als .pdf Datei herunterladen

Bei TeamViewer bleiben die Kurse weiterhin im Keller

Sollen die Anleger hier lachen oder weinen?

NTG24 - Bei TeamViewer bleiben die Kurse weiterhin im Keller

 

TeamViewer präsentierte am Mittwoch Zahlen für das vergangenen Jahr, die an sich keine größeren Überraschungen mit sich brachten. In den Medien fand vor allem eine ganz bestimmte Kennzahl Beachtung: die Vergütung der Top-Manager. CEO Oliver Steil hat demnach über 22 Millionen Euro erhalten, obwohl der Kurs der Aktie 2021 baden ging.

Auch wenn das hauptsächlich auf einen Deal mit Permira, dem ehemaligen Eigentümer von TeamViewer (DE000A2YN900) zurückzuführen ist, welcher per 1. Dezember die Ausgabe von lange zuvor festgelegten Aktienpaketen vorsieht: so wirklich erfreut sind die Wenigsten über die üppige Vergütung von Oliver Steil und Finanzvirstand Stefan Geiser, der rund 11 Millionen Euro einnehmen konnte.

Es hilft auch nicht, dass die Einnahmen der Manager im Jahr 2020 noch deutlich höher ausfielen. Die Anleger haben für die Millioneneinnahmen teilst nur Hohn und Spott, teils sogar regelrechte Verachtung übrig. Denn während die Aktionäre im letzten Jahr schmerzhafte Verluste einfahren mussten, muss der Vorstand nicht annähernd am Hungertuch nagen und das hat schon einen gewissen Beigeschmack.

Anzeige:

Banner TradingView

 

Die Aktie von TeamViewer wurde dadurch zwar nicht abgestraft. Jene konnte sich am Mittwoch sogar um knappe sechs Prozent in Richtung Norden bewegen. Das ist aber von einer Trendwende noch weit entfernt und einige Beobachter halten solche Zugewinne angesichts der hervorragenden Stimmung an den Märkten auch schon für bezeichnend und unter dem Strich zu gering.

 

Eine heikle Angelegenheit

 

Anzeige:

Werbebanner ISIN-WatchlistUnabhängig von den Einnahmen der Manager bleibt die Aktie von TeamViewer eine brandgefährliche Angelegenheit. Die Analysten trauen dem Papier kaum noch Sprünge in höhere Kursgefilde zu. Einige Kaufempfehlungen gibt es zwar noch. Die damit verbundenen Kursziele bewegen sich aber zum allergrößten Teil unterhalb von 20 Euro. Zum Vergleich: vor rund einem Jahr wurden die Anteile noch zu je 44 Euro gehandelt. Das zeigt recht eindrucksvoll, wie sehr der Crash bei TeamViewer sich mittlerweile verfestigt hat.

 

17.03.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

Wenn Sie bei weiteren Nachrichten und Analysen zu einem in diesem Artikel genannten Wert oder Unternehmen informiert werden möchten, können Sie unsere kostenfreie Aktien-Watchlist nutzen.









Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



Bewertungen, Kommentare und Fragen an den Redakteur

 

 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)