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Northam Platinum, Sibanye Stillwater, Wheaton Precious Metals, Pan American Silver: Update Themendepot Edelmetalle

Update zum Themendepot Edelmetalle 09.01.2022

NTG24 - Northam Platinum, Sibanye Stillwater, Wheaton Precious Metals, Pan American Silver: Update Themendepot Edelmetalle

 

Das neue Investmentjahr 2022 begann für das Themendepot Edelmetalle turbulent. Denn zwar verliert die Omikron-Variante des Coronavirus in den Augen der Marktteilnehmer weiter an Schrecken. Dafür beginnen sich aber Sorgen über die Auswirkung der nun deutlich gestiegenen langfristigen Zinsen zu verstärken. Per saldo gaben der US-Dollar und der Schweizer Franken gegen den Euro leicht nach, während der südafrikanische Rand deutlich aufwertete. Die Aktienmärkte tendierten uneinheitlich, und die Edelmetalle divergierten erneut. Während Gold, Silber und Platin Verluste verzeichneten, konnte Palladium nach seiner vorangegangenen überproportionalen Schwäche etwas zulegen. Die Edelmetallminenaktien zeigten sich auf Indexebene schwach. Bei den Einzelwerten des Themendepots konnten die Aktien von Northam Platinum und Sibanye Stillwater stärker zulegen, während Wheaton Precious Metals und Pan American Silver deutlich nachgaben.

Das Themendepot Edelmetalle hat eine raue erste Handelswoche des Investmentjahres 2022 hinter sich und gab dabei deutlich nach. Deutlichen Verlusten insbesondere bei den Silberminenaktien standen relativ stabile Platinminenaktien und ein aufwertender südafrikanischer Rand entgegen. Der US-Dollar gab in der Berichtswoche 0,5 % auf 1,13616 Dollar gegen den Euro ab, und der Schweizer Franken verlor parallel 0,5 % auf 1,04324 Franken. Der südafrikanische Rand gewann dagegen 2,4 % auf 17,69244 Rand je Euro.

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Werbebanner ClaudemusDie Edelmetalle tendierten im Berichtszeitraum überwiegend schwach. Gold gab in der Berichtswoche 1,8 % auf 1.796,58 Dollar ab, und Silber verlor 4 % auf 22,37 Dollar. Platin ging parallel 0,8 % auf 960,85 Dollar, während Palladium 1,5 % auf 1.925,08 Dollar erholte. Das Themendepot Edelmetalle gab in der Berichtswoche auf Euro-Basis um 3,6 Prozentpunkte nach, auf Franken-Basis ergibt sich ein Rückgang von 3,02 %. Gegenüber dem Startzeitpunkt am 04.05.2020 stieg der Depotwert auf Euro-Basis um 0,74 %, auf Franken-Basis ging er um 0,44 % zurück.

Der VanEck Vectors Gold Miners ETF (IE00BQQP9F84), der den NYSE Arca Gold Miners-Index nachbildet, verlor in der Berichtswoche 6,3 Prozentpunkte. Gegenüber dem Startzeitpunkt am 04.05.2020 verlor er 11,7 %.

Bei den Einzelwerten gewann die Aktie von Northam Platinum (ZAE000298253) mit 3,07 % am stärksten, gefolgt von Sibanye Stillwater (ZAE000259701) mit 1,43 %. Dagegen gaben Wheaton Precious Metals (CA9628791027) 10,18 % und Pan American Silver (CA6979001089) mit 9,97 % in der abgelaufenen Handelswoche am stärksten nach.

In der abgelaufenen Handelswoche stockten wir unsere Position in Impala Platinum (ZAE000083648) am 05.01.2022 auf eine volle Position auf. Gleichzeitig wurde der Stoppkurs auf 175 Rand angehoben. Der Investitionsgrad stieg durch den Zukauf von 71,4 % auf 74,2 %.

 

Was ist das Fazit?

 

Die schnell steigenden Zinsen haben begonnen, Anpassungsprozesse an der Gewichtung der einzelnen Vermögensklassen auszulösen. Es bleibt aber die entscheidende Frage zunächst offen, nämlich mit welcher Geldpolitik die Notenbanken die hohe Inflation, die hohen Vermögenspreise und die Geldwertstabilität austarieren werden.

Anzeige:

Werbebanner ISIN-WatchlistKurzfristig bedeuten steigende Zinsen tendenziell Gegenwind für die Edelmetalle. Wie stark dieser wirklich wird, ist angesichts der offenen Fragen zur Geldpolitik mit hohem Überraschungspotenzial nach beiden Seiten ungewiss. Die trotz der Aufstockung unserer Position in Impala Platinum noch immer sehr solide Liquiditätsposition in Höhe von 25,8 % bietet dabei für das Themendepot Edelmetalle weiterhin einen guten Kompromiss aus Risikopuffer und Handlungsfreiheit für Zukäufe.

Insgesamt erwarten wir im Anlagejahr 2022 weiterhin mehr Chancen als Risiken, zumal die Korrektur bei Gold und Silber nun schon bald 1 ½ Jahre andauert. Wir nehmen jedoch die entsprechenden charttechnischen Signale nicht vorweg. Bis dahin beobachten wir den Markt weiter mit Blick auf Anlagechancen und systemische Risiken.

 

11.01.2022 - Arndt Kümpel

Unterschrift - Arndt Kümpel

 

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