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Teslas Batteriefabrik in Grünheide soll Milliardenzuschlag erhalten

Deutsche Steuerzahler sollen die Fabrik des US-Giganten mit 9-Stelligem Betrag fördern

NTG24 - Teslas Batteriefabrik in Grünheide soll Milliardenzuschlag erhalten

 

Nachdem bereits vergangene Woche das Bundeswirtschaftsministerium bekannt gab, dass Tesla (ISIN: US88160R1014; WKN: A1CX3T) als Teil des IPCEI-Programms zur Batteriezellfertigung neben 10 weiteren Unternehmen ein Zuschlag für die öffentliche Förderung gestattet wird, scheinen nun die ersten Informationen über den Betrag der Fördersumme durch Quellen von Business Insider durchgesickert zu sein.

 

ICPEI-Programm soll Europa wettbewerbsfähiger machen

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeNeben der Gigafactory im brandenburgischen Grünheide soll demnächst auch eine Batteriefabrik entstehen. Dass die Bundesregierung dies begrüßt, war bereits früh klar: der Bau der Gigafactory durfte bereits beginnen, obwohl es offiziell noch keine Genehmigung gab und auch die Rodung von Waldflächen wurde dem US-Unternehmen genehmigt. Vergangene Woche verkündete das Bundeswirtschaftsministerium, dass Tesla zudem Förderungen im Rahmen des IPCEI-Programms bekommen wird. Das einst geschaffene Programm soll vor allem dabei helfen, die Wettbewerbsfähigkeit im Bereich von Schlüsseltechnologien zu steigern, um es mit amerikanischer als auch chinesischer Konkurrenz aufnehmen zu können. Im Fokus liegt in diesem Jahr laut Wirtschaftsminister Peter Altmeier eine Realisierung einer europäischen Batterie-Wertschöpfungskette.

 

Milliardensumme für US-Giganten Tesla?

 

Bisher gab das Bundeswirtschaftsministerium offiziell keine Summe bekannt. Laut Quellen in Regierungskreisen berichtete das Onlinemagazin Business Insider jedoch, dass Tesla eine Förderung in Milliardenhöhe für ihre Batteriefabrik in Grünheide erhalten solle. Diese Kosten würden sich Bund und Länder teilen, wobei Brandenburg rund ein Drittel zahlen müsse. Somit soll der wohl größte US-Konkurrent deutscher und europäischer Autobauer, wie BMW (ISIN: DE0005190003; WKN: 519000), Volkswagen (ISIN: DE0007664039; WKN: 766403) und Daimler (ISIN: DE0007100000; WKN: 710000), mit Zuschlägen gefördert werden.

 

02.02.2021 - Nadine Kurch - nk@ntg24.de

 

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