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Nachlassende Zinssorgen treiben die E.ON-Aktie wieder in die Höhe und die Anleger konzentrieren sich auf Wachstumschancen

Schafft es E.ON zurück in den Aufwärtskanal?

NTG24 - Nachlassende Zinssorgen treiben die E.ON-Aktie wieder in die Höhe und die Anleger konzentrieren sich auf Wachstumschancen

 

Prinzipiell befindet sich E.ON schon seit Längerem auf klarem Wachstumskurs und der steigende Energiehunger lässt kaum eine andere Richtung zu. Dennoch tat die Aktie sich zeitweise etwas schwer. Mit ein Grund dafür war der hohe Investitionsbedarf, an dem sich so schnell auch nichts ändern wird. Jahr für Jahr müssen Milliarden in die Hand genommen werden.

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Das sorgt an der Börse regelmäßig für Vorbehalte, wenn mal wieder steigende Zinsen befürchtet werden. Die EZB ging kürzlich voran und erhöhte den Leitzins um 25 Basispunkte. Lässt die Sorge vor einer weiteren Entwicklung nach, geht es mit dem Aktienkurs aber auch schnell wieder aufwärts. Genau das ließ sich am Freitag beobachten, als die Aktie von E.ON (DE000ENAG999) um 4,4 Prozent auf 19,18 Euro zulegen konnte.

Schwächere Arbeitsmarktdaten aus den USA nehmen etwas den Druck von der Fed, was sich weit über die Landesgrenzen der USA hinaus bemerkbar machte. Die Sorge davor, dass die globale Wirtschaft vor einer Phase steigender Zinsen stehen könnte, lässt spürbar nach. Sinkende Ölpreise und die (einigermaßen) haltende Waffenruhe im Nahen Osten verstärkt diesen Eindruck.

 

Neue Hoffnungen bei E.ON

 

Zusätzlich dazu reagierten die Anleger erfreut auf die Reformpläne der Bundesregierung, welche unter anderem mehr Nachdruck bei der Umstellung auf intelligente Stromzähler vorsehen. Das wird für E.ON als positives Signal gewertet. Für die Betreiber bedeutet die Technologie vor allem, den Ausbau noch gezielter vorantreiben zu können. Außerdem wird damit die Tür für dynamische Stromtarife geöffnet.

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Bei alledem handelt es sich aber letztlich nur um Nebenschauplätze. Am Ende des Tages bleibt E.ON als Versorger aufgrund des immer höheren Strombedarfs mehr oder minder zum Wachstum verdammt und darüber hinaus liefert der Konzern sehr verlässliche Ausschüttunge. Die Sprünge bei der Dividende sind zwar nicht sensationell, doch geht es selbst in Krisenzeiten stetig nach oben.

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Finanzbriefes vorbehalten. Den Zürcher Finanzbrief und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

 

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07.07.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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