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Politik will Sportwagenherstellern den Garaus machen

Porsche Absatz bricht -10 % ein - weitet Ferrari im Februar die Umsatz- und Gewinnwarnung aus?

NTG24 - Politik will Sportwagenherstellern den Garaus machen

 

Die zentrale Produktionssteuerung aus Brüssel und Berlin heraus macht die europäische Automobilindustrie kaputt. Das sieht man besonders deutlich an den Sportwagenherstellern, die durch die Flottenemissionsvorgaben kastriert und entmannt werden. Ein unverblümter Angriff auf die Freiheit der europäischen Bürger, die in der Zukunft, wie damals in der DDR, nur noch kaufen dürfen, was die Politik erlaubt. 

Das Hauptproblem für die Equity-Story von Ferrari (NL0011585146) liegt auf der Hand: Niemand will einen leisen Ferrari haben. Die italienischen Boliden kauft man für ihr Design, aber vor allem für ihre phantastischen (Verbrenner-)Motoren. Mit dieser Kombination konnte man in den letzten Dekaden dem ökonomischen Tod von der Schippe springen und den grössten Siegeszug in der Unternehmensgeschichte erreichen. Die Bewertung der Ferrari-Aktien nahm zudem seit dem IPO eine ungehinderte Fortsetzung dieses Mega-Erfolgs vorweg. Doch die EU hat so lange verboten und reguliert, bis dem Traum aus Maranello der Garaus gemacht wurde. 

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Ferrari NV

 

Die Baisse der Aktien hat bereits im vergangenen Jahr begonnen. Und wird auch erst enden, wenn Brüssel seine ideologische Verbotspolitik aufgibt und die Autohersteller endlich wieder bauen lässt, was die Menschen kaufen wollen. Aktuell haben Politfunktionäre jedoch das Sagen und nach ihrem Willen werden am Ende der Dekade nur noch 40 % echte Ferraris vom Band laufen dürfen. Die vorläufigen Eckdaten für 2025 liegen noch nicht vor. Ferrari wird am 10. Februar den Abschluss vorlegen. Die Aktionäre hoffen jetzt, dass sich eine positive Überraschung ergibt, nachdem die Geschäftsführung die langfristigen Umsatz- und Gewinnerwartungen im vergangenen Jahr stark reduziert hatte. 

 

Politik will Sportwagenherstellern den Garaus machen

 

Die erzwungene Elektrifizierung des Angebots macht auch Porsche (DE000PAG9113) das Geschäft kaputt. Die Stuttgarter können nicht anders. Ihnen werden von Brüssel und Berlin die Hände gebunden. Um Strafzahlungen in Milliardenhöhe zu vermeiden, muss man weniger Fahrzeuge mit Verbrennermotor anbieten. Die Kunden sehen das ganz anders. Sie wollen mehr Boxster, Cayman und Macan mit Verbrennermotor haben. Die 718er Reihe (mit Verbrenner) wurde Ende Oktober beendet und Ende dieses Jahres wird dann auch dem Macan mit Verbrennermotor der Garaus gemacht, womit das Angebot der erschwinglichen Porsche mit Verbrenner weiter schrumpft. 

 

Porsche AG

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefePorsche hätte 2025 mehr verkaufen können, wenn man mehr Verbrenner bauen hätte dürfen. Doch die staatlichen Produktionsvorgaben liessen dies nicht zu und werden es auch in Zukunft nicht zulassen. Die Daumenschrauben werden weiter angezogen, weswegen Porsches Marketingabteilung nun versucht, dem Schwein Lippenstift aufzutragen und die Strategie „Value over volume“ nennt. Oder anders gesagt: Die wenigen Verbrennerkontingente, die die zentrale Produktionssteuerung in Berlin und Brüssel noch erlaubt, werden für die teuersten Verbrennermodelle verwendet. Wer auch in Zukunft noch einen Porsche kaufen möchte, der wie ein echter Porsche klingt und so fährt, sieht sich steigenden Preisen gegenüber, geboren aus der künstlichen Knappheit heraus.

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17.01.2026 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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