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Tesla fehlen Teile in Grünheide – Steht die Deutsche Bank nun doch vor einer Übernahme der Commerzbank?

Übernahmespekulationen treiben den europäischen Bankensektor

NTG24 - Tesla fehlen Teile in Grünheide – Steht die Deutsche Bank nun doch vor einer Übernahme der Commerzbank?

 

Die Unruhen im Roten Meer haben nun auch Einfluss auf die Produktion in Deutschland. Aufgrund fehlender Teile stoppt Tesla temporär die Produktion in Grünheide. Plötzliche Übernahmespekulationen treiben den Kurs bei der Commerzbank.

Aufgrund der Angriffe der Huthi-Rebellen aus dem Jemen auf die Containerschiffe im Roten Meer kommt es zu erheblichen Verwerfungen der Lieferketten. Seit dem die Huthi-Rebellen sich entschieden haben, immer wieder angeblich israelische Schiffe im Roten Meer anzugriefen, wurden bisher 27 Angriffe auf internationale Handelsschiffe nachgewiesen. Die Transportwege haben sich in den letzten Wochen daher enorm verschoben und es entstanden erhebliche Lücken in den Lieferketten. Elektro-Primus Tesla (US88160R1014) muss aufgrund dessen nun sogar die Produktion in Grünheide pausieren.

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Die Produktion wird zwischen den 29. Januar und 11 Februar angehalten, da wichtige Bauteile, die Tesla nur als Überseekomponenten öffentlich klassifiziert nicht vorhanden sind. In der Zwangspause wird voraussichtlich die gesamte Fabrik, mit Ausnahme einiger weniger Teilbereiche völlig stillstehen. Tesla kündigte an, dennoch den vollen Lohn auszahlen zu wollen, was in der Vergangenheit auch nicht immer selbstverständlich war.

Die Situation im Suez-Kanal wird damit immer mehr zur Gefahr für die europäische Wirtschaft. Der Suez-Kanal bildet dabei den kürzesten Weg auf dem Seeweg. Die großen Reedereien wie Maersk (DK0010244508) und Hapag Lloyd (DE000HLAG475) meiden diese Handelsrouten nach den Angriffen zunehmend. Alle Schiffe, die sich auf den Weg befanden, fahren bereits einen Umweg, um das Kap der Guten Hoffnung in Südafrika, was allerdings wesentlich länger dauert. Aufgrund dieser Zeitverschiebung kommt es zu einer Verwerfung der europäischen Lieferketten.

Im Tesla-Werk in Grünheide arbeiten aktuell 11 500 Beschäftigte. Die Produktionskapazität soll in den nächsten Jahren noch von den aktuell 500 000 Fahrzeugen auf bis zu 1 Millionen Fahrzeuge ausgebaut werden. Im Geschäftsjahr 2023 wurden in dem Werk insgesamt 250 000 Fahrzeuge hergestellt. Der Katalysator für Tesla soll dabei ein potenzieller Ausbau der der Batteriezellenherstellung von 50 auf 100 Gigawattstunden pro Jahr sein.

Tesla will im Zuge des Werksausbaus in Grünheide einen Güterbahnhof, Logistik- und Lagerhallen und auch eine Kita für die Mitarbeiter errichten. Für den nötigen Platz soll dabei eine Teilrodung des angrenzenden Waldes sorgen. Die abschließende Beschießung des Bebauungsplans soll spätestens im zweiten Quartal 2024 zusammen in Absprache mit einem Gemeindevertreter verkündet werden. Teslas Argumentation fokussiert sich dabei auf die potenziellen Vorteile, die sich aus der Erweiterung ergeben könnten. Tesla berechnet, dass durch den Güterbahnhof die Infrastruktur entlastet, werden könnten, da bis zu 1000 Lastwagen weniger auf den Straßen unterwegs wären.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeIndes konnte Tesla im Jahr 2023 einen neuen Auslieferungsrekord vermelden. In den 12 Monaten wurden insgesamt 1,8 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Dies ist eine Steigerung von circa 30 % im Vergleich zum Vorjahr. Dabei entfielen 97 % der Auslieferungen auf das Model 3 und das Model Y. Die beiden Modelle sind 2020 und 2017 auf den Markt gekommen. Besonders das Model 3 müsste, um weiterhin technologisch führend zu bleiben überarbeitet werden. Doch schon in diesem Jahr soll ein Facelift des Model 3 rauskommen. Wobei laut CEO Musk auch der Innenraum umfassend überarbeitet wurde.

 

Übernahmespekulationen treiben den Bankensektor

 

In der vergangenen Handelswoche haben vage Übernahmespekulationen den Bankensektor in Europa getrieben. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg hat die Deutsche Bank (DE0005140008) in der jüngsten Zeit aufgrund des starken Wachstums vermehrt etwaige Übernahmen diskutiert. Konkrete Übernahmeziele könnte die Commerzbank (DE000CBK1001) und auch ABN Amro (NL0011540547) sein. Die Aktien der beiden europäischen Institute gewannen am Freitag etwas über 2 % hinzu.

Dabei existieren die Gerüchte um eine potenzielle Übernahme der Commerzbank durch die Deutsche Bank bereits seit längerem bzw. kommen immer wieder auf. Im Jahr 2018 gab es zwischen den beiden Finanzinstituten sogar konkrete Gespräche über eine Fusion. Auch aufgrund regulatorischer Bedingungen wurden diese Gespräche allerdings im April 2019 schlussendlich beendet.

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Indes hat die spanische Finanzmarktausicht ein Verfahren gegen die Deutsche Bank eingeleitet. Die Aufsicht untersucht dabei konkret die Vermarktung und der Verkauf von komplexen und hochriskanten Derivaten auf Währungen. Die Finanzmarktaufsicht geht dabei Hinweisen auf äußerst schwerwiegenden Verstößen gegen die Richtlinien des Finanzmarktes auf den Grund.

Die Aktie der Deutsche Bank gab aufgrund dieses drohenden Disziplinarverfahrens der spanischen Finanzmarktaufsicht um 0,8 % am Freitag im Handel nach.

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19.01.2024 - Felix Eisenhauer

Unterschrift - Felix Eisenhauer

 

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