahen Osten lenkt die Aufmerksamkeit der Börsianer einmal mehr auf den Rüstungssektor, und dort ganz speziell auf das Thema Drohnen. Denn die Ereignisse im Iran und umliegenden Ländern führt einmal mehr vor Augen, welche Bedeutung Drohnen in modernen Konflikten haben. Solche haben auch zu Beschädigungen bei der US-Botschaft in Riad geführt.
Recht klar absehen lässt sich dadurch, dass Drohnenabwehr in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Das ist den Börsianern sehr bewusst, weshalb am Montag die Aktie von DroneShield (AU000000DRO2) mit Zugewinnen von zeitweise über zehn Prozent für Aufsehen sorgen konnte. Zuvor war die Aktie ein wenig eingeschlafen und bewegte sich vor allem seitwärts. Nun rückt sie wieder mehr in den Fokus der Märkte.
Allerdings ist zu bedenken, dass DroneShield beim laufenden Konflikt eher keine Rolle spielen dürfte. Dadurch werden Staatenlenker und Armee-Chefs zwar daran erinnert, wie wichtig eine zuverlässige Drohnenabwehr für die Zukunft ist. Zur Kenntnis genommen wird das zweifellos auch im zivilen Bereich, wo beispielsweise der Schutz von Flughäfen eine große Rolle spielt. Auch solche kamen im neuen Krieg zuweilen bereits zu Schaden.
Nichts Neues bei DroneShield
Gleichwohl ist es keine neue Erkenntnis, dass Drohnen in modernen Kriegen eine immer größere Rolle spielen. In der Ukraine lässt sich genau das schon seit Monaten, wenn nicht Jahren beobachten. Für DroneShield verändert sich nichts. Das Unternehmen erhält an der Börse mehr Aufmerksamkeit, dadurch aber noch nicht automatisch auch Auftragseingänge. Dadurch bedingt entsteht letztlich eine nicht zu unterschätzende Volatilität.
Letzteres zeigte sich im frühen Handel am Dienstag, als der Kurs wieder um 5,6 Prozent auf 2,19 Euro an den hiesigen Handelsplätzen zurücksetzte. Zwar liegt es nahe, dass DroneShield von den jüngsten Eskalationen mittelfristig profitieren dürfte. Für den Moment kann über konkrete Auswirkungen aber nur spekuliert werden. Das sorgt für viel Bewegung, aber noch nicht zwingend für die nächste Rallye.
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04.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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