als .pdf Datei herunterladen

Volkswagen überzeugt mit Auslieferungszahlen und plant neue Batteriefabrik in Kanada

Europa muss bessere Bedingungen schaffen, um Unternehmen an sich zu binden

NTG24 - Volkswagen überzeugt mit Auslieferungszahlen und plant neue Batteriefabrik in Kanada

 

Volkswagen konnte aufgrund der schwindenden Chipknappheit die Verkäufe im ersten Quartal 2023 deutlich steigern. Durch Milliardeninvestitionen soll in Kanada eine neue Batteriezellfabrik entstehen.

Weltweit stiegen die Verkäufe von VW (DE0007664039) Markenübergreifend um 7,05 % auf über 2,04 Millionen Fahrzeuge. Dabei lief das Jahr 2023 für die Wolfsburger anfangs eher zögerlich an. Überzeugend konnte im Grunde nur der Monat März, der auch für das Wachstum auf Basis der Verkaufszahlen sorgte. Unter dem Stich verkaufte Volkswagen im Monat März 23,9 % mehr Fahrzeuge als noch im Vorjahresmonat. Dabei profitierte Volkswagen besonders davon, dass sich die Chipknappheit deutlich reduzierte.

Anzeige:

Banner TradingView

 

Auch im wichtigen chinesischen Absatzmarkt lief es im März wieder deutlich besser als noch zu Beginn des Jahres. Nach den Rückgängen zu Beginn des Jahres legte der Absatz im Monat März wieder deutlich um 12,7 % zu. Insgesamt wurden in China aber dennoch deutlich weniger Fahrzeuge verkauft als noch zu Beginn des Jahres 2022.

Mit Blick auf den Markenpool von VW bleibt anzumerken, dass es besonders die Premiummarken sind, die Volkswagens Verkaufszahlen im Jahr 2023 stützen. So kommt der Sportwagen-Hersteller Porsche (DE000PAG9113) auf ein Absatzplus von fast 18 % und auch Audi überzeugt mit einem Plus von 24 % im März diesen Jahres. Auch die Nutzfahrzeugsparte, die in der Traton-Holding gebündelt ist, konnte mit einem Absatzplus von 25 % im ersten Quartal des Jahres überzeugen.

Besonders hervorzuheben ist erneut das Wachstum im Segment des vollelektrischen Fahrens. Im ersten Quartal stiegen hier die Auslieferungszahlen im Vergleich zu dem von der Versorgungskrise beeinflussten ersten Quartal 2022 um 42 %. Damit wurden insgesamt 141.000 elektrische Fahrzeuge an den Kunden übergeben. Der Anteil an den Gesamtauslieferungen stieg hierbei leicht auf 6,9 % an.

 

VW baut größtes Batteriezellenwerk in Kanada

 

Volkswagen Pläne für eine umfassende Elektrifizierung und den Einstieg in die Batteriezellenproduktion werden immer konkreter. Nun verkünden die Wolfsburger, bis zu 4,8 Milliarden US-Dollar in den Aufbau einer neuen Batteriezellenfabrik in Nordamerika investieren zu wollen. Das Werk im kanadischen St. Thomas soll dabei das bislang größte für den VW-Konzern werden. Die Produktionskapazitäten in Höhe von bis zu 90 Megawattstunden sei ausreichend für die jährliche Produktion von rund 1 Millionen Elektrofahrzeuge.

Anzeige:

Werbebanner Speed Monkeys - Tesla Tuning EssenDabei sei für Volkswagen ein entscheidender Faktor für Kanada die offenbar umfassende Einsetzung der kanadischen Regierung gewesen. Dazu zählen auch hohe Subventionssummen, die VW für die Schaffung von bis zu 3000 Arbeitsplätzen von der kanadischen Regierung erhält. Laut VW-CEO Blume muss Europa auch bessere industrielle Rahmenbedingungen für internationale Unternehmen schaffen. So hat VW in Kanada wohl eine Energiepreisgarantie bekommen und auch Kooperationen im Bereich Rohstoffe und nachhaltige Energien seien in Kanada leichter und pragmatischer umzusetzen als in Europa. Für den Produktionsstart ist aktuell er Beginn des Jahres 2023 angesetzt.

 

04.05.2023 - Felix Eisenhauer

Unterschrift - Felix Eisenhauer

 

Auf Twitter teilen     Auf Facebook teilen


Informiert bleiben - Wenn Sie bei weiteren Nachrichten und Analysen zu einem in diesem Artikel genannten Wert oder Unternehmen informiert werden möchten, können Sie unsere kostenfreie Aktien-Watchlist nutzen.








Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



 

 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)