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Heidelberger Druck baut sich mit Wallboxen ein Standbein im Bereich der Elektromobilität auf

Heidelberger Druck-Aktie mit grossen Chancen

 

Bis vor wenigen Monaten hatten viele Kapitalmarktteilnehmer das Unternehmen Heidelberger Druckmaschinen AG (ISIN: DE0007314007; WKN: 731400) schon fast abgeschrieben. Nachdem sich bereits im vergangenen Spätsommer mehr und mehr abzeichnete, dass der traditionsreiche Druckmaschinenhersteller im laufenden Fiskaljahr 2020/2021 per (Ende März) einen kräftigen Umsatzeinbruch bei einem deutlichen Nettoverlust erzielen dürfte, sackte der Kurs im Oktober in der Spitze bis auf 0.47 Euro ab. Insgesamt waren viele Investoren für den Titel skeptisch gestimmt, da dem Unternehmen, das in der strukturell herausfordernden Druckmaschinenbranche tätig ist, eine nachvollziehbar Perspektive auf einen Turnaround fehlte.

Allerdings ist es dem süddeutschen Unternehmen gelungen, sich im Bereich der Wallboxen, die beim Aufladen von Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommen, ein Standbein in einer zukunftsträchtigen Branche aufzubauen. Nachdem die Firma nun mitteilte, dass die Produktionskapazitäten aufgrund eines Nachfragebooms verdoppelt werden sollen und eine zweite Produktionslinie in Betrieb genommen wurde, gewinnen nun mehr und mehr Anleger Vertrauen, dass die Gesellschaft wirtschaftlich wieder eine zukunftsfähige Perspektive hat.

 

Hoffnungen sind berechtigt

 

Da der Markt für Wallboxen in den kommenden Jahren weltweit deutlich wachsen wird, bestehen gute Aussichten, dass die Firma Heidelberger Druckmaschinen die Abhängigkeit mittelfristig vom schwierigen Druckmaschinengeschäft reduzieren wird und somit an Zukunftsfähigkeit gewinnt. Allerdings befindet sich der Aufbau der neuen Sparte immer noch ganz am Anfang, weshalb noch nicht abzusehen ist, wie sich das Unternehmen langfristig in diesem Segment schlagen wird. Dennoch ist mit den jüngsten Erfolgen absehbar, dass der Konzern im kommenden Jahr wieder leicht wachsen könnte und wieder ein nahezu ausgeglichenes Nettoergebnis erzielen wird.

 

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeAn der Börse reagierte der Anteilschein positiv auf die jüngsten Erfolge im Geschäft mit den Wallboxen und legte von einem niedrigen Kursniveau aus wieder deutlich zu. Auf dem aktuellen Niveau bleibt die Aktie mit einem geschätzten 2021/2022er-KUV 0.2 optisch sehr niedrig bewertet. Sollte die neue Sparte weiter an Fahrt aufnehmen, so bestehen gute Chancen, dass die Firma im Fiskaljahr 2022/2023 wieder deutlich schwarze Zahlen schreibt und ein Gewinn von 0.15 Euro je Aktie erzielt, woraus sich ein deutlich einstelliges KGV für diese Zwölfmonatsperiode ergibt.

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27.01.2021 - Tim Rademacher - tr@zuercher-boersenbriefe.ch

 









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