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Volkswagen entwickelt testweise Militärfahrzeuge, hält sich zur möglichen Zukunft solcher Projekte aber bedeckt

Konkrete Projekte scheint Volkswagen im Militärbereich noch nicht zu haben

NTG24 - Volkswagen entwickelt testweise Militärfahrzeuge, hält sich zur möglichen Zukunft solcher Projekte aber bedeckt

 

Das Volkswagenwerk in Osnabrück blickt momentan einer ungewissen Zukunft entgegen. Die Produktion von Porsche-Modellen läuft bereits in diesem Jahr aus und im kommenden Jahr fällt auch die Fertigung des VW T-Roc Cabrios weg. Folgeaufträge liegen bislang noch nicht vor. Möglich scheint nun aber, dass der Militärbereich dem Standort neues Leben einhauchen könnte.

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Ein Bericht des „NDR“ sprach kürzlich davon, dass Volkswagen (DE0007664039) in Osnabrück wohl zwei Militärfahrzeuge auf Basis der Modelle Amarok und Crafter entwickelt hat, welche auch bereits ohne Logo auf der Militärmesse Enforce Tac präsentiert wurden. Eine Anfrage der Nachrichtenagentur dpa bestätigte das Unternehmen bereits.

Allerdings soll es sich bei dem Ganzen wohl um eine Eigeninitiative des Werks handeln. Ausgelotet werden sollten mögliche Perspektiven und Marktchancen. Ob sich daraus nun konkrete Projekte entwickeln könnten, sei noch offen. Der Konzern selbst hat wohl noch keine Beschlüsse gefasst. Das Werk in Osnabrück wird laut einer Sprecherin aber als auftragsorientierter Standort für Kleinserien- und Spezialprojekte angesehen. Für einen eventuellen künftigen Einstieg in den Rüstungsbereich würde es sich damit anbieten.

 

Volkswagen auf neuen Wegen?

 

Der Einstieg ins Verteidigungssegment im großen Stil ist bei Volkswagen noch nicht zu erkennen. Allerdings ist erkennbar, dass im Konzern über diverse Vorhaben zumindest nachgedacht wird und Kapazitäten sowie Knowhow für manchen frischen Ansatz durchaus vorhanden wären. Dass der Konzern damit nicht munter wirbt, mag an der noch experimentellen Phase liegen, vielleicht auch an einer eher geringen Popularität solcher Vorstöße in der Bevölkerung.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeFür die Anleger könnte sich hier aber durchaus ein Lichtblick verbergen. Denn auch wenn Volkswagen zuletzt das eine oder andere Anzeichen der Besserung erkennen ließ, so befindet der Konzern sich noch immer tief in der Krise. Ob günstigere Elektroautos sowie weitere Modelloffensiven daran etwas ändern können, dafür steht ein Beweis noch aus. Der Irakonflikt sorgte an der Börse für zusätzlichen Druck und der Aktienkurs sank in dieser Woche deutlich unter die 100-Euro-Marke. Zu Handelsschluss am Donnerstag standen 92,80 Euro auf dem Ticker.

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07.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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