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Wieder einmal sprengt TSMC mit Zahlen sämtliche Erwartungen und schickt damit die ganze Branche aufwärts

Von einer Blase scheint bei TSMC nicht viel zu sehen zu sein

NTG24 - Wieder einmal sprengt TSMC mit Zahlen sämtliche Erwartungen und schickt damit die ganze Branche aufwärts

 

Die Märkte hatten sich bereits fest darauf eingestellt, dass TSMC im zurückliegenden Quartal erneut Rekorde aufstellen wird. Die Messlatte wurde also recht hoch gelegt. Dem Auftragsfertiger für Chips ist es gelungen, spielend darüber zu hüpfen und selbst hohe Erwartungen noch einmal zu übertreffen. An den Märkten wird das als klares Zeichen dafür angesehen, dass beim KI-Boom noch lange nicht der Höhepunkt erreicht sein könnte.

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Werbebanner Zürcher Börsenbriefe Special 4 kleinDie Umsätze konnte TSMC (US8740391003) im letzten Quartal um ansehnliche 20 Prozent auf 1,05 Billionen New Taiwan-Dollar steigern, was umgerechnet etwa 28,7 Milliarden Euro entspricht. Noch beeindruckender fiel das Plus bei den Gewinnen aus. Dort ging es um 35 Prozent auf 13,7 Milliarden Euro aufwärts. Die Marge näherte sich der Linie von 50 Prozent an. Profitieren konnte der Hersteller nicht nur von einer allgemein steigenden Nachfrage, sondern auch dem Trend hin zu immer kleineren Strukturbreiten.

 

 

 

Damit lassen sich sparsamere und schnellere Chips herstellen, was TSMC sich fürstlich entlohnen lässt. Je moderner die Fertigungstechnik, desto höher fällt auch die Marge des weltgrößten Chipproduzenten aus. Dass in der KI-Branche Geld derzeit überhaupt keine Rolle zu spielen scheint, kommt dem taiwanischen Unternehmen natürlich sehr gelegen. Doch das ist nicht das Einzige, was an der Börse als positives Signal interpretiert wird. Noch sehr viel erfreuter waren und sind die Anteilseigner über den weiteren Ausblick.

 

TSMC setzt auf weiteres Wachstum

 

TSMC rechnet nicht einmal ansatzweise damit, dass der Wachstumstrend in der Branche nachlassen wird und sieht damit auch keine Blasengefahr. Im neuen Jahr soll daher auch weiter investiert werden. 52 bis 56 Milliarden US-Dollar will das Unternehmen in neue Werke und Anlagen stecken. Das ist noch einmal deutlich mehr, als die Analysten erwarten hatten. Gerechnet wurde im Vorfeld, dass TSMC höchstens das untere Ende der nun angekündigten Spanne treffen würde.

TSMC-Chef Che-Chia Wei ließ wissen, dass er für die Zukunft fest mit weiterem Wachstum rechne. KI-Modelle würden sich immer weiter in den unterschiedlichsten Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft verbreiten. Daraus entstehe eine wachsende Nachfrage, die wohl auch im Jahr 2026 kein Konzern aus der Branche vollständig bedienen können wird. Im Resultat steigen die Preise rasant und damit auch die Margen von TSMC. Das Unternehmen rechnet nicht mit einer Blasenbildung, sondern einer neuen Normalität, in der die Nachfrage nach Chips kaum zu stillen sein dürfte.

Das treibt manchem Hardware-Hersteller die Sorgenfalten auf die Stirn, doch die Anleger zeigen sich hocherfreut. Die TSMC-Aktie kletterte am Donnerstag zeitweise auf eine neue Rekordmarke bei 351,33 Dollar. Zu Handelsschluss standen immer noch beeindruckende 341,64 Dollar auf dem Ticker; das Tagesplus belief sich auf 4,4 Prozent. Auch die Aktionäre scheinen nun noch fester mit einem anhaltenden Aufwärtstrend zu rechnen.

 

Rallye-Beschleuniger

 

Bemerkbar machten die hervorragenden Ergebnisse von TSMC nicht nur bei der eigenen Aktie. Die gesamte KI-Branche freute sich gestern über Rückenwind. Steil nach oben ging es unter anderem für die Aktie des niederländischen Anlagenbauers ASML und in Deutschland wurde die Aktie von Süss Microtec im hohen Tempo in Richtung Norden navigiert. Die Sorge vor einer platzenden Blase scheint nun endgültig in den Hintergrund gerückt zu sein.

TSMC wird auf absehbare Zeit die Nummer 1 im Segment bleiben. Zwar hat die Konkurrenz im vergangenen Jahr hier und dort aufholen können. Bei den kleinsten Strukturbreiten kann TSMC in Sachen Kapazität und Fertigungsqualität aber niemand das Wasser reichen. Der Anbieter bleibt die bevorzugte Wahl für Branchenriesen wie Nvidia und solange der KI-Boom anhält, darf mit immer neuen Rekordzahlen und tendenziell noch höheren Aktienkursen gerechnet werden. Trotz der sehr guten Neuigkeiten können und sollten Anleger Szenarien mit Korrekturen aber nicht gänzlich aus ihren Überlegungen streichen.

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16.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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