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Ansys-Aktie findet nach Konsolidierung wieder zu alter Stärke zurück

Starke Wettbewerbsposition

NTG24 - Ansys-Aktie findet nach Konsolidierung wieder zu alter Stärke zurück

 

In dem noch jungen Börsenjahr 2021 kamen viele Technologie-Titel im Rahmen einer kräftigen Marktkonsolidierung bereits deutlich unter Druck. Insgesamt war die Korrektur aber dennoch mehr als notwendig, da zuvor viele Tech-Werte ein unrealistisch hohes Bewertungsniveau erreicht haben, welches nun teilweise revidiert wurde. Allerdings gab es auch einige erstklassige Aktien wie Ansys (US03662Q1058) aus der Branche, welche zu Unrecht abgestraft wurden, da die entsprechenden Firmen über ein extrem wachstumsträchtiges Geschäftsmodell verfügen, das gleichzeitig die Erzielung von hohen Margen ermöglicht und daher in der Tat weit überdurchschnittliche KGV hier gerechtfertigt sind.

So dürfte Ansys nach einem Umsatzplus von gut 9 % in 2020 laut Schätzungen der Analysten auch im laufenden und kommenden Geschäftsjahr eine ähnliche Erlössteigerung erreichen, wobei die Nettoumsatzrendite oberhalb der Marke von 20 % verharren sollte. Insgesamt sind diese Prognosen als überdurchschnittlich valide einzustufen, da Ansys als Weltmarktführer für Simulationssoftware über eine extrem starke Wettbewerbsposition verfügt und entsprechend einen wesentlichen Teil des Branchenwachstums für sich vereinnahmen wird.

 

Überragendes Kundenportfolio

 

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DAX Future SignaleSeit ihrer Gründung im Jahr 1970 konnte die Firma Ansys zahlreiche Kunden von ihren Softwareprogrammen überzeugen und in neue Branchen vordringen. Aktuell unterstützt Ansys mit seinen insgesamt 4800 Mitarbeitern und 85 Niederlassungen namhafte Klienten wie ABB (CH0012221716), Daimler (DE0007100000), Total (FR0000120271) und Nestlé (CH0038863350), wobei der Konzern ebenfalls mit Softwaregiganten wie SAP, Microsoft und Autodesk zusammenarbeitet. Zusätzlich werden Bereiche für 5G, E-Mobilität, autonomes Fahren und Internet of Things immer mehr an Fahrt aufnehmen, was Ansys weiteres Expansionspotenzial eröffnet.

 

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDerzeit wird der Titel mit einem geschätzten 2021er-KGV von 70 und einem 2022er-KGV von 60 gehandelt, was sicherlich schon üppig ist, aber bei weitem nicht auf einen Hype wie bei bestimmten Wasserstoffaktien hindeutet. Vielmehr dürfte Ansys auch künftig ein deutlich überdurchschnittliches KGV zugestanden werden, da es sich bei dem Gebiet der Simulationssoftware um ein Feld handelt, das in der gesamten Dekade ein stark überdurchschnittliches Wachstum verzeichnen dürfte.

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Trends vorbehalten. Den Zürcher Trend und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

 

02.04.2021 - Tim Rademacher - tr@zuercher-boersenbriefe.ch

 

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