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Die Anleger machen sich mal wieder große Sorgen um Alibaba

Vom Regen in die Traufe?

NTG24 - Die Anleger machen sich mal wieder große Sorgen um Alibaba

 

Nur kurz konnte Alibaba an der Börse durchatmen, nachdem die USA und China rund um die Einsicht von Unterlagen chinesischer Unternehmen eine Einigung gefunden zu haben schienen. Das schon länger befürchtete Delisting der Alibaba-Aktie von US-Börsen war damit erst einmal wieder vom Tisch, doch aktuell machen die Anleger sich schon wieder über andere Themen Sorgen.

Etwa darüber, dass die US-Behörden nun Wirtschaftsprüfungsberichte von Alibaba (US01609W1027) genauer unter die Lupe nehmen wollen. Ob daraus irgendwelche Probleme entstehen oder nicht, ist zwar derzeit nicht absehbar. Allerdings ist am Kursverlauf zu erkennen, dass die Börsianer das Ganze nicht auf die leichte Schulter nehmen.

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Dazu gesellen sich die Zinssorgen, welche den Märkten schon seit Ende vergangener Woche zu schaffen machen. Als wäre das noch nicht genug, machen auch Berichte über neuerliche Corona-Einschränkungen in einigen chinesischen Städten die Runde. Anders ausgedrückt könnte die Alibaba-Aktie es derzeit kaum schwerer haben und entsprechend entschieden sich zuletzt wieder einige Anleger dazu, sich von dem Titel zu verabschieden.

Vielleicht ist es schon fast erfreulich, dass die Alibaba-Aktie angesichts der vielen Sorgen gestern „nur“ um 3,85 Prozent abwertete. So richtig glücklich kann darüber zwar kein Anleger sein, doch mit 93,75 Euro bleibt der Titel immerhin noch ein gutes Stück vom absoluten Kurskeller entfernt. Bleibt nur zu hoffen, dass die Bullen in Zukunft nochmal aktiver werden und Schlimmeres vermeiden.

 

Ein ungutes Gefühl bei Alibaba

 

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Werbebanner ISIN-WatchlistRein geschäftlich läuft es bei Alibaba weiterhin nicht unbedingt schlecht und rein fundamental gibt es viele gute Gründe, um ein Investment ins Auge zu fassen. Es bleiben aber einige Bauchschmerzen und Ungewissheiten, die so schnell auch kaum verschwinden werden. Die fraglos vorhandenen Chancen können Anleger also nur nutzen, wenn sie gleichzeitig auch enorme Risiken in Kauf nehmen. Was davon letztlich überwiegt, kann momentan nur jeder für sich selbst entscheiden.

 

31.08.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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