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Trump sieht schnelles Kriegsende, TSMC mit Umsatzeinbruch und Umsatzwarnung von Lindt & Sprüngli - BÖRSE TO GO

Trump rudert zurück - das Weiße Haus stellte schnelles Ende des Iran-Krieges in Aussicht

NTG24 - Trump sieht schnelles Kriegsende, TSMC mit Umsatzeinbruch und Umsatzwarnung von Lindt & Sprüngli - BÖRSE TO GO

 

Präsident Trump beruhigt die Börse. Das Weiße Haus ruderte zurück und stellte ein schnelles Ende des Iran-Krieges in Aussicht. TSMC hat im Februar einen Umsatzeinbruch erlebt. Im Vergleich zum Januar schrumpfte der Umsatz um ein Fünftel. Umsatzwarnung von Lindt & Sprüngli. Noch im Januar bestätigte man die Umsatzprognose, doch heute früh zog man zurück und warnte vor einem schwachen Jahr.  

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDer Handel in Asien legt am Dienstag stark zu. Der Nikkei 225 Index sah einen starken Rebound und kletterte um 3,00 % auf 54.308,50 Punkte, und der KOSPI konnte sogar um 5,35 % auf 5.532,59 Punkte springen. Auch der Hang Seng Index verbessert sich deutlich und steht vor Börsenschluss mehr als 2 % im Plus. Am Terminmarkt wird der DAX-Future (März) vor Eröffnung der europäischen Vorbörse 1,23 % höher bei 23.702,00 Punkten gesehen.

Die Börse Frankfurt endete am Montag noch tief im Minus, weil die guten Nachrichten erst nach Börsenschluss bekannt wurden. Besonders hart erwischte es zum Wochenauftakt den SDAX und den MDAX, die beide um mehr als -2 % fielen, wobei die größten Verlierer die Aktien von Grand City Properties (LU0775917882) und United Internet (DE0005089031) waren. Relative Stärke zeigte hingegen der DAX, der den Tagesverlust auf -0,77 % begrenzen konnte und bei 23.409,37 Punkten schloss. Die Anleger kauften vor allem BASF (DE000BASF111), die um 3,53 % auf 46,37 Euro kletterten. 

New York hingegen zeigte Stärke. Die Short-Seller zogen sich schnell zurück und überließen wieder den Bullen das Spielfeld. Insbesondere die Technologietitel erholten sich sehr schnell. Der Nasdaq 100 Index kletterte bis zum Handelsschluss um 1,32 % auf 24.967,25 Punkte, wobei vor allem die Halbleiteraktien stark zulegten. Auch der S&P 500 Index kam nicht nur aus seinem Tief zurück, sondern schloss am Ende 0,83 % höher bei 6.795,99 Punkten. Die Blue Chips entwickelten sich hingegen verhalten, aber positiv. Der Dow Jones Industrial Average Index verbesserte sich um 0,50 % auf 47.740,80 Punkte. 

 

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Trump stellt schnelles Kriegsende in Aussicht

 

Der Handel in New York blühte am Montag auf, nachdem US-Präsident Trump den Iran-Krieg neu einordnete. In Aussicht gestellt wurde der Verzicht auf Öl-Sanktionen, eine gesicherte Durchfahrt durch die Straße von Hormus und weitere Drohungen in Richtung Iran, falls dieser die durchfahrenden Tanker angreifen würde. Eine verbale Intervention, die sofort Wirkung zeigte. Nachdem die Brent Futures am Montagfrüh während der asiatischen Sitzung noch bis auf fast 120 US-Dollar / Barrel nach oben geschossen waren, was dem Niveau vom Beginn des Ukraine-Krieges entsprach, sind die Notierungen am Dienstag vor Börseneröffnung auf 92 US-Dollar / Barrel gesunken. Die Börse erholte sich deutlich und die Anleger stießen Absicherungen ab, nachdem Präsident Trump ein schnelles Ende des Iran-Krieges zusicherte. Die große Befürchtung, dass die USA einen langen Krieg mit Bodentruppen beginnen würden, wurde damit (vorerst) vom Tisch genommen. Auch wurde bekannt, dass bereits erste Tanker wieder durch die Straße von Hormus fahren und dabei ihre digitale Identifizierung (AIS = Automatic Identification System) mittels Transponder ausschalten, um ihre Bewegungen möglichst zu verschleiern, was für Erleichterung am Ölmarkt sorgte. 

 

TSMC verliert an Dynamik

 

Die monatlichen Umsatz-Updates von TSMC (US8740391003) zeigen für Februar ein Abknicken des Wachstums. Noch im Januar hatte man einen Umsatz von 401 Mrd. NT-Dollar, doch im Februar schrumpfte der Umsatz auf 317,66 Mrd. NT-Dollar. Ein sequenzieller Umsatzeinbruch um -20,8 % im Vergleich zum Januar. Eine Schwalbe macht bekanntlich noch keinen Sommer, aber die Anleger sind hypernervös im Hinblick auf das Wachstum im Bereich der AI-Chips. Ein sequenzieller Rückgang im Februar um ein Fünftel ist sicherlich keine positive Überraschung. Im Jahresvergleich lag der Februar immer noch 22,2 % höher und auch kumulativ wuchs der Umsatz bei TSMC in den ersten beiden Monaten im Jahresvergleich noch um 29,9 %. 

 

 

Umsatzwarnung von Lindt & Sprüngli

 

Das war eine unangenehme Überraschung am Morgen von der Pfnüselküste. Lindt & Sprüngli (CH0010570767) hat noch Mitte Januar betont, dass man für das Geschäftsjahr 2026 unverändert das mittel- bis langfristige Ziel eines organischen Umsatzwachstums von 6 % bis 8 % bestätigt. Heute früh, bei Vorlage des vollständigen Geschäftsberichts für 2025, änderte man den Ausblick ab und sieht jetzt nur noch ein organisches Umsatzwachstum von 4 % bis 6 %, was im Zweifel die Hälfte des bisherigen Umsatzwachstums wäre. „Organisch“ ist hier mit einer Bereinigung der Kennzahl, um negative Ereignisse zu verstehen, wozu insbesondere der harte Franken zählt, der mittlerweile nicht mehr ernsthaft als Sondereffekt angesehen werden kann. Die operative Gewinnmarge will man unverändert um 20 bis 40 Basispunkte verbessern, aber das ist natürlich eine Kennzahl, die in Abhängigkeit zum Umsatzwachstum steht. Damit steht fest, dass die Kursvolatilität der Lindt & Sprüngli Aktien weiter hoch bleiben wird, auch wenn die Dividende für die Namensaktien von 1.500 Franken auf 1.800 Franken erhöht wird und für die Partizipationsscheine von 150 auf 180 Franken. 

 

Tagestermine

 

China hat seinen Außenhandel in den ersten beiden Monaten überdurchschnittlich gestärkt. Die Exporte kletterten zuletzt im Februar um 21,8 % gegenüber einer bereits starken Prognose von 7,1 %. Die Exporte gingen vorrangig in den südostasiatischen Raum und in die EU. Doch auch die Handelspartner profitierten. Die Importe kletterten um 19,8 %, wodurch China am Ende einen Handelsbilanzüberschuss von 1,5 Billionen Yuan (ca. 187 Mrd. Euro) ausweisen konnte. 

 

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10.03.2026 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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