Volkswagen kann die Absätze trotz etlicher negativer Schlagzeilen stabil halten und besonders bei E-Autos gibt es auch Wachstumssignale
Hat Volkswagen die Talsohle durchschritten?
In den letzten Wochen hagelte es mal wieder negative Schlagzeilen für Volkswagen. Besonders die Töchter Audi und Porsche litten unter teils heftigen Absatzrückgängen, gleichzeitig brachen die Margen zum Teil brutal ein. Auch die Kernmarke VW hat schon bessere Tage erlebt. Damit im Hinterkopf fiel die Vorstellung der Absatzzahlen für 2025 vielleicht weniger katastrophal als befürchtet aus.
Weltweit konnte Volkswagen (DE0007664039) im vergangenen Jahr 8,98 Millionen Fahrzeuge an die Kundschaft ausliefern, was im Vergleich zum Vorjahr einem überschaubaren Rückgang von 0,5 Prozent entspricht. Wachstum verzeichnete der Konzern besonders in Europa und Südamerika. Damit konnten die Rückgänge in Nordamerika und China ein wenig kompensiert werden. Darüber hinaus berichtete Volkswagen über stark steigende Absätze von E-Autos.
983.100 der im vergangenen Jahr ausgelieferten VW-Fahrzeuge waren batterielekrtische Varianten. Das sind 32 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. In Europa konnten die Absätze in diesem Bereich sogar um 66 Prozent gesteigert werden. Zwar erfolgt der Vergleich mit ausgesprochen schwachen Zahlen aus dem Jahr 2024. Das soll den Erfolg aber nicht schmälern. Rütteln lässt sich auch nicht an der Tatsache, dass Volkswagen in Europa mit einigem Abstand die Marktführerschaft bei E-Autos erneut verteidigen konnte.
Volkswage setzt auf neue Autos
Konzernchef Oliver Blume zeigte sich zufrieden mit den Absatzzahlen. Im „Handelsblatt“ wird der Volkswagen-Chef mit den Worten zitiert, dass der Absatz in einem anspruchsvollen Marktumfeld stabil geblieben sei. Für 2026 soll eine Produktoffensive für weitere positive Impulse sorgen. Neue Modelle treffen laut Blume bereits auf eine gute Resonanz.
Die Volkswagen-Aktie entwickelt sich derzeit trotz der versöhnlichen Neuigkeiten schwach. Die Anleger fürchten neuerliche US-Zölle, welche die hiesige Autoindustrie mit am härtesten treffen dürften. Als Reaktion darauf sackte der Kurs von VW kürzlich unter die Linie von 100 Euro, wo er auch am Dienstag blieb. Zu Handelsschluss standen 97,20 Euro auf der Anzeigetafel. Was bleibt, ist die Hoffnung darauf, dass zumindest der Tiefpunkt überwunden sein könnte.
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22.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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