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BioNTech und Moderna – Nach Korrektur noch viel Luft nach oben

Europäische Arzneimittelbehörde versetzt Anleger in Panik

NTG24 - BioNTech und Moderna – Nach Korrektur noch viel Luft nach oben

 

Schocknachrichten über eine Überprüfung der EMA lassen Kurs von BioNTech und Moderna einbrechen. Entwarnungen sorgen nun wieder für steigende Kurse.

Eine Meldung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) sorgten am Mittwochabend für Panik bei den Aktionären von BioNTech (US09075V1026) und Moderna (US60770K1079). Während es bei der Aktie von BioNTech um 13,8 % nach unten ging, war der Verlust bei der Aktie von Moderna mit 15,7 % sogar noch drastischer ausgefallen.

Grund für die Panik der Anleger war eine Meldung der EMA. Diese gab bekannt, dass sie prüfen werden, ob die in wenigen Fällen auftretenden Symptome auch offiziell als Nebenwirkung kenntlich gemacht werden müssen. Allerdings handelt es sich bei der Überprüfung um eine Routine-Maßnahme und es besteht kein Grund zu Überstürzung. Ähnlich sahen es viele Börsianer auch am heutigen Donnerstag und befanden sich wieder in Kauflaune. Sodass der Kurs der BioNTech-Aktie wieder über die 320 € Marke stieg.

Dies stützt die Annahme, dass nicht nur die Nachricht der EMA für die Korrektur verantwortlich ist, sondern es sich viel mehr um Gewinnmitnahmen handelt, da sich die Aktie von BioNTech im vergangenen Monat nahezu verdoppelt hatte. Außerdem waren die erst kürzlich veröffentlichten Quartalszahlen von BioNTech überragend und auch die Prognose für das Gesamtjahr wurde erneut angehoben. Als Ziel gelten nun 15,9 Milliarden Euro an Erlösen. Damit bleibt der Investmentcase weiter unverändert und der Konzern ist auf dem besten Weg sich nachhaltig an der Weltspitze zu etablieren.

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Werbebanner ISIN-WatchlistDie EMA prüft und diskutiert zweimal im Monat die Ergebnisse von laufenden Untersuchungen betreffend der Impfstoffe gegen Sars-CoV-19. So kann die Behörde regelmäßig sogenannte „Safety-Updates“ publizieren. Nach der Bekanntgabe der angekündigten Überprüfung gab auch die EMA relativ rasch Entwarnung und empfiehlt weiterhin keine Änderungen an den Produktinformationen.

Das bedeutet, dass neben den bekannten Nebenwirkungen wie Fieber, Kopfschmerzen und Müdigkeit keine anderen Nebenwirkungen auf den Beipackzettel vermerkt werden müssen. In Folge anderer Untersuchungen der EMA musste schon Johnson & Johnson (US4781601046) die Gefahr eines Auftretens einer Nervenentzündung vermerken und AstraZeneca (GB0009895292) musste Patienten vor den äußerst selten auftretenden Hirnvenenthrombosen warnen. Allerdings übersteigt in beiden Fällen der Nutzen das Risiko deutlich.

Im konkreten geht es bei der Untersuchung bei BioNTech und Moderna um die vereinzelt auftretenden Fälle von zwei Arten von Nierenerkrankungen sowie einer allergischen Hautreaktion bei den mRNA-Impfstoffen. Die EMA muss nun prüfen, ob die Fälle direkt mit der Impfung in Verbindung stehen oder andere Ursachen haben.

 

12.08.2021 - Felix Eisenhauer

Unterschrift - Felix Eisenhauer

 

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