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Die Absätze von Volkswagen entwickelten sich 2025 noch immer mau und besonders in China kann die Krise nicht abgeschüttelt werden

Für 2026 verspricht Volkswagen trotz neuer Modelle keine Wunder

NTG24 - Die Absätze von Volkswagen entwickelten sich 2025 noch immer mau und besonders in China kann die Krise nicht abgeschüttelt werden

 

Jahrelang hatte Volkswagen den chinesischen Markt fest in der Hand und das rapide Wachstum dort bescherte dem Autobauer hervorragende Zahlen. Damit ist es nun aber schon seit Längerem vorbei. Die Wolfsburger sehen insbesondere bei Elektroautos nur noch die Rücklichter der Konkurrenz. Im Jahr 2025 ging es mit den Absatzzahlen erneut in Richtung Süden, währen der Markt an sich auf Wachstum blicken konnte.

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Kürzlich vorgelegte Absatzzahlen sprechen von 4,73 Millionen weltweit verkauften Fahrzeugen der Kernmarke VW, womit Volkswagen (DE0007664039) letztlich ein Minus von 1,4 Prozent verkraften musste. Allein in China gingen die Verkäufe um 8,4 Prozent zurück. Für 2026 rechnen die Wolfsburger weiterhin mit einem „anspruchsvollen Marktumfeld“. Das ist eine diplomatische Beschreibung, um vor anhaltender Schwäche bei den Absätzen zu warnen.

 

 

 

Völlig untätig ist Volkswagen allerdings nicht. Neue Modelle sollen in diesem Jahr für frischen Schwung sorgen. Allein in China ist mit über zehn neuen Elektro-Modellen geplant, wie Vertriebschef Martin Sander mitteilen ließ. Eine Kooperation mit Xpeng soll dabei helfen, technologisch wieder gegenüber der Konkurrenz aufzuholen. Die ersten Modelle aus der Partnerschaft werden ebenfalls für 2026 erwartet. Mit Wundern ist aber wohl selbst im besten Fall nicht zu rechnen. Mittlerweile ist Volkswagen nur noch der drittgrößte Autobauer in der Volksrepublik. Dominiert wird der dortige Markt immer mehr von heimischen Anbietern wie BYD.

 

Volkswagen ohne große Sprünge im Jahr 2025

 

China ist bei Volkswagen momentan auch beileibe nicht die einzige Baustelle. In den USA schwächelte die Marke VW ebenfalls und musste einen Rückgang der Absätze um 8,2 Prozent verkraften. Eine große Rolle dabei spielten die Zölle von US-Präsident Donald Trump. Zwar verfügt Volkswagen durchaus über eine ansehnliche Produktion in den USA. Bis heute werden aber einige gefragte Modelle importiert, was die Margen merklich schmälert. Erschwerend hinzu kommen ausgelaufene Förderungen für Elektroautos, was die Ambitionen von VW in diesem Bereich torpedierte.

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Besser lief es in Europa, wo VW im vergangenen Jahr die Absätze um 5,1 Prozent steigern konnte. In hiesigen Gefilden gab es auch bei Elektroautos ein ansehnliches Wachstum zu sehen. Experten halten das aber nicht für den großen Ausbruch, sondern lediglich einen gewissen Ausgleich nach einem besonders schwachen Jahr 2024. Verglichen mit 2023 legten die Verkäufe von Elektroautos in Deutschland und Europa letztes Jahr nur leicht zu.

Immerhin konnte Volkswagen dabei seine Rolle als Marktführer verteidigen und damit eine gesunde Basis für die Zukunft legen. Ausruhen kann und sollte man sich darauf in Wolfsburg aber nicht. Die Anleger wünschen sich weiterhin sowohl steigende Absatzzahlen als auch wieder höhere Margen. Um dies erreichen zu können, muss VW mit neuen Modellen punkten und die Kosten weiter senken können.

 

Es ist nicht alles schlecht bei Volkswagen

 

Der große Befreiungsschlag ist weder Volkswagen als Ganzes noch der Kernmarke VW im vergangenen Jahr gelungen. Die Branche steckt weiter in der Krise und an der Börse werden die Aktien aus dem Segment eher stiefmütterlich behandelt. Gleichwohl zeigen die nun vorgelegten Absatzzahlen auch den einen oder anderen Lichtblick und hier und da sogar Wachstumsimpulse. Neue Modelle könnten dabei helfen, aus leisen Anzeichen einen echten Trend entstehen zu lassen.

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Werbebanner Speed Monkeys - Tesla Tuning EssenDen Anlegern reicht es noch nicht, um direkt in Kauflaune zu verfallen und die Volkswagen-Aktie in neue Höhen zu bugsieren. Immerhin hält der Titel sich aber derzeit einigermaßen stabil oberhalb der Linie von 100 Euro. Am Mittwochmorgen ging es leicht höher als tags zuvor mit 102,35 Euro in den Handel. Im Jahresvergleich konnte die Volkswagen-Aktie sich damit um immerhin 11,4 Prozent verbessern und mit etwas Wohlwollen einen positiven Trend erkennen lassen.

 

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14.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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