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Mit neuerlichen Aktienrückkäufen versucht Netflix die Wogen nach mauen Prognosen zu glätten, doch die Freude an den Märkten währte nur kurz

Die Netflix-Aktie tut sich weiterhin schwer

NTG24 - Mit neuerlichen Aktienrückkäufen versucht Netflix die Wogen nach mauen Prognosen zu glätten, doch die Freude an den Märkten währte nur kurz

 

Vor wenigen Tagen erst enttäuschte Netflix mit dem Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Investitionen in neue Eigenproduktionen belasten das Ergebnis wohl deutlich stärker, als es sich die Anteilseigner und Analysten erhofft hatten. Als Resultat davon gab die Aktie zeitweise um neun Prozent nach und die Zugewinne aus dem April wurden mit einem Schlag kassiert.

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Dabei fielen die Q1-Ergebnisse von Netflix (US64110L1061) alles andere als schlecht aus. Sowohl bei den Umsätzen als auch den Gewinnen konnten die Schätzungen der Analysten übertroffen werden. Das nützt der Aktie allerdings wenig, da an der Börse stets in die Zukunft investiert wird. Dass nur ein Gewinn je Aktie von 0,78 US-Dollar statt der von Experten vorhergesagten 0,84 Dollar prognostiziert wird, wiegt daher deutlich schwerer.

Am Donnerstag bemühte sich Netflix nun darum, wieder etwas Zuvertrauen von den Käufern zu gewinnen. Angekündigt wurde dazu ein neues Aktienrückkaufprogramm ohne festes Enddatum, dessen Volumen sich auf 25 Milliarden Dollar belaufen soll. Das kommt noch auf ein Ende 2024 gestartetes Programm hinzu, für das zuletzt noch 6,8 Milliarden Dollar zur Verfügung standen.

 

Netflix gelingt kein Befreiungsschlag

 

Eigene Anteile wird Netflix in absehbarer Zukunft also in nicht eben geringem Ausmaß einkaufen, was den Kurs zumindest etwas stützen dürfte. Zunächst reagierte die Aktie darauf auch mit Zugewinnen. Halten konnten jene sich in einem schwachen Handelsumfeld am Donnerstag aber nicht. Letzten Endes ging die Netflix-Aktie 0,5 Prozent tiefer mit 92,82 Dollar aus dem Handel. Das 52-Wochen-Hoch in Höhe von 134,12 Dollar bleibt in weiter Ferne.

In den Knochen steckt den Anlegern noch immer, dass Mitgründer Reed Hastings sich von Netflix verabschieden wird, um sich in Zukunft philanthropischen Projekten widmen zu können. Mit der nun kommunizierten Prognose wachsen dadurch die Zweifel daran, ob der Streaming-Anbieter sein bisheriges Wachstumstempo länger beibehalten kann. Gerade auch mit Blick auf die immer größere Konkurrenz.

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25.04.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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