Trotz Speicherkrise will Samsung wohl an den Verkaufspreisen seiner Galaxy-Geräte festhalten, was die Marge ordentlich unter Druck setzen könnte
Samsung profitiert und leidet gleichzeitig unter der Speicherkrise
Schon jetzt steht nahezu fest, dass 2026 für neue Rekorde bei den Preisen für Speicherchips sorgen wird. Denn der unstillbare Hunger aus der KI-Branche hält an und die Hersteller kommen mit der Produktion nicht hinterher. Das hat längst Auswirkungen auf den Consumer-Bereich. Vor allem nackte RAM-Riegel haben sich im Preis in nur wenigen Monaten teils verdreifacht.
Bei fertigen Endgeräten wie Smartphones halten die Effekte sich noch in Grenzen. Experten rechnen jedoch auch hier im neuen Jahr mit teils massiven Preissteigerungen. Samsung (KR7005930003) scheint beim anstehenden Galaxy S26 aber die Preise noch nicht anheben zu wollen. Trotz rasant gestiegener Speicherpreise sollen zumindest die Verkaufspreise für die Basismodelle jenen des Vorgängers entsprechen. Das kleinste Modell würde somit zum vierten Mal in Folge zu einem Listenpreis von 799 US-Dollar an den Start gehen.
Sollten entsprechende Berichte sich bestätigen, so würde Samsung unweigerlich Rückschläge bei der Marge in Kauf nehmen, um die Absatzzahlen nicht zu gefährden. Offen ist allerdings, wie die Preisgestaltung von Modellen mit mehr Speicher ausfallen wird. Da genau dieser den Preis momentan am meisten treibt, während höhere Aufschläge im Vergleich zu Basis-Varianten mit 256 GB Flash-Speicher denkbar. Ob damit die geringeren Margen bei den doch recht populären Standardgrößen kompensiert werden könnten, darf bezweifelt werden.
Samsung: Sieger und Verlierer
Die Smartphone-Sparte von Samsung wird durch die Speicherkrise ordentlich unter Druck gesetzt und neue Gewinnrekorde sind dort im neuen Jahr wohl eher nicht zu erwarten. Die Aktie kann dies aber recht entspannt wegstecken. Denn da Samsung gleichzeitig auch einer der größten Speicherhersteller ist, profitiert das südkoreanische Unternehmen hier wieder von den steigenen Preisen.
Damit dürften sich geringere Margen bei Smartphones dann wieder recht einfach ausgleichen lassen. Genau dieses Thema stand zuletzt auch an der Börse klar im Vordergrund. Zusammen mit den Speicherpreisen stieg in den letzten Monaten der Aktienkurs von Samsung. In den letzten sechs Monaten ging es um rund 75 Prozent bis auf 1.388 Euro an den hiesigen Handelsplätzen aufwärts. Solange der Boom anhält, sind die Chancen für eine Fortsetzung der Rallye nicht schlecht.
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03.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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