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Plug Power weiter mit roten Zahlen, Neue Zuversicht bei Moderna, die Telekom bleibt auf dem Vormarsch und Apple setzt auf München

Der Blick nach vorn scheint sich aufzuklären

NTG24 - Plug Power weiter mit roten Zahlen, Neue Zuversicht bei Moderna, die Telekom bleibt auf dem Vormarsch und Apple setzt auf München

 

Über das Wochenende konnten die Anleger nach einer recht intensiven Handelswoche etwas durchatmen. Geprägt waren die letzten Handelstage von mancher Enttäuschung und mancher neuen Hoffnung. Profitieren konnten zuletzt von einer deutlichen Erholung selbst Titel, welche eigentlich keine guten Neuigkeiten vorzuweisen hatten.

Ganz vorne mit dabei war beispielsweise Plug Power (US72919P2020), wo die Kurse am Freitag um fast 7,5 Prozent zulegten und sich bis auf 12,80 Euro verbesserten. Dabei legte der Wasserstoffkonzern erst vor wenigen Tagen sehr ernüchternde Zahlen vor. Nicht nur konnten die Umsätze die Erwartungen einiger Analysten nicht erfüllen. Es werden auch weiterhin rote Zahlen geschrieben und der Ausblick für die nähere Zukunft fällt eher düster aus.

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Nach einem deutlichen Kursrutsch scheinen aber die Schnäppchenjäger auf den Plan zu treten, welche bei Plug Power, nicht zu Unrecht, langfristiges Potenzial erkennen. Es hat nicht ganz gereicht, um auf Wochensicht für grüne Vorzeichen zu sorgen. Doch mit einem Minus von 4,4 Prozent auf 5-Tages-Sicht ist es unter dem Strich besser gelaufen, als man es angesichts der Ergebnisse vielleicht hätte vermuten können.

 

Kaufempfehlung für Moderna

 

Etwas besser ist es da schon der Aktie von Moderna (US60770K1079) ergangen, welche in jüngster Vergangenheit ebenfalls deutlich Federn lassen musste. Corona-Impfstoffe locken mittlerweile keinen Anleger mehr aus der Deckung und entsprechend dürften viele die Moderna-Aktie schon vom Radar gestrichen haben. Nicht jedoch die Analysten von RBC, welche kürzlich ihre Kaufempfehlung noch einmal bekräftigt haben.

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Werbebanner EMH PM TradeWie „Der Aktionär“ zu entnehmen ist, wird das mit guten Studiendaten im Bereich Melanom begründet. Auch ohne Milliardenumsätze mit Corona-Impfungen verfügt Moderna noch über so einiges in der Pipeline und mit den aktuellen Kursen sehen die Börsenprofis die zurückgehenden Umsätze bereits als eingepreist an. Ein wenig färbte die gute Stimmung auch auf die Anleger ab und Moderna konnte sich am Freitag um ansehnliche 3,9 Prozent verbessern und damit die Verluste der vergangenen Woche mehr als ausgleichen. Bis auf 143,20 USD kletterte der Titel; RBC sieht Potenzial bis zu 200 USD.

 

Die Deutsche Telekom ist nicht zu bremsen

 

Wer hätte wohl vor einem Vierteljahrhundert vorhersehen können, mit welchen Krisen die Märkte heute zu kämpfen haben würden? Und wer hätte in den 1990er Jahren gedacht, dass gerade in solchen Zeiten die T-Aktie als einer der größten Hoffnungsträger mit beeindruckender Charttechnik gilt? Die meisten hätten solche Prognosen wohl für einen schlechten Witz gehalten, doch genau dieses Szenario lässt sich schon seit einer ganzen Weile beobachten.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeVor allem dank guter Geschäfte mit der US-Tochter T-Mobile klettert die Aktie der Deutschen Telekom (DE0005557508) immwe weiter in die Höhe und erreichte kürzlich mal wieder ein neues Hoch bei 21,60 Euro. Dabei handelt es sich um den besten Kurs seit 21 Jahren (!). Die Aktionäre stürzen sich noch immer auf das Papier, welches allein seit Jahresbeginn um weitere 12,3 Prozent in Richtung Norden kletterte.

 

Apple investiert massiv in seinen Forschungsstandort in München

 

Apple (US0378331005) kann das noch einmal toppen und blickt momentan auf Kursgewinne von 13,76 Prozent seit Jahresbeginn, ist allerdings von Bestmarken denkbar weit entfernt. Von den vielen Krisen der letzten Monate blieb der iPhone-Hersteller also nicht völlig unberührt. An der Börse performt die Aktie aber deutlich besser als die meisten anderen Tech-Titel. Trotz der vielen Herausforderungen investiert Apple auch noch immer, und das nicht zu knapp.

Wie Medienberichten zu entnehmen ist, nimmt der Konzern unter anderem für seinen Forschungsstandort in München viel Geld in die Hand. Eine Milliarde USD soll fließen, um dort weiter auszubauen und zu expandieren. Bei den Aktionären sorgt das nicht unbedingt für plötzliche Euphoriestürme. Allerdings sendet Apple damit ein klares Signal in Zeiten, in denen die meisten Tech-Giganten einen harschen Sparkurs fahren. Das wiederum sorgt bei den Bullen für ein gesteigertes Selbstbewusstsein und gute Chancen dafür, dass die jünste Erholung noch nicht an ihrem Ende angekommen ist.

 

Auf die Einstellung kommt es an

 

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Werbebanner ISIN-WatchlistEs lässt sich noch immer nur hoffen, dass die gute Stimmung an den Märkten noch eine Weile anhalten wird. Einschätzen lassen sich die Märkte auf unterschiedliche Weise. Pessimisten blicken sorgenvoll auf noch immer vorhandene Zins- und Konjunktursorgen und werden sich trotz der Kurssprünge vom Freitag noch lange nicht in Sicherheit wiegen. Optimisten hingegen erinnern sich daran, dass die Märkte bisher noch jede Krise durchgestanden haben und sehen sich aktiv nach Kaufchancen um. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte, doch auf absehbare Zeit werden starke Nerven gefragt sein.

 

06.03.2023 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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