als .pdf Datei herunterladen

Chancen bei SAP, auch AB InBev erhält Zuspruch, die Deutsche Bank kann bei Analysten punkten und zeigt sich selbst zufrieden mit der Aktie von GEA

Trotz heftiger Verwerfungen an den Börsen verlieren die Analysten nicht den Optimismus

NTG24 - Chancen bei SAP, auch AB InBev erhält Zuspruch, die Deutsche Bank kann bei Analysten punkten und zeigt sich selbst zufrieden mit der Aktie von GEA

 

Noch bevor die Krisen der vergangenen Jahre zu einem Ende finden konnten, erleben die Märkte mit dem Irankrieg schon das nächste erschütternde Ereignis mit bislang vollkommen unabsehbaren Folgen. Natürlich erhöht sich da einmal mehr die Unsicherheit, was in der Regel Gift für Aktienkurse ist. Während Ölkonzerne profitieren, ging es ansonsten in der ausgelaufenen Woche an vielen Stellen bevorzugt in Richtung Süden.

Anzeige:

Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDie Aktie von SAP (DE0007164600) steht schon seit Längerem unter Druck. Die Börsianer können die Sorge nicht abschütteln, dass das Unternehmen im Zeitalter von KI-Agenten an Bedeutung verlieren könnte. Allerdings geht längst nicht jeder von einer derart düsteren Zukunft aus. Der Wedbush-Analyst Dan Ives machte mit einer vollkommen anderen Einschätzung auf sich aufmerksam. Wie bei „Börse Online“ zu lesen ist, sieht er für SAP und Co. sogar Chancen.

 

 

 

Daten würden noch immer in Systemen liegen, die von Anbietern wie SAP oder Salesforce betrieben werden. Ives rechnet damit, dass in Zukunft etwa 30 Prozent der KI-Ausgaben dann auch in diese Richtung fließen werden. Damit als Argument erkennt er bei der SAP-Aktie nach massiven Abwertungen nun sogar Einstiegschancen. Die Anleger tun sich aber noch schwer damit, sich auf das Ganze einzulassen. Der Kurs gab am Freitag wieder leicht nach und die Verluste seit Jahresbeginn weiteten sich auf 17,6 Prozent aus.

 

AB InBev auf der Kaufliste

 

Der Getränkegigant Anheuser Busch  Inbev (BE0974293251) (AB InBev) muss sich eher keine Sorgen darüber machen, irgendwann in Zukunft von KI ersetzt zu werden. Böse Zungen könnten gar behaupten, dass durch die KI ersetzte Arbeitsplätze den Konsum von alkoholischen Getränken vielleicht sogar noch ankurbeln könnten. Doch so weit möchten wir an dieser Stelle nicht gehen. Zuspruch gibt es in jedem Fall auch hier von den Analysten.

Die Schweizer Großbank konnte sich wohl mit CEO Michel Doukeris austauschen und zeigt sich überzeugt davon, dass die Absatzmengen in Zukunft wieder ansteigen werden. Das reicht dann auch schon aus, um die Kaufempfehlung für die AB InBev-Aktie zu bekräftigen und das Kursziel bei 77 Euro zu belassen. Im Aufwärtstrend befindet sich der Titel schon seit einigen Wochen, konnte bis zum Wochenende aber nur auf 63,76 Euro klettern. Das sind respektable 17 Prozent mehr als Anfang Januar.

 

Die Deutsche Bank liefert ab

 

Für blanke Euphorie sorgt die Deutsche Bank (DE0005140008) bei den Analysten von RBC Capital eher nicht. Man zeigt sich dort aber zufrieden mit den jüngsten Zahlen und den weiteren Aussichten. Die Deutsche Bank schlägt nach Einschätzung der Experten die allgemeinen Erwartungen der Märkte. Daher bleibt es bei einem Rating auf „Outperform“ und das Kursziel kann es sich weiterhin bei 38 Euro bequem machen.

Anzeige:

Werbebanner EMH PM Trade Etwas Zuspruch von den Analysten tut in diesen Tagen gut, denn viel zu lachen hatten die Aktionäre der Deutschen Bank zuletzt leider nicht. Die großen Sorgen vor einer ausbleibenden Erholung der Konjunktur in Europa und die große Unsicherheit aufgrund des Irankriegs ließen den Aktienkurs im März im hohen Tempo fallen. Zum Wochenende standen noch 25,49 Euro auf dem Ticker, womit sich ein recht weiter Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 34,26 Euro gebildet hat. Die freundlichen Worte der Analysten verhallten zuletzt ungehört.

 

Höhere Kursziele für die Gea Group

 

Die Analysten der Deutschen Bank selbst wiederum beschäftigten sich vor wenigen Tagen mit dem Dax-Neuling GEA Group (DE0006602006). Die Zahlen des Unternehmens wurden an den Märkten recht freundlich aufgenommen und nun würdigen auch die Analysten die Ergebnisse. Die Deutsche Bank hob ihr Kursziel von 56 auf 63 Euro, blieb allerdings bei einer Einschätzung, die lediglich auf „Hold“ lautet. Darin dürfte sich wiederspiegeln, dass mit ansehnlichen Aufschlägen seit Jahresbeginn die positive Entwicklung auf fundamentaler Seite bereits eingepreist sein könnte.

Tatsächlich ist das neue Kursziel nicht weit entfernt vom letzten Schlusskurs, der bei 62,30 Euro anzutreffen ist. Damit kann die GEA-Aktie sich fraglos sehen lassen, doch die Unsicherheit an den Märkten bleibt nicht unbemerkt und nimmt den Bullen etwas den Mut, um Angriffe auf noch höhere Kursregionen zu wagen. Wie lange es dabei bleiben mag, steht auch hier vollkommen in den Sternen.

 

In Deckung

 

Nicht einmal gute Zahlen oder muntere Analysten vermögen aktuell die Laune der Anleger nachhaltig anzuheben. Der Irankrieg und ein langer Rattenschwanz an (möglichen) Konsequenzen beherrscht das Bild an den Märkten. Solange sich nicht wenigsten ansatzweise ein Ende des Konflikts abzeichnet und damit besser einzuschätzen ist, wie die Wirtschaft mittelfristig beeinflusst werden könnte, haben die Bullen schlechte Karten und bleiben wahrscheinlich in Deckung.

Anzeige:

Banner Zürcher Börsenbriefe Sonderaktion 4

 

SAP SE-Aktie: Kaufen oder verkaufen?

 

Die neuesten SAP SE-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SAP SE-Aktionäre. Lohnt sich aktuell ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen?

Konkrete Empfehlungen zu SAP SE - hier weiterlesen...

 

15.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

Auf Twitter teilen     Auf Facebook teilen


Informiert bleiben - Wenn Sie bei weiteren Nachrichten und Analysen zu einem in diesem Artikel genannten Wert oder Unternehmen informiert werden möchten, können Sie unsere kostenfreie Aktien-Watchlist nutzen.








Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



 

 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)