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Gewerkschaftsangaben zufolge ist die Produktion von Italien im vergangenen Jahr auf einen historischen Tiefstand abgerutscht, doch für die Zukunft macht man sich schon Hoffnungen

Kann Stellantis die Talsohle endlich hinter sich lassen?

NTG24 - Gewerkschaftsangaben zufolge ist die Produktion von Italien im vergangenen Jahr auf einen historischen Tiefstand abgerutscht, doch für die Zukunft macht man sich schon Hoffnungen

 

Die Autobranche ist in Italien nur ein eher überschaubarer Wirtschaftsfaktor. Stellantis ist so ziemlich der einzige größere Hersteller mit einer nennenswerten Produktion im Land. Für jenen hatte die Politik in der Vergangenheit noch große Pläne. 2023 wurde in Rom eine Produktion von wenigstens einer Million Stellantis-Fahrzeuge jährlich als Ziel ausgegeben. Geworden ist daraus bisher nichts.

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Nach Angaben der Gewerkschaft FIM Cisl vom Mittwoch sieht es viel mehr danach aus, als wäre die Produktion im vergangenen Jahr noch einmal zurückgefallen. Die Anzahl der produzierten Fahrzeuge von Stellantis (NL00150001Q9) in Italien sei demnach noch einmal um etwa 20 Prozent auf nur noch knapp 380.000 Einheiten abgerutscht. Besonders bei Pkw gab es wohl herbe Rückschläge zu sehen, wohingegen leichte Nutzfahrzeuge dezent zulegen konnten.

 

 

 

Sollten die Angaben zutreffen, hätte Stellantis in Italien die niedrigste Produktion seit etwa 70 Jahren erreicht. Das klingt nicht gerade nach den besten Neuigkeiten. Gleichwohl sehen die Gewerkschafter aber schon Anzeichen der Besserung. Im vierten Quartal hätten sich bereits positive Entwicklungen nach der Einführung der Hybridversion des Fiat 500 bemerkbar gemacht.

Im Jahr 2026 hofft man auf weitere erfreuliche Entwicklungen dank weiterer frischer Modelle. Das Produktionsniveau aus dem Vorjahr soll damit wieder übertroffen werden können. Mit einer Rückkehr zu Rekordzahlen oder gar dem Erreichen der Millionenmarke rechnet man in absehbarer Zukunft indes nicht. In Aussicht gestellt wird lediglich, den Tiefpunkt hinter sich gelassen zu haben.

 

Stellantis mausert sich langsam

 

Genau das führt dann auch dazu, dass die Anteilseigner noch nicht sofort das Vertrauen verlieren. Die Hoffnung darauf, dass 2025 Tiefpunkte durchschritten werden konnten und es in Zukunft nur noch bergauf gehen könnte, sorgt für etwas Rückenwind bei der Stellantis-Aktie. Jene ging bereits im Herbst in eine Phase der Erholung über. Ausgehend vom 52-Wochen-Tief bei 7,26 Euro ging es schon um rund 30 Prozent bis auf 9,53 Euro am Freitagmorgen in Richtung Norden. Es bleibt aber noch viel zu tun, um die in den letzten zwei Jahren angehäuften Kursverluste auch nur annähernd ausgleichen zu können.

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09.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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