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Aufgrund gekürzter Subventionen rechnet Xpeng mit einem Absatzeinbruch und lässt die Freude über gute Zahlen aus dem vergangenen Quartal verblassen

Trotz Expansionsbestrebungen muss Xpeng kleinere Brötchen backen

NTG24 - Aufgrund gekürzter Subventionen rechnet Xpeng mit einem Absatzeinbruch und lässt die Freude über gute Zahlen aus dem vergangenen Quartal verblassen

 

Die Krise im Autosegment scheint immer noch kein Ende zu kennen. Das beschränkt sich längst nicht nur auf Europa. Auch in China ziehen dunklere Wolken auf und der Blick nach vorn schmeckt den Anlegern kaum noch. Nachdem große Hersteller wie BYD bereits herbe Absatzrückgänge verzeichnen mussten, warnt nun auch Xpeng vor unangenehmen Entwicklungen.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDabei fielen die am Freitag vorgelegte Zahlen eigentlich recht ansehnlich aus. Der Umsatz im vierten Quartal 2025 lag bei 22,25 Milliarden Yuan (ca. 2,8 Milliarden Euro) und damit oberhalb der Analystenschätzungen. Zudem konnte erstmals überhaupt ein Gewinn von umgerechnet knapp 50 Millionen Euro erzielt werden und die Absatzzahlen von Xpeng (US98422D1054) steigerten sich noch minimal von 116.007 Einheiten aus dem dritten Quartal auf nun 116.249 Einheiten.

Schon darin versteckte sich das erste Schwächeanzeichen, da das vierte Quartal eigentlich als besonders stark gilt. Endgültig enttäuscht hat Xpeng dann aber beim Ausblick. Das Unternehmen erwartet für das laufende Quartal nur noch Umsätze von umgerechnet 1,53 bis 1,66 Milliarden Euro. Damit wird ein herber Absatzrückgang impliziert, was auf zurückgehende Subventionen Chinas für Elektroautos zurückzuführen sein dürfte. Die Analysten hatten deutlich mehr auf ihren Zetteln stehen.

 

Gegenwind für Xpeng

 

Xpeng verfolgt weiterhin Wachstum auf dem internationalen Markt, insbesondere in Südamerika und Europa. Dort verstecken sich auch weiterhin Chancen. Doch die Konkurrenz ist schon etwas weiter und die nun vorgelegte Prognose legt schonungslos offen, dass die Fortschritte in Übersee nicht ausreichen, um Rückschläge auf dem Heimatmarkt kurzfristig ausgleichen zu können.

Da hilft dann auch nicht mehr die eher vage Vermutung, dass durch die neuerliche Ölkrise die Nachfrage nach Elektroautos einen Schub erfahren könnte. Die Anteilseigner reagierten mit großer Enttäuschung und ließen die Xpeng-Aktie an den US-Handelsplätzen am Freitag um 8,4 Prozent auf 17,55 Euro fallen. Weite Teile der Erholung aus dem März wurden damit schon wieder kassiert.

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23.03.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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