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Kursrutsch bei der Pfandbriefbank

Enttäuschung über den schwachen Jahresabschluss - Pfandbriefbank auf Allzeittief

NTG24 - Kursrutsch bei der Pfandbriefbank

 

Enttäuschung über die Deutsche Pfandbriefbank. Der Ausflug in die USA führt zu einem weiteren hohen Verlust, der auch die Dividende kostet. Obendrein wird die PBB länger brauchen, um sich wieder zu erholen, als bisher erhofft. 

Wenn eine Bank einen Vorsteuerverlust von -250 Mio. Euro macht, die sonst im Jahr rund 100 Mio. Euro vor Steuern verdient, ist das ein herber Schlag für die Aktionäre. Da gibt es keine Diskussion. Entsprechend hart traf es auch die Aktien der Deutschen Pfandbriefbank (DE0008019001), die mit diesem vorläufigen Ergebnis zwar innerhalb ihrer Prognose blieb, aber die Anleger hatten auf eine positive Überraschung spekuliert. Daraus ein neues Allzeittief zu generieren, geht allerdings etwas zu weit. 

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Deutsche Pfandbriefbank AG

 

Dass man die Dividende für das Geschäftsjahr 2025 streicht, ist definitiv eine weitere Enttäuschung. Aber keine Überraschung und schon gar keine schwerwiegende. Wir wissen spätestens seit dem Herbst, dass die Probleme in den USA für die Pfandbriefbank immer noch erheblich sind und mit hoher Wahrscheinlichkeit das Jahresergebnis für 2025 tief ins Minus ziehen werden. Gleichzeitig ist der Börse auch bewusst, dass der Anleihemarkt mit Argusaugen auf die Bilanz und die Cashflows schaut, weswegen eine konservative Politik von höchster Bedeutung ist, um auch in Zukunft die bestmöglichen Konditionen zu bekommen. Die Streichung der Dividende ist insofern ein offensichtliches Opfer, das erbracht werden muss, um der Bank bei der Stabilisierung zu helfen. Zudem ist es auch kein grosses Opfer, denn für das Geschäftsjahr 2023 hatte man ebenfalls keine Dividende gezahlt und für 2024 nur 0,15 Euro je Aktie.

 

Kursrutsch bei der Pfandbriefbank

 

Mit einer Marktkapitalisierung von 484 Mio. Euro liegen die Aktien jetzt auf dem Niveau des einfachen operativen Jahresergebnisses. Das macht offensichtlich keinen Sinn, zumal die Deutsche Pfandbriefbank auch das Neugeschäft im vergangenen Jahr um 23 % auf 6,3 Mrd. Euro steigern konnte. Die tiefe Marktkapitalisierung ist gerechtfertigt, wenn wir 2026 ähnlich hohe Kosten für die Abschirmung von Risiken sehen werden, doch der Vorstand prognostiziert einen Gewinn vor Steuern. Sehr konservativ und mit 30 bis 40 Mio. Euro auch kein Grund zum Jubeln, aber wir sind Anfang des Jahres weit entfernt von einem stark erhöhten Ausfallrisiko. Würde dies bestehen, wäre selbstverständlich eine sehr niedrigere Marktkapitalisierung gerechtfertigt. 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeWas die Anleger etwas nervös macht, war die Unsicherheit gegenüber der Bedienung der AT1-Anleihen. Diese werden typischerweise nach dem Auslaufen des ersten Kupons getilgt, da ansonsten im aktuellen Umfeld ein deutlich höherer Zins zu zahlen wäre. Der Vorstand betonte zwar, dass die Voraussetzungen für die Bedienung gegeben sind, aber man wollte sich noch nicht vorzeitig festlegen. Die Entscheidung wird erst im April getroffen. Man verwies darauf, dass dieses Vorgehen üblich sei. Mag sein, aber man öffnete hier die Tür für Zweifel, was zum Sell-off der Aktien am Freitag beigetragen hat.

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14.02.2026 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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