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Bei TeamViewer geben die Optimisten einfach nicht auf

Kann das gutgehen?

NTG24 - Bei TeamViewer geben die Optimisten einfach nicht auf

 

TeamViewer zählte im Jahr 2021 zu den ganz großen Verlierern. Das Management hat sich etwas zu sehr auf Erfolgen ausgeruht, die im Zuge der Corona-Pandemie und dem damit einhergehenden Trend zum Homeoffice entstanden sind. Einige fragwürdige Entscheidungen sowie enttäuschende Zahlen ließen das Vertrauen der Anleger dahinschmelzen.

Erholen konnte TeamViewer (UDE000A2YN900) sich davon bis heute nicht. Jeglicher Anflug einer Erholung wurde bisher schnell wieder kassiert. Zum Wochenende notierte die Aktie des Unternehmens bei gerade einmal 11,40 Euro und damit in direkter Nähe zum Allzeit-Hoch bei 10,75 Euro.

Genau hier setzen nun einige auf eine fulminante Comeback-Geschichte im neuen Jahr. Wie „Der Aktionär“ berichtet, gibt sich etwa Andreas Wolf von Warburg Resarch sehr optimistisch. Er rechnet mit einer Erholung der Margen im zweiten Halbjahr und setzt als Kursziel 26 Euro an. Das ist ein nettes Steigerungspotenzial, welches hier in Aussicht gestellt wird.

Ähnliche Töne werden zuweilen auch in den sozialen Medien angeschlagen. Hier sehen einige auch ein gewisses Potenzial mit Blick auf die Omikron-Welle, welche nur neuerlichen Beschränkungen und potenziell wieder zu mehr Homeoffice führen könnte. So weit hergeholt ist eine solche Argumentation nicht einmal. Allerdings wäre es mittlerweile töricht, sich auf einen wie auch immer gearteten Corona-Bonus bei TeamViewer zu verlassen. Wie sehr man sich damit auf die Nase legen kann, hat das vergangenen Jahr eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

 

Einen Blick wert

 

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Werbebanner ISIN-WatchlistLetztlich agiert TeamViewer in einem sehr interessanten und stark wachsenden Markt. Wenn die Verantwortlichen nicht alles in den Sand setzen, ist Wachstum schon fast vorprogrammiert. Um dem Aktienkurs wieder auf die Sprünge zu helfen, wird aber viel Überzeugungsarbeit nötig sein. Schließlich will sich wohl niemand gerne zweimal die Finger verbrennen und noch dazu dürften Zinssorgen für den Moment auf dem Titel lasten. Langfristig ist ein Comeback unter dem Strich denkbar, für den Moment ist aber allenfalls eine Aufnahme in die Watchlist vorbehaltlos zu empfehlen.

 

10.01.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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