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Deutsche Bank und Commerzbank profitieren von steigenden Zinsen, Daimler holt nach, VW konsolidiert

Der Handelstag - Bericht zum 18.03.2021

NTG24 - Deutsche Bank und Commerzbank profitieren von steigenden Zinsen, Daimler holt nach, VW konsolidiert

 

Die deutschen Aktien schrauben sich heute im Follow-up der gestrigen Zinsentscheidung weiter nach oben. Der DAX notiert aktuell bei 182 Punkte bzw. 1,25 % höher bei 14.779 Punkten. In New York ist die Richtung der Aktienindizes uneinheitlich. Der Dow Jones Industrial legt aktuell 190 Punkte auf 32.206 Punkte zu, der S&P 500 gibt 10 Punkte auf 3.961 Punkte ab und der Nasdaq 100 verliert 230 Zähler auf 12971 Punkte.

Spitzenreiter im DAX ist bislang die Aktie der Deutschen Bank (DE0005140008), die aktuell 4,86 % auf 11,012 Euro zulegt. Der Wert befindet sich derzeit in einer deutlichen Widerstandszone vom März und Juli 2018, weshalb offen ist, ob sich der Anstieg in diesem Tempo fortsetzt. Erst einmal profitiert die Aktie aber von der weitet steiler werdenden Zinsstrukturkurve.

Aus dem gleichen Grund kann außerhalb des DAX auch die Commerzbank (DE000CBK1001) zulegen. Sie gewinnt aktuell 4,53 % auf 5,496 Euro. Die Bank muss nach dem plötzlichen Rücktritt von Aufsichtsratschef Hans-Jörg Vetter jedoch nun schnell einen Nachfolger finden.

Daimler (DE0007100000) kann heute zumindest einen kleinen Teil seiner relativen Performance zu VW aufholen und gewinnt aktuell 3,34 % auf 73,73 Euro. Die Aktie kämpft nun um das Überwinden des Zwischenhochs vom Januar 2018, als der Monatscandle-Schlusskurs ebenfalls bei 73,73 Euro lag. Hier liegt also ein mittelstarkes charttechnisches Kaufsignal in der Luft.

Die Aktie von VW (DE0007664039) holt dagegen heute erst einmal Luft und gibt 1,67 % auf 227,05 Euro ab. Ein Blick zurück in die entsprechende Widerstandszone vom Mai 2015 zeigt, dass sich im Bereich von 230 Euro einiger charttechnischer Gegenwind befindet.

 

Und was passierte sonst noch?

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDer US-Dollar kann heute bislang einen Großteil seiner gestrigen Abgaben nach der FED-Entscheidung aufholen und gewinnt gegen den Euro aktuell 0,4 % auf 1,1929 Dollar je Euro. Bei den Edelmetallen liegen Gold und Silber schwächer im Markt, während Palladium erneut um über 5 % nach oben springt und auch Platin aktuell über 1 % gewinnt. Die Ölsorte Brent gibt heute erst einmal wieder nach und verliert 2,87 % auf 65,40 Dollar. Bitcoin gewinnt derzeit 1,51 % auf 59.741 Dollar.

Einen weiteren Satz nach oben machen die langfristigen Renditen. Die Rendite der 10-jährigen deutschen Bundesanleihe legt aktuell 10,38 % zu und steht nun bei – 0,261 %, und die Rendite der 10-jährigen US-Treasury legt 5,73 % auf 1,74 % zu.

 

18.03.2021 - Arndt Kümpel - ak@ntg24.de

 

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