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Freeport McMoran ist strategisch interessant

Freeport McMoran legt deutlich zu

NTG24 - Freeport McMoran ist strategisch interessant

 

Die Anspannung zur Lösung des Handelskonfliktes zwischen China und den USA ist noch nicht ganz gewichen, da werden bereits Unternehmen gesucht, die davon profitieren dürften. Und passend zu dieser Konstellation wird das jährliche Wachstum (CAGR) des Kupfermarktes bis 2026 auf 4,6 % geschätzt. Dieser soll dann eine Marktgröße von über 222 Mrd. Dollar erreichen.

Getrieben werden dürfte die Nachfrage nach Kupfer insbesondere vom asiatischen Raum, wo China und Indien zwei große Volkswirtschaften weiterwachsen wollen. Die Elektrifizierung und Urbanisierung als zwei große Trends tragen die entsprechenden Wachstumsprojektionen.

Zu den Unternehmen, die davon überproportional profitieren dürften, gehört Freeport McMoran (US35671D8570). Das Unternehmen mit Sitz in Phoenix (Arizona) ist auf die Exploration und den Betrieb von Kupfer- und Goldminen, die sich hauptsächlich in den Vereinigten Staaten, Peru, Chile, Indonesien und dem Kongo befinden, konzentriert. Die Umsatzerlöse gliederten sich 2018 nach Produktfamilien wie folgt: Kupfer (70,3 %), Gold (16,2 %), Molybdän (6 %) und Sonstiges (7,5 %). Der Umsatz verteilte sich geografisch wie folgt: USA (31,1 %), Schweiz (15,8 %), Indonesien (11,9 %), Japan (10,4 %), Spanien (5,7 %), China (4,7 %), Indien (2,1 %), Chile (1,6 %), Grossbritannien (1,6 %) und Sonstige (15,1 %).

 

Freeport McMoran als strategisches Komplement interessant

 

Der Umstand, dass nach Analysen der International Copper Supply Group der Kupfermarkt ein seit sieben Monaten anhaltendes Angebotsdefizit aufweist, macht den Markt auch für komplementäre Strategien interessanter. Wie der CEO von Barrick Gold (CA0679011084) gerade erklärte, wäre ein Ausbau der Kupferaktivitäten in den USA eine plausible Strategie für das weltgrößte Goldminenunternehmen. Freeport CEO Adkerson hatte bereits im vergangenen Jahr erklärt, dass ein strategischer Schwenk für Freeport McMoran möglich ist, sei es nun eine Akquisition, eine Partnerschaft oder eben ein vollständiger Verkauf des Unternehmens.

Und da wäre schließlich noch die jüngsten Entwicklungen in Lateinamerika, insbesondere in Chile als dem weltgrößten Kupferproduzenten. Und auch in Peru, dem zweitgrößten Kupferproduzenten, ist die politische Lage alles andere als stabil. Ergo: Das Risiko eines Angebotsschocks, der das bereits bestehende Angebotsdefizit weiter vergrößern würde, ist deutlich gestiegen.

 

Freeport McMoran

 

Fazit

 

Diese Entwicklungen fügen sich in die seit Jahren insgesamt deutlich gesunkenen Rohstoffpreise ein. Ein Blick auf den Kursverlauf von Freeport McMoran zeigt dies deutlich. Die Aktie hat eine ausgedehnte Umkehrformation in Form eines Doppelbodens gebildet und befindet sich kurz unter ihrer Abwärtstrendlinie. Dies schafft eine antizyklische Investitionsgelegenheit in Freeport McMoran. Der aussichtsreiche Wert befindet sich deshalb in unserem Musterdepot Basis- und Edelmetalle.

 

07.11.2019 - Arndt Kümpel - ak@ntg24.de

 

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