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Für den Sommerflugplan kündigt Ryanair in Deutschland weitere Strecken an, fordert gleichzeitig aber weitere Kostensenkungen von der Politik

Ryanair bleibt extrem kostensensibel

NTG24 - Für den Sommerflugplan kündigt Ryanair in Deutschland weitere Strecken an, fordert gleichzeitig aber weitere Kostensenkungen von der Politik

 

Als Reaktion auf hohe Steuern und Abgaben hat Ryanair seinen Flugplan an diversen Standorten im vergangenen Jahr drastisch reduziert. Für 2026 zeichnet sich nun immerhin etwas Entspannung ab, nachdem in Deutschland die Absenkung der Ticketsteuer wirksam wird. An einigen Standorten soll das Angebot wieder ausgeweitet werden.

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Betroffen sind davon vor allem kleinere Flughäfen, wie Ryanair (IE00BYTBXV33) mitteilen ließ. Insgesamt elf neue Strecken sollen rund 300.000 zusätzliche Sitzplätze bringen. In Berlin und Hamburg bleibt es jedoch bei weniger Verbindungen, da dort die Flughäfen ihre Gebühren nicht senken wollen. Zusätzliche Flüge erhält dafür Köln. Unter dem Strich wird der Sommerflugplan in Deutschland laut Ryanair-Chef Eddie Wilson immer noch unter jenem aus dem Vorjahr bleiben.

 

 

 

In Richtung der Politik fordert Ryanair dazu auf, die „positive Dynamik“ beizubehalten. Gemeint ist damit, dass die Kosten für die Branche weiter sinken sollen. Das gilt beispielsweise für die Flugsicherung und Passagierkontrollen, aber auch für die Luftverkehrssteuer. Letztere bezeichnet Ryanair als „schädlich“ und fordert eine generelle Abschaffung des Ganzen.

Die größte Billig-Airline setzt also ihren Kurs fort und übt durch die Anpassung des eigenen Flugplans bewusst Druck auf die Politik und die Flughäfen aus. Das ist für Ryanair selbst nicht vollkommen risikolos. Doch die Entwicklungen der letzten Monate scheinen dem Unternehmen Recht zu geben, zumal die irische Airline aufgrund der geringen Preise jede Gebühr und jede Steuer besonders heftig zu spüren bekommt. Der Gewinn je Sitzplatz befindet sich auf manchen Strecken nur im einstelligen Euro-Bereich.

 

Ryanair: Zufriedene Anleger

 

Mit den Anpassungen arbeitet Ryanair an überschaubaren Kosten, was die Anleger sehr zu schätzen wissen. Vielleicht wäre inmitten des Branchenbooms noch mehr Wachstum möglich. Doch Wachstum nur um des Wachstums Willen wird nicht einmal an der Börse gefeiert. Es müssen auch die Gewinne wachsen, und dafür sollten Kosten im Zaum gehalten werden. Ryanair scheint mit seiner Strategie bei den Investoren zu punkten und die Aktie kletterte in den letzten zwölf Monaten nicht ohne Grund um knapp 60 Prozent in die Höhe.

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16.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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