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Software-Hack bei Tesla, Steinhoff kurz vor dem Abschied, Plug Power tut sich schwer und auch bei TUI purzeln die Kurse wieder

Die Anleger haben es weiterhin schwer

NTG24 - Software-Hack bei Tesla, Steinhoff kurz vor dem Abschied, Plug Power tut sich schwer und auch bei TUI purzeln die Kurse wieder

 

Die Fed bekräftigte kürzlich noch einmal ihren Zinskurs und erteilte Zinssenkungen in absehbarer Zeit erstmal eine Absage. Das kam bei den Börsianern nicht gut an und die Märkte stehen wieder einmal im Zeichen von Zinssorgen. Entsprechend gab es viele rote Vorzeichen zu sehen und die Lage bleibt für die Investoren nicht einfach.

Als nicht einfach bezeichnet ein Hacker auch das Freischalten eines speziellen Modus in Fahrzeugen von Tesla (US88160R1014). Wie das Portal „The Verge“ berichtet, ist es einem Nutzer gelungen, den von ihm so genannten „Elon Mode“ zu aktivieren. Damit soll das autonome Fahren möglich sein, ohne dass der Fahrer ständig daran erinnert wird, seine Aufmerksamkeit auf die Straße zu lenken.

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Werbebanner Speed Monkeys - Tesla Tuning EssenTesla lässt ermöglicht dies bisher nicht, da die Fahrsysteme in der Praxis schlicht noch zu unsicher sind. Der Hacker berichtet auch von allerlei Problemen, beispielsweise soll das Fahrzeug von Baustellenschildern überfordert gewesen sein. Tesla selbst äußerte sich nicht dazu, ob es den geheimen Modus tatsächlich gibt. An der Börse sorgt das Ganze für kaum mehr als ein Schulterzucken. Die Tesla-Aktie korrigierte nach ihrer beeindruckenden Rallye am Donnerstag um 1,7 Prozent in Richtung Süden und landete bei 237,25 Euro.

 

Steinhoff verabschiedet sich

 

Besonders schwere Tage erleben aktuell die Anleger von Steinhoff (NL0011375019). Der Konzern konnte seinen Vorschlag zur Umschuldung, der von den Anteilseignern gleich zweimal abgeschmettert wurde, vor einem niederländischen Gericht doch noch durchsetzen. In der Folge geht das Unternehmen zu weiten Teilen in die Hände der Gläubiger und der Aktie steht das Delisting bevor, möglicherweise schon in den kommenden Tagen.

Das große Comeback bleibt damit im Reich der Fantasie und Anlegern ist nur zu empfehlen, sich von Anteilsscheinen noch zu trennen, solange dies möglich ist. Zumindest ließen sich damit Verluste steuerlich geltend machen. In den letzten Tagen folgten viele bereits dieser Empfehlung und die Steinhoff-Aktie fällt entsprechend ungebremst in die Tiefe. Nachdem das Papier schon am Mittwoch um über 70 Prozent an Wert verlor, ging es gestern um weitere 43,5 Prozent abwärts. Per Handelsschluss standen nur noch 0,0026 Euro auf dem Ticker und damit ehrlicherweise 0,0026 Euro zu viel.

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Plug Power: Eine gute Gelegenheit?

 

Auch Plug Power (US72919P2020) wurde von der schlechten Stimmung an den Märkten erfasst und bewegte sich in Richtung Süden. Mit Abschlägen von 1,03 Prozent landete die Aktie zu Handelsschluss am Donnerstag bei 8,84 Euro. Die recht beeindruckende Erholung der letzten Tage ist damit schon ordentlich zusammengeschrumpft. Immerhin reicht es auf Monatssicht noch für ein Plus in Höhe von 4,2 Prozent.

Wie das Ganze einzuordnen ist, darüber lässt sich wahrscheinlich streiten. Die Kollegen von „Der Aktionär“ sehen darin aber lediglich eine Konsolidierung in einem noch immer aktiven Aufwärtstrend und sprechen von einer möglichen Einstiegschance. Es bleibt allerdings dabei, dass das Chartbild schwer angeschlagen ist und es lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, ob die grundsätzliche Trendwende tatsächlich schon gelungen ist.

 

TUI ohne neue Impulse

 

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Werbebanner EMH PM TradeDasselbe lässt sich auch von TUI (DE000TUAG505) behaupten. Nach einem kurzen Ausflug in die Nähe der 7-Euro-Marke ist die Aktie des Reiseveranstalters bis zum Handelsschluss am Donnerstag wieder bis auf 6,67 Euro zurückgekehrt. Selbst weitere Berichte über hohe Buchungszahlen im Touristiksektor konnten den Bullen kein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Erstaunlich früh setzen stattdessen Gewinnmitnahmen ein und nach Turnaround sieht es hier bisher nicht wirklich aus.

Zumindest etwas Support gibt es in der Aufwärtsbewegung dann aber doch noch, wenngleich jene weiterhin auf wackeligen Beinen steht. Solange die Kurse sich oberhalb von 6,20 Euro halten, sind die weiteren Aussichten mit viel Wohlwollen noch etwas besser als vor einigen Wochen. Leider ist das aber momentan so ziemlich das einzig Positive, worüber sich berichten lässt. Die Zweifel mit Blick auf die kommenden Monate wollen einfach nicht verschwinden.

 

Hoffen auf bessere Stimmung

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeIn der aktuellen Stimmungslage sind größere Kurssprünge eher unwahrscheinlich. Allerdings hat sich immer wieder gezeigt, dass Zinssorgen nach einem Aufflammen früher oder später wieder in den Hintergrund treten. Es lässt sich zwar nicht garantieren, ist aber einigermaßen wahrscheinlich, dass sich ein solches Szenario wiederholen wird und DAX und Co. dann wieder zu einer Erholung ansetzen werden. Vor diesem Hintergrund gibt es bisher noch keinen Grund zur Panik, zumindest mit Blick auf den Gesamtmarkt. Wer nicht gerade Steinhoff-Aktien im Depot hat, muss sich bisher noch nicht zu vorschnellen Handlungen hinreißen lassen.

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23.06.2023 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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