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Novartis tritt in Indien den Rückzug an, um sich in Zukunft noch mehr auf das US-Geschäft konzentrieren zu können

Den Anlegern von Novartis scheint das zu gefallen

NTG24 - Novartis tritt in Indien den Rückzug an, um sich in Zukunft noch mehr auf das US-Geschäft konzentrieren zu können

 

Seit rund einem Jahr verstärkt Novartis seine Bemühungen um den US-Markt. Aus Furcht vor der trumpschen Zollkeule kündigte das Schweizer Unternehmen im vergangenen Frühjahr an, 23 Milliarden US-Dollar in sein Gesch#ft in den USA investieren zu wollen. Gleichzeitig wurden Tätigkeiten in anderen Regionen unter die Lupe genommen.

Laut einem Bericht des „Handelsblatt“ hat Novartis (CH0012005267) bereits vor zwei Jahren eine Überprüfung seines Geschäfts in Indien auf den Weg gebracht. Das Ergebnis dabei lautete offenbar, dass sich darauf auch verzichten lässt. Novartis verfügt in Indien über keine eigene Produktion.

Die indische Tochter vertreibt diverse Medikamente, hauptsächlich Schmerzmittel wie Voveran. Das wird sie auch weiterhin tun, allerdings ohne Beteiligung des Schweizer Mutterkonzerns. Der verkauft seine Beteiligung von etwas mehr als 70 Prozent an ein Konsortium von Finanzinvestoren für rund 159 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilen ließ. Geboten werden 860,64 Rupien je Aktie und damit 3,6 Prozent mehr als zum Schlusskurs am Donnerstag.

 

Höhenflüge bei Novartis

 

An der Börse profitierte vor allem die Aktie von Novartis India schwer. Die Kurse schossen um knappe 20 Prozent auf 996,50 Rupien hoch. Der Ausstieg des Mutterkonzerns scheint schwer gefeiert zu werden. In der Schweiz fiel die Stimmung etwas verhaltener aus. Dort wertete die Novartis-Aktie am Freitag minimal auf 126,46 Schweizer Franken ab, kam aber zuvor von einem frischen Rekordhoch. Der Chart kann sich dementsprechend noch immer sehen lassen.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeKonzentrieren will sich Novartis nun noch mehr auf sein Geschäft in den USA, welches schnell wächst, aber stets unter dem Schatten (drohender) Zölle lag. Wie es der Zufall will, wurden solche kürzlich durch den Supreme Court für illegal erklärt. Da lässt sich fast schon von einem Doppelschlag sprechen. Allerdings ist bei US-Präsident Donald Trump freilich nur wenig Verlass darauf, dass er sich an Urteile des obersten Gerichtshof auch gebunden fühlt.

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24.02.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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