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Edelmetall Marktbericht vom 03.09.2023: Wie ein neuartiger Platin-Nickel-Palladium-Katalysator den Edelmetallmarkt nachhaltig beeinflussen könnte

Hybrid-Katalysator revolutioniert Wasserstofferzeugung

NTG24 - Edelmetall Marktbericht vom 03.09.2023: Wie ein neuartiger Platin-Nickel-Palladium-Katalysator den Edelmetallmarkt nachhaltig beeinflussen könnte

 

Edelmetalle wie Platin und Palladium sind schon lange für ihre Anwendungen in der Schmuck- und Automobilindustrie bekannt. Doch jetzt scheinen sie eine Schlüsselrolle in einer weiteren disruptiven Technologie zu spielen: der Wasserstofferzeugung. Forscher der Pohang University of Science and Technology (POSTECH) haben jüngst einen dreifach wirkenden Hybrid-Katalysator entwickelt, der die Effizienz der Wasserstofferzeugung erheblich steigert. Dies könnte weitreichende Auswirkungen auf den Edelmetallmarkt haben.

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In einem in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie veröffentlichten Artikel beschreibt das Forschungsteam die Herausforderungen und Erfolge bei der Entwicklung eines neuartigen Nano-Reaktors. Dieser ermöglicht die präzise Ablagerung von Nickel und Palladium (TVC:PALLADIUM) auf einer 2D-Platin-Nanokristalloberfläche. Der Trick dabei: Jedes der beiden Metalle wird selektiv an verschiedenen Orten der Oberfläche abgelagert, wodurch die jeweiligen chemischen Prozesse optimiert werden.

Nickel ist für die Wasserspaltung verantwortlich, während Palladium den Umwandlungsprozess von Wasserstoffionen zu Wasserstoffmolekülen erleichtert. Durch die selektive Ablagerung konnten die Forscher die beiden Prozesse so aufeinander abstimmen, dass sie gleichzeitig ablaufen können, ohne sich gegenseitig zu stören.

 

Potenzial für den Edelmetallmarkt - Warum Investoren aufhorchen sollten

 

Der dreifache Katalysator zeigte eine 7,9-fache Steigerung der katalytischen Aktivität im Vergleich zu herkömmlichen Platin-Kohlenstoff-Katalysatoren. Das ist besonders interessant für Investoren, da sowohl Platin (TVC:PLATINUM) als auch Palladium bereits als kritische Rohstoffe für die Elektromobilität und andere grüne Technologien gelten. Ein Anstieg der Effizienz bei der Wasserstofferzeugung könnte eine erhöhte Nachfrage nach diesen Edelmetallen auslösen, was deren Marktpreise beeinflussen könnte.

Zudem hat der Katalysator eine beeindruckende Stabilität bewiesen, indem er seine hohe katalytische Aktivität auch nach einer Reaktionszeit von 50 Stunden aufrechterhalten konnte. Dies könnte die Langlebigkeit der mit diesen Edelmetallen produzierten Geräte und somit auch deren Marktattraktivität erhöhen.

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Eine innovative Zukunft für Platin und Palladium

 

Die erfolgreiche Entwicklung dieses dreifachen Hybrid-Katalysators markiert einen entscheidenden Schritt in Richtung einer effizienteren Wasserstoffwirtschaft. Das Team von Professor In Su Lee hat die Tür zu einer neuen Welt der katalytischen Materialien aufgestoßen, die für eine Vielzahl von Anwendungen im Bereich der grünen Technologien relevant sein könnten. Für Investoren, die auf der Suche nach den nächsten großen Trends im Edelmetallmarkt sind, könnte diese Innovation eine Überlegung wert sein. Der Durchbruch in der Nanotechnologie verspricht, die Regeln des Spiels für Platin und Palladium neu zu schreiben und bietet einen spannenden Ausblick auf die Zukunft dieser Edelmetalle.

 

Platin - Leichte Erholung, aber langfristige Sorgen bleiben

 

Der Platinpreis schloss die Handelswoche bei 963 US-Dollar, was einen prozentualen Wochen-Anstieg von 1,8 % darstellt. Der leichte Aufschwung dürfte Anlegern ein wenig Hoffnung geben, insbesondere im Kontext fallender Preise in den letzten Monaten.

Trotz der positiven Entwicklung bleibt der 200-Tage-Durchschnitt (GD200) im Sinkflug, und der Platinpreis liegt unter diesem Durchschnitt. Diese Lage ist generell als bearish zu interpretieren. Zudem stellt der Bereich um 1126 US-Dollar einen mittelfristigen Widerstand dar, während 884 US-Dollar als Unterstützung fungiert. Langfristig liegt der Unterstützungsbereich bei einem 52-Wochentief von 832 US-Dollar, und ein wirklich harter Widerstandsbereich befindet sich bei einem 52-Wochenhoch von 1133 US-Dollar.

Insgesamt deutet die technische Analyse darauf hin, dass die Marktbewegung in erster Linie seitwärts verläuft. Das könnte für Anleger sowohl Chancen als auch Risiken bedeuten.

 

Palladium - Die Bären sind weiter am Ruder

 

Palladium verzeichnete dagegen eine weniger erfreuliche Woche. Der Schlusskurs lag bei 1215 US-Dollar, was einem Rückgang von 0,63 % entspricht. Der GD200 für Palladium zeigt ebenfalls eine Abwärtstendenz an, und der Preis liegt auch hier unterhalb des Durchschnitts.

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Werbebanner ClaudemusDer mittelfristige Widerstandsbereich liegt bei 1615 US-Dollar, während die direkte Unterstützung bei 1190 US-Dollar liegt. Langfristig betrachtet bildet die Zone um das 52-Wochentief von 1190 US-Dollar eine sehr gute Unterstützung, während das 52-Wochenhoch bei 2344 US-Dollar als massiver Widerstand fungiert. In einer Zusammenfassung mehrerer technischer Indikatoren lautet die Einschätzung, dass die Bären in der Überhand sind. Für Anleger könnte das bedeuten, dass Vorsicht geboten ist.

 

Ein gemischtes Bild mit variablen Aussichten

 

Die Handelswoche hat ein differenziertes Bild für die Edelmetalle Platin und Palladium gezeigt. Während Platin sich weiter erholen konnte, blieb Palladium im Abwärtstrend. In beiden Fällen sind die Aussichten ungewiss, und Anleger sollten ihre Strategien sorgfältig abwägen. Es bleibt abzuwarten, ob sich in den kommenden Wochen klare Trends herauskristallisieren oder ob die Märkte weiterhin in der Schwebe bleiben.

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03.09.2023 - Andreas Opitz

Unterschrift - Andreas Opitz

 

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