Die Steigerung der Ölpreise vollzieht sich immer schneller und Shell dürfte zu den wenigen Gewinnern dieser Entwicklung zählen
Bei Shell dürften die Gewinne wohl noch mehr als bisher sprudeln
Wer auf ein schnelles Ende des Krieges im Nahen Osten hoffte, dürfte derzeit schwer enttäuscht sein. Die USA scheinen keinerlei Exit-Strategie zu haben und Israel hat sich ohnehin schon seit Jahren auf einen längeren Konflikt eingestellt. Trotz massiver Bombardements gibt sich der Iran bisher nicht geschlagen, sondern kämpft stattdessen mit seinen Mitteln gegen die Angreifer.
Beobachten ließ sich am Wochenende besonders klar, dass der Iran den Ölpreis zur Waffe umfunktioniert. Gezielte Angriffe auf Treibstofftanks in Kuwait führten zur Ankündigung des Landes, die Ölförderung zu drosseln. Derweil zerstörte das israelische Militär offenbar ein Öllager im Iran. Beides treibt die Preise in die Höhe und spielt dem Ölkonzern Shell (GB00BP6MXD84) damit ein wenig in die Hände.
Experten sehen im Vorgehen des Iran eine recht klare Strategie. Rasant steigende Ölpreise sollen vor allem US-Präsident Donald Trump unter Druck setzen. Der zeigt sich bisher jedoch unbeeindruckt und sprach lediglich davon, dass höhere Ölpreise nur ein „kleiner Preis“ seien. Ob die Bevölkerung dies ähnlich sieht, darf bezweifelt werden. Außer Frage steht jedoch, dass der Konflikt die Preise immer schneller anheizt.
Shell im Höhenflug
Am Wochenende stieg der Ölpreis erstmals seit 2022 wieder über die Linie von 100 US-Dollar je Barrel. Am Montag setzt sich dies weiter fort. Für ein Barrel der Nordseesorte Brent werden mittlerweile 106,89 Dollar verlangt. Ein Ende der Teuerung scheint nicht in Sicht zu sein. Das lässt die Börsen einknicken, beschert der Aktie von Shell aber freilich grüne Vorzeichen. Dort ging es heute schon kurz nach Handelsbeginn auf knapp 37 Euro aufwärts.
Auf Monatssicht konnte der Titel sich bereits um über 15 Prozent verbessern. Anfangs reagierten die Anleger noch zögerlich auf den Kriegsausbruch und damit verbundene Steigerungen beim Ölpreis. Je mehr sich abzeichnet, dass es sich dabei um eine längerfristige Angelegenheit handeln könnte, desto höher fällt auch die Kauflaune aus. Leider spricht aktuell viel dafür, dass der Krieg gerade erst begonnen hat.
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10.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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