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Die Volkswagen-Tochter Lamborghini streicht ihre Pläne für ein vollelektrisches Modell und nennt als Begründung Kundenwünsche

Fällt Volkswagen nun auch im Luxussegment zurück?

NTG24 - Die Volkswagen-Tochter Lamborghini streicht ihre Pläne für ein vollelektrisches Modell und nennt als Begründung Kundenwünsche

 

Der Luxus-Autobauer Lamborghini hatte sich eigentlich auf die Fahne geschrieben, bis zum Ende des Jahrzehnts sein erstes rien elektrisches Vehikel in Form des Urus auf den Markt zu bringen. Jener soll nun jedoch als Plug-in-Hybrid kommen und die Pläne für eine rein elektrisch Variante wurden kurzerhand kassiert.

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Als Begründung dafür nannte Lamborghini-Chef Stephan Winkelmann „emotionale Gründe“. Wie in der „FAZ“ zu lesen ist, habe sich in Umfragen unter der Kundschaft ergeben, dass die Ablehnung gegenüber einem elektrischen Fahrzeug der Tochter von Volkswagen (DE0007664039) eher zugelegt denn abgenommen hat.

Die Kunden würden vermitteln, dass sie sich mit einem Lamborghini einen Traum erfüllen möchten und nicht tägliche Erledigungen einplanen. Im Durchschnitt werden die Fahrzeuge nur 4.000 bis 5.000 Kilometer im Jahr bewegt. Bei diesen Gelegenheiten würden die Käufer emotionale Erlebnisse erwarten, die sich nur mit einem Verbrennungsmotor erreichen ließen, so Lamborghini. Zudem gebe es Sorgen um niedrige Restwerte bei Wiederverkäufen sowie die Reichweite und die Ladeinfrastruktur.

 

 

 

Die prestigeträchtige Tochter von Volkswagen sieht also kein Potenzial für kurzfristige Durchbrüche. Grundsätzlich soll weiter an elektrischen Varianten gearbeitet werden, doch einen starren Zeitplan dafür gibt es nicht mehr. Ganz anders scheint Konkurrent Ferrari die Lage einzuschätzen. Jener will am 25. Mai sein erstes vollständig elektrisches Fahrzeug enthüllen. Böse Zungen könnten nun behaupten, dass Volkswagen auch im Luxussegment ein wenig den Anschluss zu verlieren droht.

 

Verschmerzbar für Volkswagen?

 

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Werbebanner Speed Monkeys - Tesla Tuning EssenLamborghini verkauft zwar nur einen winzigen Bruchteil an Fahrzeugen im Volkswagen-Konzern. Damit erreicht der Hersteller aber vermutlich sehr viel höhere Margen und Rückgänge würden dem Mutterkonzern nicht eben weiterhelfen. Allerdings litten die Verkäufe zuletzt nicht unter einem fehlenden E-Auto. Allzu große Sorgen machen Anleger sich deshalb also nicht. Allerdings gibt es genügend andere Gründe, um in die Defensive zu gehen. Irankrieg, Ölkrise und Konsumschwäche trieben die Volkswagen-Aktie in den letzten vier Wochen um über 15 Prozent bis auf 84,38 Euro zu Handelsbeginn am Montag in die Tiefe.

 

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23.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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