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Valneva + BioNTech: Kritische Aktienperspektiven durch begrenzte Omikron-Symptomrisiken und Pfizer/Merck-Medikamentenzulassungen

Corona-Lage dürfte sich zunehmend entspannen

NTG24 - Valneva + BioNTech: Kritische Aktienperspektiven durch begrenzte Omikron-Symptomrisiken und Pfizer/Merck-Medikamentenzulassungen

 

Zur Stunde tauchen die Aktien von BIONTECH und VALNEVA im späten US-Handel erneut um - 9,2 % bzw. - 6,5 % ab und bestätigen damit ein weiteres Mal ihren erneut (BioNTech) bzw. erstmals (Valneva) seit Anfang Dezember eingeschlagenen Korrekturtrend, der die Aktien von BioNTech seither erneut um - 38 % (vom noch weit stärkeren 50 %-Crash seit Mitte August ganz zu schweigen) sowie selbst auch von Valneva bis heute um - 23 % abstürzen ließ.

Trotz auch in den letzten Tagen an sich positiver fundamentaler Nachrichten um die Aktien von VALNEVA (FR0004056851), die z.B. in der am 24.12. vermeldeten Bestellung von 11 Mio. Impfdosen durch die deutsche Bundesregierung noch vor der offiziellen EMA-Zulassung oder auch der voraussichtlichen Errichtung eines neuen schottischen Produktionswerks in Livingston ab 2022 gekoppelt mit aktuellen Lieferverhandlungen ihres Totimpfstoffs VLA2001 lagen wie aber auch von BIONTECH (US09075V1026), deren Vakzin COMIRNATY heute durch die US-Gesundheitsbehörde FDA nun ebenfalls für Booster-Impfungen an 12-15jährigen Empfängern freigegeben wurde, breitet sich die seit Anfang Dezember bestehende Schwächeneigung beider Aktien weiter aus, und dies hat aus unserer Sicht zwei alles überragende, triftig negative fundamentale Gründe:

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Werbebanner Claudemus1) Bereits schon am 05.11. kündigte Dr. Scott Gottlieb, Vorstandmitglied von PFIZER (US7170811035) sowie ehemaliger FDA-Kommissar unter höchstem internationalen Aufsehen an, dass das seinerzeit von Pfizer entwickelte und mittlerweile planmäßig sowohl in den USA wie seit 3 Tagen nun sogar auch von Großbritannien notfallmäßig zugelassene Corona-Medikament PAXLOVID angesichts seiner überwältigenden Testerfolgsquote, selbst kritischste Corona-Infektionen innerhalb nur weniger Tagen in rd. 89 % aller Fälle deutlich abschwächen zu können, jegliches Potenzial habe, selbst lebensbedrohliche Corona-Symptome mit sehr hoher Zuverlässigkeit nur wenige Tage nach der Medikamenteneinnahme in ein lediglich nur noch „grippeähnliches“ Virenerscheinungsbild abzumildern.

Folglich, so Gottlieb weiter, bestehe zumindest für die USA nach der flächendeckenden PAXLOVID-Zulassung die beste Voraussetzung, dass bereits ab ca. Ende Januar / Februar die Corona-Pandemie nur noch ein „endemisches Ausmaß“ vergleichbar einer nationalen Grippewelle annehmen dürfte, was aber aus unserer Sicht sinngemäß dann auch auf jedes andere Land einer uneingeschränkten PAXLOVID-Verabreichung anwendbar wäre.

Angesichts der bisher lückenlos publizierten und testierten Studienergebnisse von PAXLOVID sowie der hoch verantwortungsvollen Position von Dr. Gottlieb als medizinwissenschaftlich mit den besten Meriten versehenes Pfizer-Vorstandsmitglied und ehemaliges direktes FDA-Mitglied sehen wir nicht die mindesten Veranlassungen, an der hohen Glaubwürdigkeit seiner zurückliegenden, sehr ermutigenden Aussagen auch nur im Geringsten zu zweifeln.

Dagegen weist das seit 23.12. ebenfalls zunächst in den USA zugelassene Corona-Medikament MOLNUPIRAVIR (europäischer Markenname: LAGEVRIO) von MERCK & CO. (US58933Y1055) zwar nach bisherigen Studien nur eine weit geringere rd. 30 %ige Effizienz zur Absenkung schwerster Corona-Infektionssymptome auf, eignet sich nach FDA- und weiteren Expertenaussagen in jedem Fall aber zumindest bestens für eine sehr wirksame und weiter symptommindernde Therapiebegleitung eines künftigen PAXLOVID-Einsatzes.

Wir schließen uns daher in diesem Punkt rückhaltlos Aussagen auch anderer wissenschaftlicher Quellen an, dass diese bahnbrechenden Medikamenten-Entwicklungen von Pfizer (und eingeschränkt auch Merck & Co.) jegliches Potenzial haben, die Symptomatik der Corona-Pandemie künftig massiv zu mindern und damit dann natürlich auch die die perspektivische Bedeutung weiterer gezielter Corona-Impfungen stark zu relativieren.

2) Nach jeglicher bereits direkt mit der weltweiten Ausbreitung der Omikron-Mutationsvariante des Virus vertretenen medizinischen Verlautbarung ist diese Variante zwar mit einem zweistelligen Multiplikationsfaktor als ansteckender als z.B. die zuvor in Indien entstandene Delta-Variante des Virus einzustufen, aber in ihrer ebenfalls angeblich lediglich „grippeähnlichen“ Symptom-Auslösung grundsätzlich als wesentlich weniger gefährlich und erst recht auch weniger lebensbedrohlich anzusehen als z.B. die Delta-Variante des Virus.

Alle jüngsten landesspezifischen Statistiken, in denen selbst hochschießendste (Omikron-) Infektionszahlen bislang jeweils nur mit einer massiv unterproportionalen Ausweitung der Todesfallzahlen einhergingen, belegen diese stets getroffenen wissenschaftlichen Aussagen bislang eindeutig.

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Werbebanner ISIN-WatchlistNur: Auch in diesem Punkt liegt es aus unserer Sicht nun einmal in der sicher am weitest verbreiteten menschlichen Grundhaltung bzw. Psyche, Entscheidungen zu einer Impfung bereits NICHT etwa per se am reinen ANSTECKUNGS- (!) Risiko einer jeglichen (Virus-)Infektion festzumachen, sondern wohl viel eher am möglichen direkten medizinischen ELEMENTAR-/ DAUERSCHADENS- bzw. TODESFALL-Risiko einer Infektion auszurichten, wie z.B. aktuell in Gestalt einer schwerwiegenden oder sogar potenziell chronischen sog. "Long Covid-Symptomatik" (so sehr wir auch grundsätzlich jegliches politisches Kalkül und Drängen nachvollziehen können, bereits schon bei grassierenden Infektionswellen die Bürger/innen unbedingt zu lückenlosen Impfungen bewegen zu wollen).

Als FAZIT prognostizieren wir also für die kommenden Wochen und Monate eine Ausgangslage, zudem auch klimatisch sowie durch die Fähigkeit zu menschlichen „Eigenimmunisierungen“ bedingt, einer grundsätzlich deutlichen Abschwächung der Infektionssymptomatiken und erst Recht auch Todesfallerscheinungen der Corona-Pandemie, die gerade den Aktienentwicklungen von VALNEVA und BIONTECH auch weiterhin deutlich belastend zusetzen dürfte.

 

03.01.2022 - Matthias Reiner

Unterschrift - Matthias Reiner

 

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