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Wie die Anleger von Alibaba in die Flucht getrieben werden

Es wird immer schlimmer

NTG24 - Wie die Anleger von Alibaba in die Flucht getrieben werden

 

In Sachen China-Aktien hat sich zuletzt so einiges getan. Zum Leidwesen der Anleger führte das vor allem zu massiven Verlusten. Größtes Thema derzeit sind Spekulationen darüber, dass China heimische Unternehmen künftig von ausländischen Börsen und speziell von US-Marktplätzen fernhalten will. Obschon die Regierung dem widersprach, sprechen aktuelle Entwicklungen eine andere Sprache.

Auch die USA tun wenig dafür, die Aktien von Alibaba (US01609W1027), Tencent und Co. weiterhin an den eigenen Börsen zu behalten. Eine neue Regelung sieht ein Delisting für den Fall vor, dass bestimmte Reporting-Regeln nicht eingehalten werden. Einfach ausgedrückt verlangen die Aufsichtsbehören Einblick in die Bücher der Unternehmen.

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Werbebanner ClaudemusDies wird der Führung in Peking so überhaupt nicht in den Kram passen und so ist mit entsprechenden Gegenmaßnahmen zu rechnen. Gemunkelt wird bereits darüber, dass das Delisting des Fahrdienstleisters Didi nicht ohne Druck von der chinesischen Regierung in die Wege geleitet wurde. Konkrete Belege für derartige Behauptungen gibt es zwar nicht. Es fällt aber auch schwer, andere Gründe für diesen Schritt zu finden, fand der Börsengang in New York doch erst vor rund sechs Monaten statt.

Alibaba ist von all dem bisher direkt kaum betroffen. Dennoch flüchten viele Anelger schon mal prophylaktisch und am Freitag kam es zu einem regelrechten Ausverkauf. Mit Abschlägen von fast neun Prozent rutschte die Aktie des E-Commerce-Giganten zum ersten Mal seit sehr langer Zeit unter die 100-Euro-Linie und schloss die vergangenen Woche mit 99,90 Euro ab. Ob eine Erholung gelingen wird, ist kaum abzusehen.

 

Die Sorgen werden größer

 

Nicht erst seit gestern steht die Aktie von Alibaba aus vielerlei Gründen unter Druck. In den meisten Fällen hatte die Führung im eigenen Land bei Kursrutschen in irgendeiner Weise ihre Finger im Spiel. Auch in naher Zukunft könnte die wieder die Stimmung in den Keller jagen. Auch wenn sich durch ein Delisting kaum fundamentale Änderungen ergeben und noch weniger durch die bloße Aussicht darauf, sind die Sorgen und Nöte der Börsianer greifbar. Für den Moment ist es gesünder, weiterhin auf Abstand zu der Aktie zu bleiben.

 

06.12.2021 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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